Schweizer Braunvieh
Nicht schlecht gestaunt habe ich auf der Passhöhe Port de la Bonaigua (2072 m) in den spanischen Pyrenäen, als plötzlich Schweizer Braunviehkühe unsere Wege kreuzten. Eine grosse Herde, gehalten als Mutterkühe, bimmelt mit ihren Glocken ruhig um Bergbahnen, Bergrestaurants und Bergstrassen und entzückt die Reisenden. Ob die Tiere dank grosszügigen Schweizer Viehexportsubventionen hierher gelangten konnte ich nicht in Erfahrung bringen…
Blé tendre – Weichweizen
40 Tonnen Biobrotgetreide haben wir geerntet (das gibt schon ein paar Baguettes…). Die Erträge sind (auch bei der konventionellen Produktion) angesichts der in der Gegend seit Monaten anhaltenden Trockenheit bescheiden (Bio 20 q/ha, Konventionell 40 q/ha).
Wir haben dieses Jahr eine Weizenmischung von drei verschiedenen Sorten gesät (Trisol, Lina, Aspège). Unkrautbekämpfung mechanisch mit Hackstriegel. Blacken von Hand entfernt. Probleme haben wir nur mit dem Flughafer. Keine Pflanzenschutzmittel. Nur Gründüngung durch Vorkultur (Luzerne bzw. Féveroles). Vermarktung über unsere Biogenossenschaft Agri Bio Union. Produzentenpreis noch offen.
Wiesenerneuereung
Harte Arbeit am Hang: alte Wiese aufreissen (grubbern), Kreiselegge (mehrere Durchgänge um Mutten zu zerkleinern), Steine zusammenlesen, Neuansaat (Grassamenmischung), Walzen…
Begegnungen auf dem Felde
Gestern abend, anlässlich eines Rundgangs über unsere Felder zum Einsammeln von Getreidekörner-Proben sind mir begegnet:
6 Wildschweine
2 Rehe
1 Fuchs
1 Hase
(La Oueyte ist da, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen!)
Leider hatte ich den Föteler nicht dabei…. Zum Trost ein Bild von einem regelmässigen Hofbesucher
Laubarbeiten
Die Laubarbeiten im Rebberg haben alle ein gemeinsames Ziel: Sie schaffen gute Bedingungen für gesundes und qualitativ hochwertiges Traubengut. Rasches abtrocknen der Blätter und Trauben nach Niederschlägen lässt den Sporen von Pilzkrankheiten weniger Chancen zum keimen und schützt die Rebe somit gegen Befall.
Um die gute Durchlüftung zu gewährleisten habe ich zwischen den Rebenreihen auch viel mehr Abstand gewählt als sonst üblich, aber auch, damit ich mit dem breiten Traktor inkl. Broyeur durch die Reihen fahren kann.
Aber was nützen all‘ die pflanzenbaulichen Bemühungen, wenn der Wein trotzdem nicht so ist, wie ich mir das gewünscht habe. Aber dazu ein andermal mehr.
Mehr zum Thema Reben auf diesem Blog.




















leave a comment