Hollande bei den Eigenbrötlern
Marseillaise auf dem Berner Münsterplatz, wolkenloser Frühlingshimmel, Ehrenformation der Schweizer Armee: freundlicher Empfang durch die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Alles direkt übertragen in die gute Stube in der Gascogne durch das CH-Fernsehen.
Viele freundliche Worte und das offensichtliche Bemühen der Bundespräsidentin, beim französischen Staatsgast Verständnis für die unsägliche schweizerische Masseneinwanderungsinitiative zu gewinnen…
Für die Franzosen und alle übrigen EU-Mitglieder bleiben die Schweizer in der Mehrheit Eigenbrötler, die seit Jahrzehnten die Erfolge der Europäischen Union kleinreden.
In den französischen Medien war der Staatsbesuch Hollandes nur eine kleine Randbemerkung. Immerhin wurde da und dort auf das erfolgreiche schweizerische Lehrlingswesen hingewiesen…
Blumiges
Ankebälleli und Bachbummele gibt’s nicht im Gers. Aufs Frühlingsgelb müssen wir trotzdem nicht verzichten:
Ophrys jaune (Ophrys lutea, gelbe Ragwurz)
Foto: Traversères F, 14.4.2015 Stephanie Baumann

Ankebälleli = Trollblume
Foto: Elsigenalp CH, 22.6.2012 Stephanie Baumann

Bachbummele = Sumpfdotterblume
Foto: Lyssbach in Suberg CH, 12.4.2015 Simon Baumann
Vo wäge de gröschte Härdöpfu…
Die Methode hat sich bei unseren harten schweren Böden bewährt:
Saatkartoffeln auf den gut gelockerten und mit Mist gedüngten Boden legen (unsere Favoriten: Anabelle, Charlotte, Corolle…)
Anschliessend nur mit einer dicken Schicht Stroh zudecken (nicht mit Erde!), gut wässern, fertig!
Zurück im Südwesten
Erste Frage von Stephanie bei der Rückkehr nach acht Wochen Abwesenheit: „Was machen die Orchideen?“
Nun, vor dem Haus blühen die frühen Ophrys fröhlich und zahlreicher denn je mit den Margritli um die Wette:
In den umliegenden Wiesen sind diese zwei Frühblüher schon verwelkt. Dafür beginnt dort jetzt die Blüte der späteren Arten:
Und vielleicht wäre da noch mehr zu finden – aber im Garten wartet auch noch Arbeit……..
…… und ab und zu will man ja auch noch einen Blick auf die Fotos werfen, die man in der Schweiz gemacht hat
Wieder mal an der ETH
Richtig schöner Frühlingstag in Zürich! Am Dienstag nach dem Sechseläuten hat jeweils das Sommersemester begonnen, vor rund 45 Jahren…
Gestern abend war ich stellvertretend für die Filmemacher an einer Filmvorführung mit anschliessender Diskussion zum Dokufilm „Zum Beispiel Suberg“. Organisiert wurde der Anlass durch die Fachschaft des Departements für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften.
„Liebe Filmemacher
Das war ein sehr vergnüglicher Abend. Euer Film wurde einmal mehr überschüttet mit Komplimenten: hervorragend, poetisch, witzig, tiefgründig..
Es waren rund 40 Leute anwesend, professionelle Vorführung mit englischen Untertiteln (einige wenige haben englisch gesprochen).
Der Interviewer war gut vorbereitet und hatte alles über den Film gelesen.
Die Diskussion war köstlich: was hätten Sie anders gemacht? überrascht von den eigenen Söhnen?
kommen sie noch gerne in die Schweiz? immer wieder Vergleich zu Frankreich, warum ausgewandert?
Ich konnte meine politischen Lieblingsthemen ansprechen, es wurde viel gelacht und ich glaube alle waren rundum zufrieden. Ich wurde mir Bio-Wein,-Honig, -Marmelade, -Nussoel grosszügig entschädigt!
Toller Abend!“
Störche in Suberg
Im Nachbardorf Grossaffoltern gehören die Storchennester auf diversen Bauernhäuser schon seit Jahren zum Dorfbild. Wie das nachfolgende Föteli beweist, will sich ein Storchenpaar endlich auch in Suberg niederlassen. Ob die SBB damit einverstanden ist bleibt allerdings fraglich….
Nostalgisches
Primarschule Suberg-Kosthofen, Schulfoto ca. 1930, mit meinen Eltern
Meine Mutter Lina Röthlisberger (1918 – 2008), zweitoberste Reihe, dritte von links
Mein Vater Rudolf Baumann (1920 – 1975), unterste Reihe, zweiter von rechts
Lehrer Richard Utz, bei dem ich übrigens selber in den Jahren 1958-1962 zur Schule ging….






















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