AUSWANDERERBLOG

Soja ist eine Wunderpflanze

Posted in Agrikultur, Uncategorized by ruedibaumann on Oktober 8, 2018

Bio-Sojakörner verarbeiten:

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Aus 1 kg Sojabohnen entstehen: 2 l Sojamilch , 2 kg Okara und 200 gr. Sojakäse (bzw. Fleischersatz !

Und so geht es:

Sojamilch machen:

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  1. Sojakörner übe Nacht in Wasser einlegen, wässern
  2. Mixen (Wasser zugeben)
  3. aussieben/pressen (mit Tuch)
  4. Erhitzen
  5. Falls erwünscht: aromatisieren mit Vanille, Chili, usw.

Pressgut nennt sich Okara und kann zu Plätzli usw. weiterverarbeitet werden (siehe Internet)

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Tofu machen:

  1. Sojamilch (z.Bsp. 1 l)
  2. 2-3 Esslöffel Essig oder Zitronensaft
  3. Erhitzen: kurz vor Siedepunkt ab Herd nehmen
  4. Bruch abschöpfen (nach 10 min)
  5. Tofu mit oder ohne Tuch in Eiswasser geben
  6. Tupperbox, Kühlschrank
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Jetzt die ganze Verarbeitung noch etwas optimieren/industrialisieren….

Man rechne: unsere 15 Tonnen Bio-Sojakörner ergeben:

  1. 30’000 l Sojamilch (ein halbes Milchkontingent….;-))
  2. 30’000 kg Okara
  3. 3000 kg Sojakäse bzw. Fleisch oder noch tausend andere Möglichkeiten. Und da gibt es immer noch Leute, die glauben mit Bio-Landbau könne die Welt nicht ernährt werden!
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Berlin, August 2018

Posted in Patrimoine et architectures, Uncategorized by ruedibaumann on Oktober 4, 2018

62 Aufnahmen aus Berlin http://artware-software.com/2018/berlin.html

Kurt Baumann

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Azienda biologica controllata

Posted in Agrikultur, Uncategorized by ruedibaumann on September 27, 2018

Überbetriebliche Zusammenarbeit über die Landesgrenzen…

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Kolumne-Sammlung

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on September 26, 2018

KOLUMNEN

Erschienen im Bieler Tagblatt zwischen dem 18. August 2016 und dem 20. September 2018 von Stephanie und Ruedi Baumann

Die einzelnen Kolumnen-Titel können zum Nachlesen in das Feld „Suche“ in der rechten Spalte eingetragen werden und erscheinen vollumfänglich in diesem Blog.

  1. Ins Netz gegangen
  2. Gekaufte Demokratie
  3. Ach Europa
  4. Wie hälst du es mit der Religion
  5. Diplomitis und Bürokratie
  6. Bauernland
  7. Airbus
  8. Frankreich hat gewählt
  9. Orchidee de Traversères
  10. Hausgeschichten
  11. Bauer mit Migrationshintergrund
  12. Französische Revolution?
  13. Erntezeit
  14. Alte Männer
  15. Mehr als Honig
  16. Dorfpolitik
  17. Echo der Zeit
  18. Wir Alt-68er
  19. Bricolleurs
  20. Sanfte Landwirtschaft
  21. Urbaner Aufbruch, Niedergang der Dorfkultur
  22. Doppelbürger
  23. Mort pour la France

 

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Porto, Impressionen

Posted in Patrimoine et architectures, Uncategorized by ruedibaumann on September 25, 2018
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Ungelebtes Leben

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on September 20, 2018

Kolumne Nr. 23 im heutigen Bieler Tagblatt

Mort pour la France

In jeder französischen Ortschaft , in jedem noch so kleinen Dorf, steht ein Denkmal, auf welchem die Namen derjenigen Söhne aufgelistet sind, welche im Krieg ihr Leben für Frankreich gelassen haben. Zahlreich sind die Namen der Gefallenen beim 1. Weltkrieg (la grande guerre 1914-1918), etwas weniger beim 2. Weltkrieg (l’occupation), einzelne beim Algerien- und beim Indochinakrieg.

