Solar Impulse
Im nächsten Leben werde ich Pilot….
…. natürlich nur in einem Solarflugzeug. Toll, was die Solar Impuls-Crew hier leistet (heute in Payerne; der Lärm stammt vom Begleithelikopter, nicht vom Solarflugzeug). Chapeau!
New York, Art Marathon, March 2010
Suchen Sie für einige Zeit eine möblierte Wohnung in New York?
Voilà:
„We are going away for 6 Month.
Please contact me if you or somebody you know is
looking to rent a one bedroom apartment in
New York (May – October).“ /Email: ruba@bluewin.ch
Zur Einstimmung auf den Tabetenwechsel ein New Yorker Art Marathon in 90 Bildern.
Die Bücherdiebin
Ein Australier, der eine Geschichte über Nazideutschland erzählt – ungewöhnlich? Nein, denn Autor Markus Zusak hat deutsche und österreichische Wurzeln. Die Erzählungen seiner Eltern über die Bombenangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in diesem Jugendroman.
Zusak lässt diese ungewöhnliche und anrührende Geschichte nicht aus der Sicht der Bücherdiebin erzählen und auch nicht aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers, sondern aus der Sicht des Todes. Der Tod in diesem Roman ist kein Sense schwingender Knochenmann mit schwarzem Kapuzenmantel, sondern ein interessierter und betroffener Beobachter, der die Menschen nur zum Teil versteht und sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse macht. Im Jahr 1943, als schließlich die Bomben auf Deutschland herabregnen, ist der Tod bereits unglaublich müde von den tausenden und abertausenden Toten, deren Seelen er wegbringt. Er trifft Liesel Meminger an drei Wendepunkten in ihrem Leben und berichtet rückblickend über das Leben der Bücherdiebin (–). (Rezension amazon.de)
Von der ersten bis zur letzten Seite (nicht weniger als 588) ein spannender Roman und zu Recht SPIEGEL-Bestseller. Für mich das Erstaunlichste: dass ein junger Mann, – Markus Zusak hat Jahrgang 1975 -, so einfühlsam über den schrecklichen Alltag in Nazideutschland schreiben kann! Chapeau!
Der Fänger im Roggen
„Wenn ihr das wirklich hören wollt, dann wollt ihr wahrscheinlich als Erstes wissen, wo ich geboren bin und wie meine miese Kindheit war und was meine Eltern getan haben und so, bevor sie mich kriegten, und den ganzen David-Copperfield-Mist, aber eigentlich ist mir gar nicht danach, wenn ihr’s genau wissen wollt.“
So beginnt der einzige Roman von J.D. Salinger. Ich bin erst durch den kürzlichen Tod des Autors darauf aufmerksam geworden, dass ich diesen jahrzehntealten Dauerbestseller noch gar nie gelesen habe. „Das macht mich fertig. Ich schwör’s bei Gott, wenn ihr’s genau wissen wollt.“
Der Jugendslang, geschrieben vor mehr als 60 Jahren liest sich auch heute noch als wäre das Buch erst gestern geschrieben worden. Höchste Zeit zum (wieder-)lesen!
Schaukelpferd
Zugegeben, es ist schon sehr, sehr alt und musste immer wieder kuriert werden. Verschiedene Blessuren sind nicht zu übersehen und haben Spuren hinterlassen. Das Schaukelpferd war bei uns über Generationen den Kleinsten liebstes Spielzeug und ist es noch heute! Aus Holz geschnitzt und mit echten Pferdehaaren hat unser Schaukelpferd alle Plastikspielzeuge überlebt und bleibt immer noch Favorit bei den Jüngsten.
Lenzburg und Trun
Dank der guten Vorbereitung durch die jeweiligen Organisationskommitees waren die beiden Konzertlesungen ein voller Erfolg! Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und den zahlreichen BesucherInnen!
grupo sal in concert!
Spiel mir das Lied vom Brot
Treffpunkt heute Abend in Trun (GR) und morgen abend in Lenzburg (AG)
Alle Spielregeln des weltweiten Zusammenlebens sind von Menschen gemacht. Ich setze voraus, dass alle – oder zumindest die meisten – guten Willens sind, zumindest denken, das Richtige zu tun.
