Frankreichs Landwirte sind pessimistisch
(lid.ch) – In der europäischen Landwirtschaft ist die Lage weiter angespannt. Die Landwirte schätzen die Situation aber je nach Land anders ein. Während die Deutschen immer noch investieren wollen, blicken die Franzosen deutlich pessimistischer in die Zukunft.

Das global hohe Angebot an Getreide, Fleisch und Milch mache den Landwirten zu schaffen, schreibt das Fachmagazin „Eilbote“. Die EU-Bauern sehen daher die nahe Zukunft eher pessimistisch, jedoch je nach Land stark unterschiedlich wie der aktuelle DLG-Trendmonitor zeigt.
Während nach wie vor 39 Prozent der deutschen und der polnischen Bauern innerhalb der nächsten 12 Monate Investitionen in ihren Betrieb planen, sind es in Grossbritannien nur 27 und in Frankreich gar nur äusserst tiefe 18 Prozent. In Frankreich hat sich die Lage demzufolge nochmals verschlechtert, in der Umfrage von vergangenem Herbst wollte noch 23 Prozent investieren.
Unterschiedlich auch die Ansichten zu Staats-Eingriffen: In Deutschland wollen knapp 30 Prozent der Bauern, dass sich der Staat aus dem Marktgeschehen heraushält. In Frankreich sind nicht mal 5 Prozent dieser Meinung. (lid.ch)
Wie die Stimmung unter den schweizer Bauern ist wurde offenbar hier nicht erhoben. Nach dem missglückten Millionengeschenk für die Baulandbauern wohl eher durchzogen….
Féveroles
Die Féveroles (20 ha) stehen in voller Blühte. Leider werden viele Ungräser (Flughafer und Gerste) den Ertrag stark beeinträchtigen. Ich werde diesen Herbst die mechanische Unkrautbekämpfung verstärken müssen und danach erst eine Frühjahrskultur anbauen. Biolandbau (Ackerbau) ohne Herbizide ist halt viel anspruchsvoller als die konventionelle Landwirtschaft.
Potager
Endlich können wir Kartoffeln setzen, Zwiebeln stecken, Salat- und Krautstielesetzlinge anpflanzen und Rüebli säen… Selbstversorgung auf dem Lande!

Wie üblich legen wir die Saatkartoffeln (Charlotte) nur auf die lockere Erde und decken sie mit einer dicken Strohschicht zu…

Drones agricoles
Bisher wurden Drohnen in der Landwirtschaft vor allem für Überwachungsaufgaben im Felddbau angepriesen und wohl auch eingesetzt. Neuerdings scheint nun aber der Drohneneinsatz für Spritzmittelapplikationen marktreif zu werden. Jedenfalls werden neuerdings Drones pulvérisation und Drones spray autonomes neben Traktoren auch in Landmaschinenprospekten angeboten! Mit 15’000 Euro ist man dabei! Empfohlen werden die Geräte vor allem für den Einsatz in schwer zugänglichen Gebieten im Reb- und Obstbau… Das wär doch was um den Helikoptereinsatz in den Rebbergen am Bielerste zu ersetzen…!


Frühlingswanderung

Oberhalb Biglen BE. Grandiose Aussicht… und es wird bschüttet was das Zeug hält!
Obstbau
Es gibt immer weniger hochstämmige Obstbäume. Die Versorgung mit in- und ausländischem Obst erfolgt zunehmend über intensive Niederstamm-Anlagen.
Schön dass es noch Ausnahmen gibt: Kilian hat über 50 hochstämmige Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume gepflanzt und dabei vor allem wieder alte Obstsorten berücksichtigt.

Es wird allerdings viel Pflegearbeit brauchen und viel Zeit vergehen, bis diese Bäume in vollem Ertrag stehen. Hochstämmiger Obstbau ist Generationenarbeit!
Hier wartet Arbeit…
Wir haben in den letzten 15 Jahren viel Dachdeckerarbeit gemacht (auch im Zusammenhang mit der Erstellung unserer Photovoltaikanlage). Damit das Dach dicht wird, werden, -natürlich erst wenn der Dachstuhl saniert ist-, zuerst neue Rundziegel aufgelegt…

…und dass es schön und denkmalpflegerisch korrekt bleibt, werden darüber die alten Rundziegel platziert…

Das hier bleibt noch zu tun…

Die Südseiten eignen sich gut zur Energiegewinnung…

Und das habe ich mit viel Arbeit gemeint…





Also dann: Jetzt wird (bald) wieder in die Hände gespuckt…
Regenwetter
Die Niederschläge der letzten Tage haben an den Hängen viel Erde abgeschwemmt…

Hier ist es normalerweise staubtrocken…

Trotzdem, der Weizen ist sehr schön…

Nach em Räge schiint z’Sunne!

Metzgete
Die Vakuumierung und Portionierung von zwei Jungrindern gibt einiges zu tun!

Kilian verkauft sein Bio-Weidefleisch immer direkt ab Hof. Seit nun mehr 33 Jahren wir auf der Inselmatt in Suberg tier- und umweltgerechtes Bio-Weidefleisch für Kunden produziert, die wissen wollen, was sie essen!

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