AUSWANDERERBLOG

Lin – Flachs – Lein – Flax

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on April 26, 2011

„Gers
ta terre est
comme les ondes
de la mer –
je suis
chez mois !“

Anne u. Martin Gschwend

Champs de lin à Traversères

Lin, huile et graines

Wildschweine

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on April 19, 2011

Schöne Bescherung! Die Wildschweine habe uns jetzt gleich zweimal unseren sorgfältig zurecht gemachten Gemüsegarten durcheinandergebracht!
Jetzt habe ich einen Elektrozaun um unseren Potager gezogen um die gefräsigen Sanglier abzuhalten. Hoffentlich hilft’s!

Kartoffelacker und Zwiebelfeld, alles durchwühlt! Obelix sollte wieder mal vorbeikommen!
Sonst könnte es dann bald so aussehen:

Bild zugestellt von Roger Ramon, Kommentar: Jardinage!

Kompost

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on März 25, 2011

Das war vor ziemlich genau zwei Jahren:

In der Zwischenzeit zweimal umgeschichtet und schwupps…

…ist schöner Kompost und vollwertiger Dünger entstanden! Den werktätigen Mikroorganismen sei Dank!

La vie rurale

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on März 19, 2011

Im Centre de photographie de Lectoure findet zur Zeit eine Ausstellung zum Thema La vie rurale statt.

Der intellektuelle Bauer…

Das weisse Huhn auf dem Hofplatz…

Sonnenblumenfeld im Laufe des Jahres…

Striegeln

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on März 11, 2011

Unkrautkur im Weizenfeld

Hier die Bilder bei der Bearbeitung am 7. Februar.

Fachtagung Agri Bio Union

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on März 9, 2011

Unsere Produzentenorganisation Agri Bio Union hat zu seiner ganztägigen jährlichen Fachtagung geladen. Neben Orientierungen über die Entwicklung des Biolandbaus im Gers, in Europa und weltweit steht jeweils eine Betriebsbesichtigung bei einem Berufskollegen in der Umgebung im Vordergrund.
Der Biohof Lasalle von M. De Gallard in der Nähe von Gimont hat uns heute empfangen:
Eine herrschaftliche Domaine, 170 ha en argilo-calcaire mit Getreidebau, Féverole, Soja, Tournesol, Lentilles, Seigle…

Photovoltaik…

Fachsimpeln auf dem Getreideacker

Biologischer Landbau

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Februar 20, 2011

In Frankreich hat die Anzahl der landwirtschaftlichen Biobetriebe im letzten Jahr um 25% (!) zugenommen. In der Schweiz hingegen stagnieren die biologisch bewirtschafteten Felder bei 11% der landwirtschaftlichen Nutzfläche und die Anzahl der Biobetriebe ist sogar rückläufig!
Und das, obschon der Detailhandel Jahr für Jahr 5% mehr biologisch produzierte Lebensmittel verkauft.
Das heisst nichts anderes, als dass die Schweiz jedes Jahr mehr Biofood importiert bzw. importieren muss! Ich finde das skandalös!
Und was macht die Politk in diesem Land? Sie beschäftigt sich mit (konventionell produzierten) Butterbergen, mit Exportsubventionen und anderem agrarpolitischen Bocksmist!

Dabei würde eine Biooffensive für Bauern, Konsumenten, Tieren und Umwelt allen sofort viele Verbesserungen bringen!

Übrigens: Meine Betriebshelferdienste als Waldarbeiter in der Schweiz lassen sich sehen, wie das untenstehende Föteli beweist…
Wir fliegen zurück in die frühlingshafte Gascogne.

Butterberg 10’000 Tonnen

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Februar 19, 2011

Weil man in den 90er Jahren nicht den Mut hatte, eine wirkliche Reform der Agrarpolitik zu beschliessen (die Kleinbauerninitiative wurde mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt) ist man mit der schweizerischen Landwirtschaftspolitk wieder mal am Berg, am Butterberg sozusagen.
Die Bauern liegen sich in den Haaren und teilen sich in zwei Gruppen auf die sich inzwischen spinnefeind sind: die masslosen „Mehrmelker und die „vernünftigen“ Masshalter.
Richten soll es einmal mehr der Bund mit einer Wiedereinführung der einzelbetrieblichen Milchkontigentierung unter Führung der Milchverbände notabene, mit Exportsubventionen für die Butterüberschüsse, mit Lagerhalterbeiträgen…. Nichts neues unter der schweizerischen Agrarkäseglocke!
Mein Vorschlag ist und bleibt einfach und wirkungsvoll: die Direktzahlungen sind nur noch auszurichten, wenn strenge Tier-und Umweltvorschriften eingehalten werden (Freilandhaltung, Biolandbau), sie sind gegen oben pro Betrieb zu plafonieren und alle übrigen Agrarsubventionen sind ersatzlos zu streichen.

Resultat: die Agrarpolitk würde transparent (man wüsste endlich wer wieviel bekommt!), die Bauern würden selber entscheiden was und wieviel sie produzieren wollen und sie müssten ihre Produktion auch selber verkaufen. Exzesse mit einzelbetrieblichen Direktzahlungen von mehreren hundertausend Franken an Grossbauern würden verunmöglicht.
Wetten dass das schweizerische Parlament wieder nicht den Mut hat, endlich auf diesen Reformweg einzuschwenken!

Vom Mythos genährt

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Februar 16, 2011

„Die reiche Schweiz kann es sich nämlich leisten, agrarische Ökosünden zu exportieren. Es ist zwar einfach, aber bestimmt nicht nachhaltig, zu Hause die artenreichen Blumenwiesen und Buntbrachen abzufeiern und zu subventionieren, während man das Futter für Schweizer Schweine und Hühner auf brasilianischen Urwaldboden anbauen lässt.“
Mehr dazu…

Die Autorin ist Journalistin in Zürich und Mitglied im landwirtschaftlichen Forschungsrat des Bundesamtes für Landwirtschaft.

In vielem hat sie meines Erachtens recht, aber man wüsste gerne, wie Sie denn eine umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft in der Schweiz und Europa zum Durchbruch verhelfen würde?
Freie Bahn dem Stärkeren und absolute Deregulierung?

Glück im Stall

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Februar 10, 2011

Eben auf die Welt gekommen! Munikälblein, schwarz wie die Nacht, Angus, wird von Mutter „gepflegt“ und interessiert von Halbschwester beschnuppert, Mutter und Sohn wohlauf…