Die Geträumten
http://www.kino-zeit.de/player/v2/die-getraeumten?clip=0&w=760&h=428
Schöner Film! Läuft jetzt in den Kinos!
Merci beaucoup!
Merci viu mau für die guten Wünsche auf facebook (aber müsst ihr mich immer wieder darauf aufmerksam machen, dass ich schon wieder ein Jahr älter bin…? 😉
Wie man hört, sind ja zumindest in den USA die weissen alten Männer vom Land die grössten Ar…löcher! Hoffentlich gilt das nicht auch noch für Frankreich!
Ich habe jedenfalls beschlossen, meine Jugendzeit noch einige Jahrzehnte zu verlängern!
Herzlich
Ruedi
Horror!

Es scheint einzutreffen was wir uns nicht vorstellen konnten und wollten!
Die USA in der Hand eines Verrückten!

Gruppenbild
Rot-Grüne Grosseltern feiern schon mal den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie!
Klimaveränderung
Die grossen und kleinen Wasserreservoirs im Gers trocknen langsam aus. Seit Monaten hat es praktisch nie mehr richtig geregnet. Die Pegelstände sind tief wie nie…
… hier am Lac d’Astarac…

… oder am Lac de la Gimone


… oder auch bei allen kleinen Wasserreservoirs der Landwirte

Heute, 2. November 2016 messen wir hier 24 °C!
Alles Licht das wir nicht sehen

Saint-Malo an der bretonischen Küste
Ich würde heute Saint-Malo anders erleben und ansehen als damals, als wir vor sieben Jahren die Bretagne bereist haben. Anders, weil ich eben den Roman von Anthony Doerr: „Alles Licht, das wir nicht sehen“ gelesen habe. https://auswandererblog.ch/?s=Bretagne
Anthony Doerr erzählt darin die Geschichte zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus dem besetzten Paris nach Saint-Malo flieht, und des jungen Waisen Werner, der in der Wehrmacht eingesetzt wird.
Eine spannende, ergreifende, wunderschöne Geschichte! Spiegel-Bestseller und Pulitzerpreisträger! https://www.perlentaucher.de/buch/anthony-doerr/alles-licht-das-wir-nicht-sehen.html
Ja zum Atomausstieg
Klare Sache, jetzt habe ich schon abgestimmt, die Grundlage für eine bessere Energiezukunft ist gelegt…

Herbstarbeiten
Letzte Trauben ernten, letzte Kartoffeln, letzte Tomaten, letzte Baumnüsse… erste Oliven.

Ach, Europa!

Wir können und wollen uns nicht vorstellen, dass die Französinnen und Franzosen je eine fremdenfeindliche Frau Le Pen vom Front National als Präsidentin der Republik wählen werden.
Wir können und wollen uns nicht vorstellen, dass die USA je einen undemokratischen, populistischen, frauenfeindlichen, milliardenschweren Immoblienguru ins Präsidentenamt wählt.
Ebenso wenig konnten wir uns vor ein paar Jahren vorstellen, dass die Vereinigte Bundesversammlung einen Rechtspopulisten in den schweizerischen Bundesrat wählen würde…. Sie tat es doch. Allerdings hat die Mehrheit der eidgenössischen Parlamentarier nach vier Jahren miserabler Erfahrungen reumütig ihren Entscheid korrigiert.
Nun, die Schweiz ist nicht Frankreich und schon gar nicht die USA. Eine Marie Le Pen könnte, insbesondere nach dem unglücklichen Brexit der Engländer, mit ihrer EU-Feindschaft ganz Europa ins Chaos stürzen. Ein US-Präsident Trump könnte die ganze Welt mit Konflikten und Krieg überziehen.
Es scheint, dass zurzeit in vielen Staaten Unzufriedene und Verunsicherte, Wütende und Hasserfüllte gegen die moderne, offene und tolerante westliche Gesellschaft anschreien. Rattenfänger wie der Front National in Frankreich, die Alternative für Deutschland, die Teaparty in Amerika, Präsident Orban in Ungarn oder die AUNS und SVP in der Schweiz sorgen mit Übertreibungen und Hetze dafür, dass die schlechte Stimmung weiter angeheizt wird. Solidarität mit Europa und der Welt sind für sie ein Fremdwort.
Dafür werden Merkel, Hollande, Obama und andere aufs Übelste beschimpft und direkt für Flüchtlingsströme, Islamismus und Terrorismus verantwortlich gemacht. Ein neuer autoritärer Zeitgeist will mit sozialer Härte, Abgrenzung gegen liberale Gesellschaftsformen, Grenzmauern und militärischer Aufrüstung die gemeinsamen europäischen Werte leichtfertig aufs Spiel setzen.
Für das Flüchtlingselend im nahen Osten und Teilen Afrikas sehen die Rechtspopulisten in Europa nur eine Lösung: Grenzen schliessen! Dabei kommen in Europa auf 1000 Einwohner gerade mal zwei Flüchtlinge!
Europa und die EU sind eine Erfolgsgeschichte. Die ganzen letzten siebzig Jahre erlebte der Kontinent, der während Jahrhunderten vorher in jeder Generation fürchterliche Kriege und Zerstörungen erfahren musste, eine einzigartige Blütezeit. Die Europäische Union ist Garant dafür, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder in Würde, Freiheit, Demokratie und gegenseitiger Toleranz leben können. Die Schweiz würde gut daran tun, gegenüber der EU etwas mehr Solidarität zu zeigen. Mit Überheblichkeit, Häme und Besserwissen werden keine Probleme gelöst. Denn von bilateralen Verträgen wird man nur profitieren können, solange es die EU überhaupt gibt!
Ruedi und Stephanie Baumann, Kolumne im Bieler Tagblatt vom27.10.2016



leave a comment