Es war einmal…
… ein Bauerndorf
… aber dann kam der Baggerzahn…
… und die Neuzeit
… und der Wohlstand
Viel eindrücklicher dargestellt im Film „Zum Beispiel Suberg“
Wegen sehr grosser Nachfrage…
… wurde die Laufzeit des Subergfilms bereits in die vierte Woche verlängert!
Wer den Film trotzdem verpasst bei diesem Regenwetter ist selber schuld…
Wir erleben das Sterben des Nationalsaats
„Nation ist der Trick, mit dem erreicht wurde, dass eine Fabrikarbeiterin geglaubt hat, dass sie mehr Gemeinsamkeiten mit der Gattin des Fabrikdirektors hat als mit Arbeiterinnen eines anderen Landes. Das Ergebnis war, dass Arbeiter verschiedener Nationen aufeinander geschossen haben und gemeinsam verreckt sind.“
Robert Menasse
Am Wohlensee
Vor bald 100 Jahren (1917 – 1920) wurde hier das Wasser der Aare gestaut und das Wasserkraftwerk Mühleberg gebaut. Dabei wurden 300 Hektaren Land unter Wasser gesetzt.
Entstanden ist eine einzigartige Fluss- und Seenlandschaft, ein Naherholungsgebiet par Excellence!
Über dem Nebel…
Seit Tagen verhüllt ein dichter Nebel das Berner Seeland…
Zum Glück bietet der angrenzende Frienisberg freie Sicht über die Nebelsuppe vom Jura…
… bis zur Alpenkette!
Give me land, lots of land
Oh, give me land, lots of land under starry skies above,
Don’t fence me in.
Let me ride through the wide open country that I love,
Don’t fence me in.
Let me be by myself in the evenin‘ breeze,
And listen to the murmur of the cottonwood trees,
Send me off forever but I ask you please,
Don’t fence me in.
Just turn me loose, let me straddle my old saddle
Underneath the western skies.
On my Cayuse, let me wander over yonder
Till I see the mountains rise.
I want to ride to the ridge where the west commences
And gaze at the moon till I lose my senses
And I can’t look at hovels and I can’t stand fences
Don’t fence me in.
Oh, give me land, lots of land under starry skies,
Don’t fence me in.
Let me ride through the wide open country that I love,
Don’t fence me in.
Let me be by myself in the evenin‘ breeze
And listen to the murmur of the cottonwood trees
Send me off forever but I ask you please,
Don’t fence me in
Just turn me loose, let me straddle my old saddle
Underneath the western skies
On my Cayuse, let me wander over yonder
Till I see the mountains rise.
Ba boo ba ba boo.
I want to ride to the ridge where the west commences
And gaze at the moon till I lose my senses
And I can’t look at hobbles and I can’t stand fences
Don’t fence me in.
No.
Poppa, don’t you fence me in
Boden gutmachen?
Die Region Bern-Mittelland will Boden gutmachen. Sie will zusätzlichen Wohnraum und neue Arbeitsplätze schaffen und den kantonalen Wirtschaftsmotor in Schwung bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, seien Verdichtung bestehender Siedlungsgebiete und Einzonungen an gut erschlossenen Lagen notwendig.
Mit dem Aufruf «Boden gutmachen» stösst die Region Bern – Mittelland eine Debatte zu Wachstum, Bautätigkeit und regionaler Entwicklung an.
Man ortet eine „Wachstumsschwäche“ im Kanton Bern und glaubt, man müsse dem Raum Bern unbedingt mehr wirtschaftlichen Schwung verleihen.
Muss man das?
Gegen die Verdichtung bestehender Siedlungsgebiete ist bestimmt nichts einzuwenden. Bei Neu-Einzonungen an gut erschlossenen Lagen wird es hingegen schon problematischer. Was heisst „gut erschlossene Lagen“? Ist beispielsweise die „Siedlungsachse“ Thun – Bern – Biel damit potentielles Bauland?
Noch problematischer wird es, wenn man fordert, der Strukturwandel in der Landwirtschaft müsse forciert werden, und darunter einfach eine laufende Vergrösserung der bestehenden Landwirtschaftsbetriebe versteht.
Boden gutmachen würde für mich bedeuten, endlich ein Bodenrecht zu erlassen, das vernünftige Strukturen für Stadt und Land ermöglichen würde. Es nützt wenig, die Höfe zu vergrössern, wenn sie laufend in noch mehr Kleinparzellen aufgeteilt werden.
Eine Revision des bäuerlichen Bodenrechtes würde zweifellos die Eigentümerrechte etwas einschränken, dafür langfristig vernünftige Strukturen ermöglichen.
Ein andermal mehr darüber.
Vor 50 Jahren: Das grosse Bauernsterben
1963 gab es in der Schweiz noch 160 000 Bauernbetriebe.
Jetzt existieren nur noch gerade ein Drittel davon und immer noch machen zwei Höfe pro Tag die Stalltüre für immer zu.
Das müsste nicht sein.
Eine etwas intelligentere Agrarpolitik würde Bauern und Bäuerinnen, Konsumenten und Konsumentinnen, Umwelt und Tieren weiterhelfen ohne die Steuerzahler zusätzlich zu belasten.


















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