Lorbeeren ernten
Unter Lorbeeren ernten kann man sich ja verschiedenes vorstellen. Zum Beispiel das!
Hier gehören die Lorbeer-Stauden zu den invasiven Pflanzen. Jedenfalls sind sie sehr konkurrenzstark und wachsen sehr schnell. Nach fünf Jahren erreichen sie schon eine Höhe von vier Metern und wir müssen sie regelmässig auf den Stock zurücksetzen, weil sonst alles andere „in den Schatten gestellt wird“.
Die Lorbeeren können auch ganz nützlich sein: man kann damit die Suppe würzen, Lorbeerkränze flechten und ideale Pfosten für die Tomaten sägen…
World food situation
Wenn man als Weizenproduzent diese Grafiken mit steigenden Preisindizes sieht, müsste man sich im Hinblick auf einen besseren Erlös und Verdienst eigentlich freuen.
Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Da wir für unser Getreide keine Lagerungsmöglichkeiten haben, müssen wir jeweils direkt nach der Ernte verkaufen. Erfahrungsgemäss sind die Preise im Juli/August eher tief.
Wir produzieren Biogetreide. Weil es immer noch relativ wenig Bioproduzenten gibt, ist die Logistik, Reinigung und Lagerung teurer als für die konventionelle Produktion.
Die Düngung darf nicht mineralisch sondern nur organisch sein. Neben Gründüngung mittels Leguminosen (bei uns Luzerne oder Féveroles) kommen nur organische Handelsdünger in Frage (z.Bsp. Granulat aus Hühnerfedern, Knochenmehl usw.). Diese organischen Dünger sind sehr teuer! Wir müssten beispielsweise den Ertrag verdoppeln, nur um die Düngerkosten zu bezahlen. Aus diesen und anderen Gründen verzichten wir meistens auf Handelsdünger und nehmen einen eher bescheidenen Ertrag in Kauf
Zur mechanischen Unkrautbekämpfung habe ich heute versucht, einen ersten Durchgang mit dem Hackstriegel zu machen. Dazu braucht es viel Fingerspitzengefühl, damit die Schäden an der Kulturpflanze nicht zu gross werden.
Und für die Konsumenten sieht es noch einmal ganz anders aus…
Betriebszählung
Heute vormittag hatten wir Besuch von einem Vertreter des regionalen Landwirtschaftsdepartementes Midi-Pyrénées. Alle zehn Jahre werden in der EU detaillierte landwirtschaftliche Betriebszählungen durchgeführt um die laufenden statistischen Daten zu ergänzen und zu präzisieren.
Im Departement Gers (Hauptort Auch) zählt man zur Zeit 7’812 Landwirtschaftsbetriebe, davon sind 200 Höfe über 200 ha gross, die durchschnittliche Betriebsgrösse ist 59 ha.
Detaillierte Strukturerhebungen finden Sie hier
Die Einkommenssituation einer durchschnittlichen Ferme im Midi stellt sich wie folgt dar:
Production totale 81’170 €
–
Consommations Intermédiaires 65’590 €
=
Valeur ajoutée 15’580 €
+
Subventions d’exploitations 28’570 €
–
Salaires, fermages, impôts sur la production 12’120 €
=
Excédent brut d’éxplitation 32’030 €
–
Dotations aux amortissements moins les transferts de charges 17’660 €
=
Résultat d’éxploitation 14’370 €
–
Charges financières mois les produits financiers 2’330 €
=
Résultat courant avant Impôt (RCAI) 12’040 €
Schwire mache…
… oder o hin u wider eine ischloh!
I wünsche aune äs gfreuts 2011!
A propos „Schwire“: Es gibt Blogs, da kann man sogar etwas gewinnen! Ich habe auf Adi’s Agroblog das schöne Buch „Hag um Hag“
von Mäddel Fuchs gewonnen!
Es ist ein Requiem auf die immer seltener werdenden Holz- und Lattenzäune.
Geboren am 16.12.2010…
… mitten in der Nacht! Ohne Ohrmarke.
Namensvorschläge für das Kuhkälblein (weiblich) mit Anfangsbuchstaben „D“ gesucht!
Winterweide
Die Mutterkühe und Kälber auf der Inselmatt können wählen, ob sie sich am Schärme in der Tiefstreue, auf dem befestigten Laufhof oder auf der verschneiten, gefrorenen Weide aufhalten wollen. Sie wechseln jeweils zwischen verschiedenen Aktivitäten und Standorten ab, mehr oder weniger unabhängig von Tageszeit und Wetterbedingungen. Erstaunlicherweise bewegen sie sich aber immer alle miteinander als Gruppe. Rinder sind bekanntlich Herdentiere. Die Soziologie einer Kuhherde ist interessanter als man gemeinhin annimmt!
Das sind die beiden jüngsten Herdentiere: Dimitri und Dana
Olivenernte
Zugegeben, von einer Olivenernte zu sprechen ist übertrieben, aber immerhin haben wir endlich die ersten Früchte von den zwei selbst gesetzten Olivenbäumchen ernten können.
Das hat solange gedauert, weil die ersten Bäumchen den all zu aufrdinglichen „Liebkosungen“ der Wildschweine nicht stand gehalten haben… Wenn wir nun noch die besten Konservierungsmethoden für unsere Oliven herausfinden, dann steht einem Salade niçoise oder einem griechischen Salat nichts mehr im Wege! A propos Konservierung: Hat jemand Erfahrung damit?
Zehn Jahre Arbeit…
… steckt in diesen ersten Flaschen selbst angebauten, selbst gekelterten, selbst gepressten, selbst vinifizierten, selbst gelagerten, selbst ettiketierten, selbst degustierten Merlot „La Oueyte“ 2009 (dem Ingscheniör ist nichts zu schwör!). Nun gut, es wäre schade ihn jetzt schon zu trinken. Er kann mit zunehmenden Alter sogar noch besser werden…
Ferme solaire
Wie die Dépeche du midi berichtet werden im Ariège demnächst zwei ferme solaire in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von 24 ha werden ab nächstem Jahr über 100’000 Solarpanel Strom ins Netz liefern, genug für 4’900 BewohnerInnen.
An alle Atomfritze: die erneuerbaren Energien haben sogar im Atomstaat Frankreich den Durchbruch geschafft!
Ce parc, une fois terminé, s’étendra sur 24 ha et produira chaque année l’équivalent de la consommation domestique annuelle de 4 900 habitants. Sa mise en service est prévue pour février 2011 et son exploitation pour au moins vingt ans, soit la durée du bail signé entre les propriétaires des terres occupées et la société Juwy EnR.
« Mais, ajoute son directeur, on peut imaginer la prolonger 15 années de plus, techniquement ce sera possible. »
À noter qu’un deuxième projet, agri-solaire celui-là, est en cours à La Tour-du-Crieu : « Il se développera sur 7,5 ha, cinq réservés à un parc photovoltaïque et 2 à des cultures maraîchères avec comme objectif à terme l’installation d’un(e) jeune maraîcher(e). Ce projet est mené en partenariat avec le CFPPA Ariège Couserans ».
Des terres en friche qui ne présentaient pas d’enjeux agricoles
Pourquoi implanter ce parc photovoltaïque à Sabaranis ? « D’une part ce site en friche ne présentait pas d’enjeux notamment agricoles qui auraient pu générer un conflit d’intérêt ; d’autre part il est situé en Ariège, un des départements les plus ensoleillés de France ».












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