So viel ungelebtes Leben von jungen Menschen!

Jährlich werden am Jour de l’armistice (Waffenstillstand 1918) die Gefallenen mit einer Kranzniederlegung geehrt. Auch in unserem 80-Seelendörfchen mitten in der Gascogne hält der Maire an jedem 11. November eine kurze Ansprache und liest die zwölf Namen der gefallenen Soldaten unserer Gemeinde vom Denkmal ab. Der Zweite Weltkrieg wird jeweils nur kurz erwähnt, denn niemand erinnert sich gerne daran, dass es in jedem Dorf auch Familien gab, welche mit der deutschen Besatzungsmacht kollaboriert haben. Und noch schmerzhafter ist die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte mit all den brutalen Kriegsverbrechen, welche die Franzosen in Nordafrika verübt haben. Trotz dieser unrühmlichen Geschichte akzeptiert die französische Gesellschaft Einsätze der militärischen Streitkräfte im Ausland, wenn es um Friedenssicherung in Krisenherden und um die Abwehr von Terrorismus geht. Die Bilder von mit Fahnen bedeckten Särgen, die aus den Kampfzonen nach Frankreich zurückkommen, lassen jeweils die ganze Nation innehalten und zusammenstehen. Sind gerade deshalb die Französinnen und Franzosen eher bereit als andere Staaten, in das Friedensprojekt Europa zu investieren?

Frankreich hat schon vor Jahren die allgemeine militärische Dienstpflicht abgeschafft, diskutiert jetzt aber die Einführung eines obligatorischen Zivildienstes für alle Jugendlichen, um den nationalen Zusammenhalt zu fördern.

Eine Art Zivil- und Friedensdienst anstelle des Militärdienstes wäre vielleicht auch etwas für die Schweiz. Ein so reiches Land könnte mehr Solidarität zeigen mit den Armen und für den Frieden auf der Welt, statt sich hinter seiner Neutralität zu verstecken, wenn kein finanzieller Gewinn resultiert. Eine Neutralität, die sofort vergessen geht, wenn lukrative Geschäfte winken mit dem Verkauf von Kriegsmaterial in Länder, welche Menschrechte systematisch verletzen und wo Bürgerkrieg herrscht. Diese neue skandalöse Regelung muss schnellstmöglich korrigiert werden.

Dies war unsere letzte Kolumne. Wir danken dem Bieler-Tagblatt für das uns gewährte Gastrecht und den Leserinnen und Lesern für ihr Interesse.

Ruedi und Stephanie Baumann

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Was ich sonst noch verpasst habe

Posted in Literatur, Uncategorized by ruedibaumann on August 22, 2018

Das ist der Titel eines ausserordentlichen Romans von Lucia Berlin:

„B.F. keuchte und hustete, nachdem er die drei Stufen hochgestiegen war. Er war ein Riese, gross, sehr dick und sehr alt. Schon als er schnaufend vor der Tür stand, konnte ich in riechen. Tabak und schmutzige Wolle, ranziger, alkoholgetränkter Schweiss. Er hatte blutunterlaufene himmelblaue Augen, die lächelten. Ich mochte ihn sofort.“

Grosse literarische Kunst.

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Willkommen

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on August 20, 2018

Willkommen Henrik Jul!

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Fuerwärche

Posted in Uncategorized by ruedibaumann on August 17, 2018

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Kluge Köpfe schützen sich… 😉

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Der menschliche Makel

Posted in Literatur, Uncategorized by ruedibaumann on August 12, 2018

Der Tod von Philip Roth https://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Roth hat mich veranlasst, einzelne seiner Bücher wieder zu lesen. Seine Romane sind wahnsinnig und ergreifend, klug und nuancenreich. Besser geht’s nicht!

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