Das Buch vom Süden
Ich habe André Hellers Debütroman gelesen…..http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/in-andre-hellers-debuetroman-ertrinkt-man-im-zuviel-14213946.html

… und schliesse mich dem Urteil der FAZ an.
Kolumne im Bieler Tagblatt
Das Bieler Tagblatt hatte eine Reihe von AuslandschweizerInnen als Kolumnisten verpflichtet. Wir werden in den nächsten Monaten regelmässig im BT über unser Auslandschweizer-Dasein berichten können. Wir freuen uns!

Südwest-Frankreich und im speziellen die Gascogne sind vielen Schweizern kaum ein Begriff. Touristen fahren nach Paris, in die Provence oder ans Mittelmeer in Südfrankreich. Selten jedoch verirren sich Schweizer in die «France profonde». Nicht nur kurz durchgefahren, sondern gleich dahin gezogen sind die beiden ehemaligen Nationalräte Ruedi (Grüne) und Stephanie Baumann (SP). Dass sie nach ihrer Zeit in der Politik weiterhin Bauern bleiben würden, war den Beiden von Anfang an klar. Ihren Hof in Suberg hatten sie jedoch an einen ihrer beiden Söhne verkauft. Es galt also, eine neue Farm zu suchen. Nach vier Jahren wurden Ruedi und Stephanie Baumann endlich fündig. Nicht im Seeland, sondern im Südwesten Frankreichs. «Da ist Bauernland zehn bis zwanzig Mal günstiger als in der Schweiz», sagt der 68-Jährige.
2001 verabschiedeten sie sich von ihren Kindern und Enkeln und bezogen ein Grundstück im französischen Traversères. Seit mittlerweile 15 Jahren betreiben die Baumanns dort einen mittelgrossen Bauernhof. «Die Region ist sehr dünn besiedelt und landwirtschaftlich von einzigartiger Schönheit», so Ruedi Baumann.
Er und seine Frau vermissen wenig an ihrer alten Heimat, abgesehen von der Familie. An Frankreich schätzen sie besonders, dass es Mitglied der Europäischen Union ist. Doch nicht nur das: «Land und Leute, Kultur und Sprache, das französische Savoir-vivre und das südliche Klima faszinieren uns.» Ruedi Baumann ist von seinem neuen Zuhause so angetan, dass er auf einem eigenen Blog fast täglich darüber berichtet. «Wir hoffen, dass diese Lebensphase noch lange dauern wird.»
Déchaumer
Déchaumer nennt man das Aufreissen der Stoppelfelder und das Einarbeiten der Strohreste nach der Getreideernte. Nach der Ernte ist vor der Ernte!



Buntbrache
Auf der Autschüttung (terassement) neben unserer Maschinenhalle ist innerhalb zweier Jahre, ohne dass wir etwas angesät haben, eine wunderschöne Buntbrache entstanden.
In der Schweiz würde man dafür 5000 Franken Oekobeiträge pro Hektare erhalten….


Tour de France in Bern
Wir werden heute am TV die Ankunft der Tour de France in Bern mitverfolgen.
http://www.letour.fr/le-tour/2016/de/etappe-16.html
Weniger aus sportlichen, mehr aus nostalgischen Gründen…

Bordeaux-Brühe
Die relativ häufigen Gewitterregen in den letzten Wochen haben dazu geführt, dass die Pilzkrankheiten extrem zugenommen haben. Ohne Kupfer-Spritzungen würde der falsche Mehltau die Trauben gänzlich zerstören (ich habe diese Erfahrung in den letzten Jahren zwei mal gemacht….). Dieses Jahr habe ich fünf mal Cu gespritzt, immer nur halbe Dosis.
Cu-Applikationen sind im Bio-Landbau (immer noch) erlaubt!

Quatorze juillet




So feiert sich Frankreich. Das letzte Mal mit Hollande, Vals und ihrer Equipe?
Dängelibänz
Zugegeben, ich habe es mehr mit den Motoren. Die gute alte Sense habe ich zwar aus der Schweiz mitgenommen, aber gebraucht habe ich sie kaum. Das dängele ist mir aus der Jugendzeit vertraut, einen richtigen Dängelistein habe ich aber nicht gezügelt.
Die Motorsense (Fadenmäher oder Tellermäher) sind an unseren steinigen Börtern halt doch einiges effizienter…

Übrigens: um 24 Hektaren zu heuen brauche ich schliesslich auch keine Gabel!






leave a comment