Erosionsproblematik
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Offene Ackerböden leiden weltweit unter der Erosion, besonders in Hanglagen. Natürlich hängt die Bodenabschwemmung auch stark von der Bodenart, der Häufung der Niederschläge und der Bewirtschaftungsart ab.
Aber ich glaube, dass die Problematik immer noch unterschätzt wird.
Aus der Grafik sieht man, dass in Frankreich unsere Region sehr stark erosionsgefährdet ist (intensiver Ackerbau in Hanglagen).
Mehr zum Thema: Pollué, labouré, oublié : le sol français est en train de disparaître
Knochenarbeit
Weil ich immer noch keinen Zugang zu meinem Blog habe über den heimischen Internetanbieter, muss ich von Zeit zu Zeit ein HiFi-Restaurant in der Stadt frequentieren: Heute Le Daroles in Auch (Apérozeit 11:00), auch um uns etwas von der gestrigen Knochenarbeit zu erholen…
Verdrehte Eichendrämel spalten, ist auch mit einer starken Hozspaltmaschine noch harte Knochenarbeit!
Übrigens: 60 Ster schönes Cheminée-Eichenholz zu verkaufen (50 €/Ster).
Schönes Land
„I love France!“ Unter diesem Titel hat heute Le magazine du Monde einen Bericht veröffentlicht, in dem ausländische Studenten über Frankreich befragt wurden. „Un pays merveilleux“ war die häufigste Antwort, ein Land wo es sich gut leben lässt, wo die Leute engagiert sind, offen und solidarisch. Rundum eine richtige Liebeserklärung an Frankreich!
„Les Français ont une vision de la vie plus équilibrée. En Chine, il faut travailler, travailler… Et on oublie pourquoi on travaille!“ erklärt stellvertretend für viele die chinesische Studentin Lin Xiang.
Ich kann dem nur beipflichten!
Il revient à ma mémoire
Des souvenirs familiers
Je revois ma blouse noire
Lorsque j´étais écolier
Sur le chemin de l´école
Je chantais à pleine voix
Des romances sans paroles
Vieilles chansons d´autrefois
{Refrain:}
Douce France
Cher pays de mon enfance
Bercée de tendre insouciance
Je t´ai gardée dans mon cœur!
Mon village au clocher aux maisons sages
Où les enfants de mon âge
Ont partagé mon bonheur
Oui je t´aime
Et je te donne ce poème
Oui je t´aime
Dans la joie ou la douleur
Douce France
Cher pays de mon enfance
Bercée de tendre insouciance
Je t´ai gardée dans mon cœur
J´ai connu des paysages
Et des soleils merveilleux
Au cours de lointains voyages
Tout là-bas sous d´autres cieux
Mais combien je leur préfère
Mon ciel bleu mon horizon
Ma grande route et ma rivière
Ma prairie et ma maison.
Zwischenhoch
Das Reben schneiden mache ich sehr gerne. Auch wenn der letzte Wein-Jahrgang ein totaler Ausfall war. Falscher Mehltau hatte die ganze Ernte vernichtet. Aber das kann passieren, wenn man zu übermütig wird und auch auf Kupferspritzungen verzichtet…
Mit dem Zwischenhoch meine ich den Blog, es ist 00:25 Uhr…?
Zeitfenster
Ich habe heute, das heisst inzwischen schon gestern, mit meiner Internetfirma Alsatis korrespondiert, telefonisch und schriftlich, französisch und englisch und dazwischen deutsch und deutlich. Sie kennen mein Problem inzwischen: meinen eigener Blog kann ich auf unseren vier Geräten nicht lesen, nicht öffnen, nicht weiterführen…
Sie haben mir versichert, morgen (das heisst heute) würden sie zusammen mit meinem Bloghoster (so sagt man, glaube ich) in Kalifornien mein Problem erörtern und die Sache liesse sich nächste Woche wohl wieder einrenken… In der Zwischenzeit solle ich doch einen (oder mehrere) Proxis auf meinen Rechnern installieren. Das Dumme ist nur, ich weiss nicht, was ein Proxi ist.
Irgendwie ist mein Auswandererblog aber in der Zwischenzeit nachtaktiv: schon vor vier Tagen bekam ich kurz nach Mitternacht meinen Blog etwa 10 Minuten unerklärlicherweise auf den Bildschirm. Und jetzt ist das auch grad wieder der Fall. Allerdings ist noch nicht sicher ob ich den obigen Text anschliessend dann wirklich abspeichern kann, oder ob ich für diese Prozedur wieder den Hotspot in der nächsten Stadt aufsuchen muss. Langsam glaube ich, irgendwie habe die NSA ihre Hand im Spiel…
Dass ich es nicht vergesse, wünsche ich jetzt etwas verspätet allen Leserinnen und Lesern ein gutes neues Jahr! Leider kann ich das dazu vorgesehen Föteli schon wieder nicht mehr auf den Bildschirm holen. Ich fürchte, mein Blog hatte einmal mehr nur ein kurzes nächtliches Zwischenhoch…
Es ist jetzt Freitag, 3. Januar 2014 um 00. 35 Uhr und ich versuche den Text zu speichern…
Drive-In Quick in Auch, Freitagnachmittag um 16:30 Uhr 2014
Was ich letzte Nacht befürchtet habe ist eingetroffen: ich konnte meinen Text um 00.35 schon wieder nicht mehr speichern (darum habe ich die Geschichte kopiert und jetzt hier an diesem Hotspot eingelesen).
