Qu’est-ce qu’on peut bien dire ?
A celui qui voudrait envoyer sa fille étudier à Rotterdam, mais n’aime pas les étrangers,
On lui dit quoi ?
A celle qui habite St Gall depuis vingt-trois ans, c’est-à-dire depuis qu’elle y est née, mais qui a un passeport sénégalais,
On lui dit quoi ?
A celui qui dit, en toute bonne foi, parce qu’il préside le gouvernement genevois, qu’il ne faut pas confondre un professeur de médecine allemand avec un réfugié nigérien,
On lui dit quoi ?
A celui qui, écœuré par un vote, dit « j’ai honte d’être Suisse », comme s’il avait choisi de naître ici et d’écrire des livres en allemand plutôt qu’en japonais,
On lui dit quoi ?
A celle qui fait les ménages au noir dans les villas de Küsnacht et se réjouissait d’avoir bientôt le droit de travailler au grand jour,
On lui dit quoi ?
A celui qui réclamait de limiter l’émigration à 18% et qui dirige désormais le parti de l’économie,
On lui dit quoi ?
A celle qui chaque matin vient travailler en Suisse, mais habite la France parce que, bien que née à Genève, elle n’a pas trouvé à s’y loger.
On lui dit quoi ?
A celui qui refuse à ses employés un salaire de 4000 francs par mois, mais qui lui-même simple patron de Nestlé, encaisse un salaire mensuel d’un million de francs,
On lui dit quoi ?
A celui qui fait chaque jour le trajet vers Lucerne dans les bouchons, mais à qui on a promis d’élargir l’autoroute dès que les étrangers seront partis,
On lui dit quoi ?
A celui qui vient pourtant de la Berne fédérale mais qui triche aux impôts et prétend que son « optimisation fiscale » crée des emplois,
On lui dit quoi ?
A celle qui part en vacances pour la Thaïlande parce qu’elle déteste ces Asiatiques sous ses fenêtres à Romanshorn, qui crient quand ils parlent,
On lui dit quoi ?
A celui qui, écrivain, se félicite que la Suisse reste un réduit, une caverne parce que lui-même est un obscurantiste attardé.
On peut leur dire, puisque bien sûr ils aiment tous notre patrie d’une manière différente, que la place fédérale à Berne n’est pas la place Tahir du printemps arabe, ni le square Zucotti à Manhattan de Occupy Wall Streeet, ni la Plaça del Sol, celle des indignés, ni même la place Maïdan à Kiev. C’est juste notre petite place entre trois banques, un bistrot et un parlement.
Depuis cette place on ne voit pas la mer, on ne voit même pas le Jura et les Alpes qui sont notre horizon habituel, mais on voit le ciel, avec ou sans nuages, qui annonce comme un printemps.
Cette place ne peut être confisquée par les populistes. Elle n’est pas le monopole de ceux qui financent la haine, elle est ouverte à tous. Elle représente un endroit qui nous accueille, avec quelques règles pour y séjourner, mais pas trop. Comme sera la Suisse, comme il se doit, pour qu’on s’y sente bien, en partageant notre diversité.
Ça, on peut le dire.
Ce sont les provisoires qui durent
Als wir vor dreizehn Jahren den etwas heruntergekommenen Hof übernommen hatten, musste vieles schnell gehen: Dach flicken, Wasserleitungen legen, ausmisten, Mauern und Zäune abbrechen, Fenster einsetzten usw. Wir haben weder Hausrat noch Maschinen gezügelt, sondern nach und nach alles hier angeschafft. Es liegt auf der Hand, dass viele Provisorien blieben.
Es braucht jetzt schon längere Regenperioden, dass wir uns zu neuen Streichaktionen oder Ummöblierungen entschliessen können. Aber das Resultat lässt sich sehen:
Vorher…
Nachher…
Das neue Möbel zusammenzuleimen, zu schrauben und zu nageln hat mich volle 5 Stunden gekostet…
Rundumsicht auf La Oueyte
Nichts als Gegend!
Und im Hintergrund der Pic du midi in der Pyrenäenkette. 360° Rundumsicht auf dem Pic du Midi
Demo für eine offene und solidarische Schweiz
Nach dem knappen Ja zur «Masseneinwanderungs-Initiative» droht den über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass eine massive Verschlechterung ihrer Rechte in der Schweiz. Dabei haben sie bisher wesentlich zu unserem gemeinsamen Wohlstand, unserer Lebensqualität und kulturellen Vielfalt beigetragen. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenleben zu können, sind wichtig für eine gute Integration. Dieses Menschenrecht gilt es mit grossem Engagement zu verteidigen. Wir wollen gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa. Und wir wollen nicht auf einer nur für Reiche attraktiven Insel leben, die sich rundum abschottet und die Ärmeren diskriminiert.
