Zum Beispiel Suberg
„Plötzlich ist Suberg in aller Munde. Das kleine Dorf im Seeland wächst in den Köpfen der Schweizer zu einer grossen Gedankenblase heran, und die Menschen haben das Bedürfnis zu sprechen. Über Zersiedelung, Bauboom, den Verlust von Gemeinschaft. Nicht grundlos heisst der Film «Zum Beispiel Suberg» (siehe Box): Was diesen paar Hundert Einwohnern in den letzten dreissig Jahren widerfahren ist, könnte genauso gut das Schicksal einer x-beliebigen Gemeinde zwischen Zürich und Genf oder Basel und Chur sein.“
„Der Dokumentarfilm von Simon Baumann füllt derzeit die Kinokassen. Allein in der ersten Woche lockte «Zum Beispiel Suberg» schweizweit über viertausend Personen vor die Leinwand. In Lyss kamen mehr Leute als beim letzten James Bond. Baumann entwaffnet Globalisierungsfreunde und Neoliberale mit seinem melancholischen und doch humorvollen Porträt des Dorfes Suberg. Das Werk bringt ihm viel mediale Präsenz, Lob und Filmpreise. Derweil sich die Botschaft des Films überregional setzt, geht im kleinen Suberg das Leben weiter: Was hat der Film dort ausgelöst, wird er das Dorf nachhaltig verändern? Suberger und andere Menschen haben darüber nachgedacht.“
Wie es weitergeht steht in der heutigen Berner Zeitung
Freihandelsvertrag mit China
…ohne Erwähnung der Menschenrechte und ohne Möglichkeit einer Volksabstimmung!
Geit’s no?
Theaterkultur
Der bekannter Aufruf von Georg Büchner in seiner Zeitschrift „Der hessische Landbote“: „Freiheit den Hütten, Krieg den Palästen!“, hat mich immer fasziniert!
Wir haben die Gelegenheit wahrgenommen , das Schauspiel „Woyzek“ des gleichen Autors im „Kleinen Haus“ des staatlichen Schauspielhauses in Dresden zu besuchen.
Und wenn wir schon mal städtische Kultur konsumieren können, haben wir uns auch noch das Schauspiel von Christa Wolf, „Der geteilte Himmel“ angesehen.
Beides eindrückliche Aufführungen vor jeweils vollem Haus mit hervorragenden SchauspielerInnen! Deutsches Theater das uns hin und wieder in der französischen Provinz fehlt ….
Allerdings haben wir nun wirklich genug von den zahllosen Weihnachtsmärkten, Glühweinständen und Lebkuchenhäuschen…
Leipzig
Im Herbst 1989 war die Nikolaikirche in Leipzig zentraler Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR mit dem anschließenden Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 und der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990.
Jetzt ist schon bald wieder ein Vierteljahrhundert vergangen, und die DDR ist nur noch bei älteren Menschen wirklich präsent. Es wird gebaut und renoviert was das Zeug hält.
Viel weiter zurück erinnert das protzige Völkerschlachtdenkmal. 600’000 Soldaten waren 1812 an der bis zu den Weltkriegen wohl grössten Schlacht beteiligt. 92’000 Soldaten starben und Napoleon Bonaparte erlitt eine entscheidende Niederlage.
Von Dresden nach Leipzig
Von Dresden….
… mit dem Zug entlang von weiten LPG-Äckern
Hinter dem Eisernen Vorhang 1984
… nach Leipzig
Fliegerbombe gefunden
Heute ist auf der Baustelle in der Augsburger Straße erneut eine Fliegerbombe gefunden worden. Es gelten dieselben Evakuierungsgebiete und Straßensperrungen wie am 5. Dezember.
Alltag in Dresden: Regelmässig werden bei Bauarbeiten tonnenschwere Fliegerbomben gefunden. Gestern mussten 1800 Leute in der Umgebung der Fundstelle evakuiert werden, bevor die Bombe durch Spezialisten erfolgreich entschärft werden konnte.
13./14. Februar 1945
In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 wurde die Altstadt von Dresden durch die alliierte Bomberflotte dem Erdboden gleichgemacht. Schätzungsweise 25’000 Menschen starben.
Die Ruinen der Frauenkirche dienten während der ganzen DDR-Zeit als Mahnmal gegen den Krieg.
Der aufwendige, originalgetreue Wiederaufbau erfolgte erst in den letzten Jahren. Die Frauenkirche, bestückt mit vielen Originalsteinen konnte als Zeichen der Versöhnung 2005 wieder eröffnet werden.
Frauenkirche heute
















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