Marke Eigenbau
Bruno ist als innovativer Schweizer Biobauer seit bald zwanzig Jahren hier im Südwesten. Er ist immer auf der Suche nach noch besseren Bearbeitungsmethoden und Vermarktungskanälen. Seine landwirtschaftlichen Geräte baut er regelmässig eigenhändig um, damit seine Kulturen optimal gedeihen können. Neueste Errungenschaft Marke Eigenbau ist dieses Hackgerät für seine Sojakulturen.
Bruno schreibt dazu seinen Bauernkollegen:
„Chers collègues,
A titre d’info, vous trouverez quelques photos de l’écrouteuses que j’ai transformée. J’avais une PIETRO MORO de 4.5m à l’arrière. Souvent, pour être assez efficace dans nos argilo calcaires lourds, il fallait passer deux fois de suite. J’ai pris la moitié des éléments à l’arrière et les ai mis sur une poutre à l’avant de façon à ne passer plus que sur le rang. Ca marche bien, dès fois presque trop agressif mais dans ce cas on peut laisser tomber l’avant. En tous cas cette année je l’ai passée partout avec succès sur le soja.
Ca peut donner des idées à certains !“
So werden in der Schweiz…
So werden in der Schweiz neue Bauernhöfe gebaut:
Wiederaufbau Biohof Sahli in Uettligen
Zweifellos ein interessanter Ansatz. Kostengünstig dürfte der Neubau allerdings nicht sein.
Mich würden auch die Zahlen interessieren. Was kostet der neue Hof und wird das alles durch die Brandversicherung bezahlt?
Leider gibt es bisher in der Schweiz nur wenige architektonisch und betriebswirtschaftlich befriedigende Lösungen im landwirtschaftlichen Siedlungsbau.
Kennt jemand gelungene Projekte?
Toskanische Olivenhaine
Endlich habe ich gelernt, wie die Olivenbäume geschnitten werden müssen (Winterschnitt, vier Leitäste, Trichterform für optimale Sonneneinstrahlung, Sommerschnitt, Leertriebe entfernen).
Wir haben uns kundig gemacht über die verschiedenen Erntemethoden und die Verarbeitung.
„Die Ölbäume sind sehr charakteristisch, und ich gebe mir große Mühe, das einzufangen. Es ist Silber, das mal ins Blaue, mal ins Grüne spielt, bronzefarben und beinah weiß auf gelbem, rosa, violettem oder orange Boden, der bis zum stumpfroten Ocker geht … Eines Tages mache ich vielleicht etwas ganz Persönliches daraus, wie ich es mit den Sonnenblumen für die gelben Töne gemacht habe.“ (Vincent van Gogh an seinen Bruder Theo, Brief 608)
Toskanische Landwirtschaft
Guiseppe führt einen traditionellen Familienbetrieb. Olivenbäume, Hartweizen, Sonnenblumen, Mutterkühe, Milchschafe, etwas Agritourismo, eigener Wein. Aber er ist vor allem auch Landmaschinenmechaniker. Etwa ein Dutzend (!) mehr oder weniger alte bis uralte Raupentraktoren stehen in seinen diversen Schuppen und möblieren die Umgebung seines Hofes oder dienen als Ersatzteillager.
Obschon Guiseppe bald fünfzig wird, gehört der Hof immer noch seinem Vater und der denkt nicht daran, die Zügel endlich aus der Hand zu geben. Vielleicht ist das der Grund, dass die schönen Chianina-Mutterkühe inklusive Kälber ausschliesslich im Stall gehalten werden…
Die Schafe sind ganztägig auf der Weide und mit ihrer Milch wird ein köstlicher Schafkäse produziert. Natürlich macht das die Nonna!
Auf vielseitigen Wunsch…
… noch einmal ein Bild von dem wunderschönen Flachsfeld (champs de lin) in Traversères, auch wenn die Blumen inzwischen verblüht sind…
Es ist trocken
Es ist sehr trocken im Südwesten Frankreichs. „La sècheresse s’agrave, les agriculteurs inquiets“ titelt Le Monde. Und in der Tat haben bereits 17 Departemente Wasserrestriktionen erlassen.
Der Futterertrag in der laufenden Heuernte ist sehr schlecht und die Getreidefelder leiden unter der Trockenheit. Die keimenden Maispflanzen müssen schon rund um die Uhr bewässert werden.
In unseren Getreideäckern haben sich schon anfangs Mai tiefe Spalten gebildet. Wir werden dieses Jahr wohl kleinere Brötchen backen…
Dabei war der gleiche Ackerboden am am 6. Februar noch so wunderbar krümelig…
Heu mähen…
… immer schön brav neben den Orchideen-Wiesen, denn die dürfen bis Ende Juni nicht angetastet werden!
Die sind zurzeit auch einfach viel zu schön!!!
Pollinisateur – Bestäuber
Die gigantische Arbeit der kleinen Insekten ist viel wichtiger für die Welternährung als man gemeinhin annimmt.
Seit über zehn Jahren verursacht ein weltweites Bienensterben grosse Sorgen. Die verursachenden Umweltgifte sind immer noch nicht bekannt (?) und leider auch nicht verboten… Vorbeugen wäre besser als heilen!



























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