Aber was gut ist für den amerikanischen Grossfarmer, ist nicht zwingend gut für die kleinen Campesino in Guatemala. Was gut ist für die Agrokonzerne in den Industrie- und Schwellenländern, ist nicht zwingend gut für den afrikanischen Kleinbauern, im Gegenteil. Was ertrags- und gewinnsteigernd ist für weltweit tätige Saatgutmultis, kann sich in Ländern des Südens verhängnisvoll auswirken.
Wenn der Weltmarkt mit billigem Reis, Getreide, Soja und Mais überschwemmt wird, zerstört und ruiniert dies Kleinproduzenten, die für den lokalen Markt anbauen.
Watt d’Or 2010
Watt d’Or ist in der Schweiz eine Auszeichnung des Bundesamtes für Energie für Bestleistungen im Energiebereich. Preisträger in diesem Jahr ist unter anderem die SwissFarmerPower Inwil AG mit ihrer grössten Biogasanlage der Schweiz. Sie verarbeitet seit Oktober 2008 biogene Abfälle zu Biogas, das als CO2-neutraler Treibstoff für Erdgasfahrzeuge dient. An der 22 Millionen teuren Anlage sind 72 Landwirte mitbeteiligt.
Aber sehen Sie selbst: www.sfpinwil.ch
Wussten Sie, dass …?
im 2 kg Inhalt eines Kompostkübels Strom für den 24h-Betrieb einer Stromsparlampe steckt?
Einspeisevergütung
Frankreich gilt als Atomstaat. Seine Stromversorgung basiert hauptsächlich auf Kernenergie, die erstaunlicherweise hierzulande viel weniger umstritten ist als in der Schweiz. Auf Druck der EU musste Frankreich seinen vergleichsweise bescheidenen Anteil an erneuerbarer Energie ausbauen und Sarkozy wollte gleichzeitig beweisen, dass ihm die Umwelt wichtig ist.
Also wurde hochoffiziell eine weltmeisterliche Stromvergütung für erneuerbare Energie beschlossen und ein Photovoltaik- und Windturbinenboom ausgelöst.
Dank einer vertraglichen Vergütung von -.60 € pro kWh Solarstrom begannen Private ihre Dächer mit Photovoltaikpanels auszustatten. Bauern belegen ihre grossen Scheuenendächer damit, ja viele haben sofort neue grosse Hallen aufgestellt, um vom grossen Solarrush zu profitieren. In der Nähe ist ein Grundeigentümer daran, auf einer südlich exponierten Landfläche von 20 ha (!) ein Solarkraftwerk zu installieren! Es sind Firmen entstanden, die den Bauern neue Betriebsgebäude gratis errichten, nur mit der Auflage, während 20 Jahren die Dachfläche als Solarkraftwerk nutzen zu können.
Es war abzusehen, dass die Regierung ihre grosszügige Einspeiseverfügung wieder korrigieren musste. Seit anfangs Jahr wurden Stromvergütungstarife zum Teil massiv gesenkt und vor allem stark differenziert:
Für Solarpanels die in Dächer von Gebäuden integriert sind wurde der Tarif von -.60 € auf .-50 € / kWh gesenkt, bei offenen Hallen auf .-40 € und für Solarpanels am Boden auf noch weniger.
Natürlich haben Umweltorganisationen und der Bauernverband heftig gegen die Tarifsenkungen protestiert. Wahrscheinlich ohne Erfolg.
Schliesslich wurden auch in Deutschland die Einspeisevergütungen anfags Jahr um 9% gesenkt und auf Juni sogar eine weitere Senkung um 16% angekündigt.
Argumentiert wird damit, dass dank dieser Anschubsubventionierung die Kosten der Photovoltaikzellen stark gesunken sind und deren Leistungen stark verbessert wurden. Zudem seien einzelne Entwicklungen (siehe oben) umweltpolitisch problematisch.
Moral der Geschichte: Es ist sehr wohl möglich unseren Energiebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken, man muss nur wollen!







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