Metzgen
Immer noch auf dem Biohof in Suberg wird heute Rindfleisch portioniert.
Kilian bietet das Bio-Weidefleisch wie folgt zum Verkauf an:
1 Achteltier ( ca. 15 – 20 kg Fleisch ) für Haushalte mit
2 Personen.
1 Vierteltier ( ca. 30 – 40 kg Fleisch ) für Haushalte mit
3 und mehr Personen.
Das Fleisch ist küchenfertig portioniert und vakuumiert in eine handliche Kartonbox verpackt. Jedes Mischpaket enthält günstigere und teurere Stücke im gleichen Verhältnis wie beim Tier.
Bestellte Fleischpakete können bei ihm in Suberg abgeholt werden oder
werden nach Absprache geliefert.
Preis: Fr. 28.- / kg.
Tiefgefroren lässt sich das Fleisch gut ein Jahr lagern.
Der Inhalt der Fleischpakete
Braten à la minute/Grillieren: Filet (am Stück), Entrecôtes (geschnitten), Huftplätzli (geschnitten), Hohrücken (geschnitten), Grillplätzli (geschnitten).
Schmoren/Braten (30 – 60 Minuten): Saftplätzli (geschnitten), Ragout (geschnitten), Geschnetzeltes (geschnitten), Haxen, Bratenstücke, Hackfleisch.
Sieden: Siedfleisch (Suppenknochen separat).
Innereien: Leber (am Stück), und auf Wunsch: Nierli, Zunge, Herz, Ochsenschwanz.
Alles weitere betreffend Produktionsbedingungen, Bestellungen usw. auf der Homepage Biohof Inselmatt
Wanderwege
Wenn man als Auslandschweizer Ferien in der Schweiz macht, fällt einem etwas auf: die Wanderwege! Etwas vom Besten was dieses Land auszeichnet! Die Schweizer Wanderwege und ihre kantonalen Fachorganisationen bieten sage und schreibe nicht weniger als 60 000 km signalisierte Wanderwege an: sicher, gepflegt und abwechslungsreich!
Ein Dankeschön an alle die etwas dazu beitragen, dass man so Natur und Kultur geniessen kann.
Nostalgiewanderer
Wir sind für ein paar Tage in der Schweiz. Das schöne Herbstwetter verleitet zu ausgedehnten Wanderungen. Weil sich, wie üblich im Seeland, der Nebel hartnäckig hält, habe ich meine Wanderung ins Emmental verlegt, in den Dürsrütiwald. Hier hat mir mein Grossvater vor vierzig Jahren die mächtigen Dürsrütitannen gezeigt. Stammdurchmesser anderthalb Meter, Höhe über 50 Meter, alter 350 Jahre…. eindrückliche Masse! Leider haben Gewitterstürme die grossartigsten Exemplare beschädigt.
Schöner Wanderweg von Langnau durch den Dürsrütiwald auf die Lüderenalp (ca. 3 Std) mit heute phantastischem Panoramablick.
Bewässerung
Der Anbau von Körnermais ist in SW-Frankreich nur dank Bewässerung möglich. Zunehmend wird allerdings der hohe Wasserkonsum durch die Landwirtschaft kritisiert. Wir selber können nicht bewässern, weil uns ein See fehlt. Überall in den vielen Tälern des Gers haben die Bauern kleine oder grössere Seen als Wasserreservoirs angelegt.
Wir haben heute eine Wanderung in der Gegend von Pouy-Loubrin gemacht. Der hier angelegte See ist landschaftlich eine Bereicherung und ladet selbst am 9. November zum Bade….
Zählen
Auf vielseitigen Wunsch gebe ich hier bekannt, wie ich die Körner gezählt habe: Mein Bioweizensaatgut hat ein Tausendkorngewicht von 48 Gramm. Ich habe 6216 kg Weizen gesät und das ergibt nach Adam Riese 129 Millionen 497 Tausend und 920 und nicht 919 und nicht 921 Saatkörner!
Dem Inscheniör ist eben nichts zu schwör!
Faszinierend!
Weil ich so fasziniert bin von meinen Getreidefeldern, heute gerade noch mal ein Bild aus dem Felde!
Übrigens habe ich nachgezählt: ich habe genau
129 497 920 Körner
gesät!
Hier wächst Biobrot!
Neun Tage nach der Saat ist das erste Keimblatt bereits 7 cm hoch! Bei aller Technik, die Natur ist stärker und schöner!
Morgenimpression auf dem Weizenfeld
Es spriesst!
Unglaublich, man kann dem Wachstum der Getreidekeimlinge förmlich zuschauen: 6 Tage nach der Saat sind die ersten Keimblätter bereits 5 cm hoch und man erkennt bereits die Saatreihen!
Dafür geht die Pilzsaison langsam ihrem Ende entgegen. Wie Le Monde berichtet, sind diesen Herbst verschiedene schwerwiegende Pilzvergiftungen vorgekommen.
Wunder der Natur: Korallenpilz, leider nicht essbar!
Blind striegeln
Vier Tage nach der esten Weizensaat haben die Saatkörner bereits 10-15 mm lange Wurzeln und einen Keimling von 4-6 mm Länge gebildet. Die Saatkörner explodieren förmlich. Kein Wunder bei diesen Temperaturen (gestern und heute 28 Grad am Schatten).
Also höchste Zeit die Felder noch einmal blind zu striegeln, damit die Unkrautkeimlinge über der Kulturpflanze zerstört werden können.











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