Am 1. März rufen wir deshalb alle auf, diese Rechte auf dem Berner Bundesplatz einzufordern.
Wir wollen:
– solidarisch sein mit allen Menschen unabhängig von ihrem Pass.
– uns wehren gegen jeden weiteren Abbau der Rechte von Migrantinnen und Migranten.
– die Wiedereinführung des unwürdigen Saisonniersstatuts mit allen Mitteln verhindern;
– gute und geregelte Beziehungen mit der Europäischen Union, damit auch die ausgewanderten SchweizerInnen in den EU-Staaten nicht diskriminiert werden;
– eine massvolle wirtschaftliche Entwicklung, die Bewahrung einer lebenswerten Umwelt und den Schutz von Löhnen und Arbeitsbedingungen mit innenpolitischen Massnahmen erreichen.
– dass nicht Jugendliche, Lernende, Studierende und SchülerInnen, in der Schweiz und Europa, die Konsequenzen der Initiative ausbaden müssen und dass sie weiterhin mobil sein können.
– dass die akademische Gemeinschaft in der Schweiz gemeinsam mit derjenigen in Europa die Zukunft der Europäischen Bildungs- und Forschungslandschaft gestalten.
– die demnächst zur Abstimmung gelangende und noch radikalere Ecopop-Initiative bekämpfen
Infos zum Veranstalter: www.offen-und-solidarisch.ch
Es gibt sie doch noch, die andere, die solidarische, offene Schweiz!
12’000 Leute auf dem Bundesplatz!
Daniel de Roulet
Gartenarbeit
Draussen wird vorläufig nur geerntet: Wintersalat und Fenchel, der in diesem milden Winter ungeschützt überlebt hat.
In der Küche jedoch ist die Aussaat bereits voll im Gange.
Tomaten, Physalis und Kohlrabi sind gesät.
Nächstens kommen Sellerie, Krautstiele, Zucchetti und Melonen in die Töpfe.

Comptabilité – Buchhaltung
Ich gebe gerne zu, die Buchhaltung unseres Betriebes zu führen gehört nicht zu meinen liebsten Beschäftigungen. Aber es muss sein. Wir haben zu diesem Zweck die cerfrance.fr engagiert. Marion Lasserre kümmert sich um unseren ordentlichen Buchhaltungsabschluss, die Steuererklärung und die Mehrwertsteuerabrechnung. Sie war heute auf Betriebsbesuch.
Es ist wie in der Schweiz: man mutet den PME (petit et moyen entreprise) schon einigen administrativen Aufwand zu, allen staatlichen Vorschriften zu entsprechen….
Wenn man ein Formular endlich in seiner vollumfänglichen Bedeutung begriffen hat, dann ist im nächsten Jahr ganz sicher alles schon wieder ganz anders… Papierkrieg à la française: PAC, TVA, impot du revenue, taxe foncière, MSA, assurances, DPU, vente, achats….
Merci les femmes pour votre soutien!
Erderwärmung: Entwicklung der Arktis 1987 – 2013
Amerikanische Forscher haben anhand von Satellitenbilder ein Video produziert, das die Entwicklung der arktischen Eisdecke in den letzten 26 Jahren in einer Minute zusammenfasst.
Wahlmarathon
Als französisch schweizerische Doppelbürger absolvieren wir dieses Jahr einen richtiggehenden Wahlmarathon: Am 23. und 30. März finden in den 36 680 Gemeinden Frankreichs die Elections Municipales statt. In unserer kleinen Gemeinde Traversères wählen wir im Mehrheitswahlrecht neuerdings „nur“ noch 7 statt 9 Gemeinderäte.
In der Schweiz, im Kanton Bern, wählen wir am 30. März den Regierungsrat (Exekutive) und den Grossen Rat (Legislative) neu. Im Wahlkreis Biel-Seeland können wir 26 Kandidatinnen für das Kantonsparlament panaschieren, kumulieren und streichen.
Und schliesslich wird in der Europäischen Union in der Zeit vom 22. bis 25. Mai auch noch das Europäische Parlament in 28 Staaten neu gewählt!
Wer die Wahl hat hat die Qual sagt man. Gilt nicht für mich, ich kenne die Besten… 😉
















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