Madeleine
Heute vor 30 Jahren ist Jacques Brel gestorben.
Die Zugroute von Max
„Max hat am Montag die Schweiz verlassen.
Max, der Storch (eigentlich ist es eine Störchin) zog weit über 300 km weit bis ins Rhonetal und übernachtete bei Pierrelatte (10 km NNW von Bollène), am Südrand des Departements Ardèche. Am Dienstag zog er weiter, zuerst der Rhone entlang, dann südlich von Nîmes vorbei. Am Nachmittag befand sich Max südlich von Montpellier. Wo genau er übernachtet hat, wissen wir nicht, den sein Sender ist jeweils während 10 Stunden aktiv, dann während 24 Stunden inaktiv. Dies ermöglicht es dem Sender, sich auch bei schlechter Witterung jeweils wieder aufzuladen.“
„Max, die Weissstörchin, befindet sich noch immer in Frankreich. Sie hat gestern nur wenige Kilometer zurückgelegt. Von der Gegend südlich von Montpellier (F) gelangte sie lediglich bis nach Narbonne, wo sie schon in den letzten Jahren mehrmals gerastet hat. Sie wird heute vermutlich die spanische Grenze überfliegen.“
Alle Mitteilungen vom Naturhistorischen Museum Freiburg
Die Zugroute von Max in früheren Jahren
Von Narbonne aus könnte sie nun wirklich mal einen Abstecher in die Gascogne machen. Ich habe extra einen Teich ausgehoben…
Viel Ehre…
… für die kleine Gemeinde Chéserex in der waadtländischen La Côte: Chéserex ist die reichste Gemeinde der Schweiz! Ich habe in diesem Blog schon zweimal über das frühere Bauerndorf berichtet, weil ich dort vor über vierzig Jahren die Bauernlehre gemacht habe. Bei Marc Ansermet notabene, der damals Gemeindepräsident war. Jetzt wird die Gemeinde von seinem Sohn Jacques Ansermet geleitet, damals ein Dreikäsehoch…
Über 22’000 sfr. Bundessteuern pro Kopf werden in Chéserex abgeliefert und damit sogar Zug überflügelt. Gesellschaften wie Adecco und Bertarelli haben ihr Steuerdomizil in die schöne Landschaft verlegt und damit das Steuersubstrat der Gemeinde explodieren lassen.
Aber Hand aufs Herz, mir hat es in den 60er-Jahren in Chéserex besser gefallen….
Obschon ich noch nicht recht drauskomme, habe ich mich vor einiger Zeit in das Facebook eingeschrieben… Na ja, unsere Kinderlein haben es uns empfohlen. Von Zeit zu Zeit bekomme ich jetzt eine Anfrage, ob ich dem oder der sein/ihr Freund sein will… Ich habe zwar noch nicht viele Facebook-Freunde aber das soziale Netzwerk ist am wachsen!
Immerhin, kürzlich erhielt ich ein Feeback von Erns L., den ich seit unserer gemeinsamen ETH-Zeit nicht mehr gesehen habe und das jetzt auch schon gut und gerne 34 Jahre her! Er arbeitet(e) bei der Weltbank in Washington. Das Facebook hat alle eingeschriebenen ETH-Diplomanden von 1974 aufgeführt.
An die über Facebook organisierten Botéllones (Massenbesäufnisse) bin ich bisher noch nicht eingeladen worden, wahrscheinlich weil ich a) die falschen Freunde habe oder/und b) einem zu alten Jahrgang angehöre…
Das Facebook macht einem auch auf diverse Geburtstage aufmerksam, damit man schnell, schnell noch einen virtuellen Blumenstrauss verschicken kann…
Affaire à suivre!
Austernzucht
„L’ostréiculture connaît sa crise la plus grave depuis 40 ans“ titelte „Le Monde“ gestern. Die schlimme Krise in der Austernzucht, hervorgerufen durch ein Massensterben der jungen Austern, wird die Produktion für die Jahre 2009 und 2010 in Frankreich fast vollständig ruinieren. Innert nur zwei Tagen sind die jungen Austern anfangs Juli massenhaft verendet.
Ähnlich wie beim weltweiten Bienensterben wird auch hier das Auftreten eines Virus für das Desaster verantwortlich gemacht. Nicht auszuschliessen sind aber auch hier einmal mehr Umwelteinflüsse wie die Anreicherung von Pestiziden und Dünger in den Küstengewässern.
Eine weltweite Studie über die wachsenden sog. „zones mortes“, gekennzeichnet durch das exzessive Wachstum von mikroskopischen Algen in den Küstengewässern, setzt einmal mehr die intensive Landwirtschaft auf die Anklagebank.
In Frankreich produzieren 15 000 Austernzüchter 130 000 Tonnen Austern pro Jahr mit einem Verkaufswert von 266 Millionen Euros (2006). Kein Wunder, dass die Austernzüchter bereits ein Drittel der Saisonniers entlassen mussten und nun Entschädigungen von der Regierung verlangen.
Ich meine, es wäre höchste Zeit, dass die Regierung Sarkozy endlich ernst machen würde mit der versprochenen Förderung des Biolandbaus. Nach wie vor profitiert die Intensivlandwirtschaft in der Grande Nation mehr von staatlicher Unterstützung als die umweltschonenden Landbauformen.
Ich bin zwar kein ausgesprochener Austernliebhaber, aber nach den Auslagen in den hiesigen Lebensmittelgeschäften bin ich hier eher die Ausnahme…
Nos voisins
Nos voisins font leur balade du soir sur notre territoire…
Salomé, Zoé (elle a sept ans demain!), Olivier, Séverine et le chien Dash!
Frisch auf den Tisch!
Ich bin zwar alles andere als ein Meisterkoch, aber in Sachen produktefrische Küche kann ich es mit allen aufnehmen… Also gestern abend habe ich zuerst ein paar Kartoffeln gegraben, gewaschen, geschält, geraffelt und dann mit Olivenoel eine frische Berner Rösti zubereitet. Das Gleiche mit den Tomaten: ablesen, waschen, schneiden, Balsamico, Olivenoel und frische Kräuter darüber… fertig! Bon appétit!
…. der Armagnac darf dann etwas älter sein…
Es lächelt der See…
Es lächelt der See, er ladet zum Bade (oder so ähnlich). Im Bild der Auswanderer kurz vor der Ankunft nach der heldenmütigen Überquerung des Bielersees…. (nicht nachmachen!)
Sommerfeste…
In Biel findet wie jedes Jahr die Braderie statt…
… überall wird geheiratet (hier in Twann am Bielersee)
…. und in Luzern wird gejodelt. Die ganze Schweiz eine Festhütte!










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