Heu am Schärme
Das ist zwar nicht ganz richtig, weil hierzuland die Rundballen auf dem Feld bleiben. Im Gegensatz zu Quaderballen läuft der Regen schön ab ohne in das Heu einzudringen und die Gärung (Erhitzung!) lauft im Freien problemlos ab.
Ich erinnere mich, dass man früher im Bernbiet nach einem regnerischen Sommer den Heustock wegen drohender Selbstentzündung mit dem „Fiebermesser“ laufend kontrollieren musste.
Mehr als dreissig Tonnen schön trockenes Bioheu hat mir mein Nachbar am Sonntagnachmittag gepresst (65 Rundballen). Jetzt kann ich mit den zweifelhaften Wetteraussichten wiederum etwas gelassener umgehen…
Heu zu verkaufen!
Wiesenpracht
Die Wiese, die noch nicht gemäht werden darf, weil da immer noch viele Orchideen blühen.
Himantoglossum hircinum (Bocksriemenzunge):
Gymnadenia conopsea (Mückenhändelwurz):
Ophrys apifera (Bienenragwurz):
Airbus 350 Erstflug
Heute um 10 Uhr startet der Airbus 350 in Toulouse zu seinem Erstflug:
Lehmverputz
Unsere Böden sind Lehm- und kalkreich (argilleux-calcaire) und eignen sich bestens als ockerfarbiger Mauerverputz. BesucherInnen die mit der Maurerkelle umgehen können beteiligen sich aktiv als Denkmalpfleger!
Sonnenenergie
Endlich liefert die Photovoltaik-Anlage wieder Rekorderträge: 74 kWh pro Tag.
Höchste Zeit nach dem verregneten Monat Mai mit durchschnittlich nur 44 kWh pro Tag.
Die Solarpanels links im Bild erzeugen Warmwasser in Hülle und Fülle. Man sollte es für den Winter speichern können!
Schnapsidee?
Japanische Nefles sind hierzulande eher selten. Um Setzlinge anzuziehen hat mich ein leidenschaftlicher Hobbygärtner auf die Idee gebracht, es mit einer Plastikflasche zu versuchen:
Zu diesem Zweck wird die Rinde auf einem jungen gesunden Trieb auf etwa 5 cm Länge sauber weggeschnitten. Danach die Verletzung mit Honig (und ev. Pflanzenhormonen?) eingestrichen.
Eine aufgeschnittene Plastikflasche dient als neues „Erdreich“ wo sich die neuen Wurzeln bilden sollen. Dazu wir die Flasche fest mit feuchtem Moos (saures Milieu gegen Pilzbefall) vollgestopft. Die Flasche anschliessend gut zusammengeklebt, gegen Sonnenbrand mit Alufolie eingewickelt und schliesslich das Ganze mit einer Klarsichtfolie festgeklebt. Fertig.
In zwei bis drei Monaten sollte sich hier ein kräftiger Setzling mit entsprechendem Wurzelwerk gebildet haben. Keine Schnapsidee. Ich bin gespannt ob es funktioniert!
Lug und Trug
Das Geschäftsmodell der schweizer Banken basiert auf Lug und Trug. Erinnern Sie sich: Geschäfte mit Nazigold, mit Raubgold, nachrichtenlose Vermögen von ermordeten Juden die man still und heimlich eingesackt hat, Geschäfte mit Diktatoren und Schlächtern der Dritten Welt die ihr eigenes Land ausbeuten, Geschäfte mit dem Apartheid Regime in Südafrika und so weiter und so fort.
Nachdem das eine oder andere Verbrechen aufgedeckt wurde, versprach man treu und heilig, sich künftig zu bessern. Der Beschiss ging weiter.
Das Bankgeheimnis wurde jahrzehntelang dazu missbraucht, im In- und Ausland superreichen Steuerbetrügern zu helfen, ihre Einkünfte und Vermögen vor dem Fiskus zu verstecken.
Und immer gelang es den Banken, der bürgerlichen Mehrheit der Schweiz weis zu machen, ihr Tun und Lassen liege im Landesinteresse. Blochers willfährige SVP wollte das Bankgehimnis sogar in der Bundesverfassung verankern!
Nachdem die UBS vor zwei Jahren wegen ihrer kriminellen Praktiken in den USA nur noch mit Hilfe der Steuerzahler vor dem drohenden Konkurs (to big to fail) gerettet werden konnte, glaubte man landauf landab, jetzt sei nun wirklich dem letzten Bankster klar geworden, dass man sich in der internationalen Geschäftswelt an geltende Gesetze halten muss.
Weit gefehlt, der Beschiss ging weiter. 12 Privatbanken und sogar Kantonalbanken übernahmen schwupp die wupp die sogenannten Abschleicher, Steuersünder die bei einem aufgeflogenen Bankinstitut für ihre Millionen ein neues Versteck suchten.
Wenn man zur Zeit die Diskussionen in den eidgenössischen Räten verfolgt, bekommt man den Eindruck, die Bösen sind die Amis, die unsere harmlosen, rechtschaffenen, lieben Banken bedrohen. Oder die Böse ist Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf, die zuwenig hart mit den Amerikanern verhandelt hat um die „Schweizer Interessen“ zu verteidigen.
Einmal mehr geht vergessen, dass die wahren Schuldigen in den Verwaltungsräten und Teppichetagen der Banken sitzen. Es sind die hemmungslosen Abzocker mit ihren Millionensalären und ihren gradlinigen Verbindungen zu den rechten Parteien die das Debakel verursacht haben. Wetten, dass die reichlichen Schmiergelder der Bankiers an SVP und FDP auch diesmal dazu führen, dass keiner dieser Strategieexperten auch nur einen halben Tag hinter Gittern kommt.
Der Beschiss geht weiter!
























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