AUSWANDERERBLOG

1:12 Gemeinsam für gerechte Löhne

Posted in Politik by ruedibaumann on März 11, 2010

Ich habe in den Medien die laufende Diskussion im Nationalrat um die sogenannte Abzockerinitiative (Minder-Initiative) verfolgt und freue mich darüber, dass nun endlich etwas gegen die masslosen, unanständigen, geldgierigen, gesellschaftsschädigenden und nimmersatten Ospels, Vasellas und Konsorten unternommen werden soll.
Letztlich geht es um die Frage, wieviel ein Mann (Frauen verdienen ja immer noch viel weniger) schlussendlich verdienen darf. Früher galt das Gehalt eines Bundesrats (meines Wissens heute ca. 430’000 sfr. brutto) als eine Art Obergrenze, an der sich auch die Privatwirtschaft orientierte. Inzwischen verdient offenbar jeder halbwegs „normale“ Bankmanager oder Pharmachef ein vielfaches davon, selbst wenn er mitgeholfen, hat sein Institut in den Ruin zu führen (Vasella > 40 Mio sfr. pro Jahr!)
Dieses Abzockertum ist staatszersetzend in einer Zeit, in der viele nicht mehr von ihrem Hungerlohn leben können! Die Schere zwischen höchsten und tiefsten Gehältern muss endlich wieder in ein vernünftiges Verhältnis gebracht werden.
Ich hab mit Überzeugung die Volksinitiative der Jusos unterschrieben, die die Unterschiede zwischen höchsten und tiefsten Gehälter wieder auf ein erträgliches Mass beschränken will:
Das Verhältnis vom tiefsten zum höchsten Lohn soll künftig auf 1:12 beschränkt werden. Im Gegensatz zu Frankreich gibt es ja bekanntlich in der Schweiz immer noch keinen gesetzlich festgelegten Mindestlohn!
Dafür gibt es in der Schweiz 4000 Einkommensmillionäre! Darunter auch sehr bekannte Schlitzohren… Hören Sie selbst!

Ich kann allen nur empfehlen die Initiative 1:12 zu unterschreiben!

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  1. Sergio Sardella said, on März 11, 2010 at 3:03 pm

    Bonjour en France!Es ist einfach ein ungerechter Verhältnisblödsinn……der Lotto-Millionär, der gestern die 35 Millionen Schweizer Franken im Schweizer Zahlenlotto gewonnen hat, kann nach Abzug der Steuern den Daniel Vasella NUR knapp 6 Monate als Mitarbeiter einstellen…Ein Gruss aus EmmenBRONX & „Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!“www.sergio-sardella.ch

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  2. Charlotte Egger said, on März 12, 2010 at 10:37 am

    Schon, aber vom Mindestlohn in Frankreich kann man auch nicht leben.Hier ist er zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber es ist eine Art ungeschriebenes Gesetz, dass er in vielen Branchen eben doch angewandt wird.Dass etwas gegen die Abzocker getan werden muss, ist ja wohl klar – aber so wie’s aussieht, geht es jetzt noch länger, weil der Nationalrat sich wieder mal auf nichts einigen konnte. Immerhin, die Diskussion geht weiter.

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