Und jetzt auch noch die versprochenen Neujahrskarten:
In diesem Sinne, alles Gute und möglichst wenig Internet-Ärger!
Internetkapriolen
Seit zwei Tagen habe ich keine Verbindung mehr zu meinem Blog: „Safari kann keine Verbindung zum Server herstellen“ heisst es da immer. Das Gleiche Debakel auch mit anderen Browser (Firefox usw.).
Natürlich habe ich mich zuerst bei meinem Bloghoster Kaywa in Zürich beklagt, bekam aber postwendend Bericht, dass der Auswandererblog in der Schweiz problemlos funktioniere…
Also musste es an unseren diversen Wifi-Modems liegen (wir haben wegen den dicken Mauern mehrere Router in unserem Haus angeschlossen). Aber auch als wir die Laptops direkt mit Kabel an den Internetempfänger anschlossen war bei meinem Blog (und nur bei dem!) Mattscheibe.
Nächste Etappe: Besuch bei unseren französischen Freunden im Dorf, um zu sehen ob sie mit einem anderen Internetanbieter meinen Auswandererblog empfangen können? Können sie!
Sind denn nur unsere Compis verhext? Um darüber Klarheit zu bekommen fuhren wir gestern vormittags ins 20 km entfernte Landstädtchen um die gleiche Prozedur an einem Hotspot eines Quick Restaurants durchzuführen. Herrlicher Empfang meines schmerzhaft vermissten Blogtagebuches…
Jetzt kommt also definitiv als Verursacher meines Blog-Blackouts nur noch der regionale Internetanbieter Alsatis in Frage (wir empfangen die Internetsignale mit einem Empfänger hoch oben an der Hausmauer von einem etwa 5 km weit entfernten Sender, der seinerseits mit einem Satelliten verbunden ist…)
Nach Rücksprache mit unseren in der Schweiz lebenden Söhnen (die in den neuen Medien natürlich viel besser draus kommen) habe ich nun eine intensive Telefonreklamation vorbereitet die ich den technischen Alsatis-Assistenten Montagmorgen ab Geschäftsbeginn um die Ohren schlagen will…
Heute Nacht um 00 Uhr 02 habe ich noch einen letzten verzweifelten Versuch unternommen, doch noch meinen auswandererblog.blueblog.ch auf den Bildschirm zu bekommen und ich glaub‘ es nicht…. es geht wieder!
Ich habe jetzt gleich für die ganze Internetgemeinde diese Geschichte aufgeschrieben, weil ich fast sicher bin, dass morgen um neun wieder nichts mehr geht!
Wollen wir wetten?
Wenn ich wüsste,…
… dass morgen die Welt untergeht, würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen.
Nun, die Welt wird nicht untergehn und ich habe nicht ein Apfelbäumchen, sondern ein Nefles-Bäumchen gepflanzt.
Vielleicht erinnern Sie sich, mit einem pflanzenbaulichen Trick haben wir von unserem Nefles-Baum vor einem halben Jahr einen Setzling gezogen.
Heute sah das so aus:
Der Ast hat schöne Wurzeln gebildet…
Voilà, das geklonte Nefles-Bäumchen…
… auf dass es gedeihen möge bis ins nächste Jahrhundert!
Ein Bündner erfährt die Welt
„Andrea Hämmerle hat neben der Politik eine andere Leidenschaft: das Reisen. Seit 1966 war er immer wieder unterwegs. Mit Freunden, mit seiner Frau, mit der Familie oder auch allein besuchte er alle Kontinente. Er reiste per Autostopp, mit dem 68er-Kultauto Döschwo, auf einem Frachtschiff oder Luxusliner, mit der Eisenbahn und halt auch mit dem Düsenjet. In seinem reich bebilderten Buch berichtet Andrea Hämmerle von diesen Reisen. Packend erzählt er Geschichten von Pannen in der Sahara, von Strandleben neben dem Beiruter Flughafen, vom einsamen Inkatrail nach Machu Picchu, von der Hitze in der Wüste und der Kälte im sibirischen Winter. Als politischer Mensch interessierte er sich stets auch für die geschichtlichen Hintergründe und die aktuellen Ereignisse vor Ort. Auch sie kommen im Buch nicht zu kurz. Wichtige Schwerpunkte bilden Länder und Orte, die heute für Reisende weitgehend tabu sind: Syrien, Afghanistan, Algerien, der Sahel.“ (Klappentext)
Wir waren zusammen mit Andrea während Jahren im Nationalrat, haben zusammen für eine andere Landwirtschaftspolitik gekämpft, manchmal auch gestritten. Auch wir haben unsere ersten Reisen per Autostopp gemacht (Jugoslawien, Schweden, Spanien, Afrika), auch wir waren jahrelang mit dem Döschwo unterwegs… lange bevor wir uns kennen lernten.
Auf dem Weg in den marokkanischen Winter hat er uns besucht und auf la Oueyte einen Zwischenhalt gemacht.
Tauchen Sie ein in 45 Jahre auf Reisen.
Es lohnt sich!













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