Wilde Tiere
Feldbegehung nach der Winterruhe. Der Boden ist in diesem Winter noch nie gefroren (vielleicht in den nächsten paar Tagen…?). Holzen ist so entlang der Hecken und Waldränder mit schwerem Gerät nicht möglich.
Auch nach der Jagdsaison ist der Wildtierbestand noch sehr dicht. Das beweisen die zahlreichen Spuren der Wildschweine in den Äckern und Wiesen und die spontanen Begegnungen mit Rehen.
Tricolore
Dies sind drei Muneli die in den letzten Tagen auf der Inselmatt das Licht der Welt erblickt haben…
…in drei Farben (Angus, Aubrac, Limousin).
Ich geniesse….
… meine Betriebshelferdienste in der Schweiz. Auf meinem Ämtliplan steht unter anderem die Betreuung und Fütterung der Mutterkühe und der Ziegen. Schöne Abwechslung zu den Feldarbeiten in Frankreich. Vielleicht chauberet ja noch das eine oder andere Muttertier…
Historisches
Heuet vor mehr als einem halben Jahrhundert…
Familie Baumann im Heuet…
… immer dabei der „Auswanderer“ (im Vordergrund)…
… das gab Durst!
Schönes Heimwesen zu verkaufen…
Hier ganz in der Nähe steht ein stattlicher Landwirtschaftsbetrieb zum Verkauf. 116 Hektaren Land inklusive diverser Gebäude zum stolzen Preis von 1’090’000 €. Wer über das notwendige Kleingeld verfügt oder organisieren kann, darf sich bewerben . Die Safer, die hier in Frankreich für einen transparenten und kontrollierten landwirtschaftlichen Bodenmarkt verantwortlich ist, wird dafür sorgen, dass ein geeigneter Hofnachfolger gefunden wird.
So sieht das auf den Grundbuchplänen aus…
… und so im Feld
Schwein gehabt
Noch gibt es sie, die glücklichen Schweine. Es scheint dass diese drei Muttersauen dazugehören. Wir haben sie auf einer grossen, sonnigen Weide mit Panoramablick auf die Pyrenäen entdeckt…
Grössenwahn?
Überall werden immer grössere Ställe gebaut. Auch in Frankreich. Zur Zeit entstehen in unserer Nachbargemeinde drei neue Riesenställe. Alle drei für den gleichen Betrieb, für x-hundert Kühe!
Ich habe ja nichts gegen vernünftige, offene, tiergerechte Stallbauten. Aber müssen es wirklich immer so riesige Gebäude sein für so grosse Bestände?
In der Landschaft wirkt der Stall wie ein grosses Industriegebäude. Zumindest sind die Dachflächen alle mit Photovoltaik-Panels bestückt.
Aber trotzdem….
Affaire à suivre!
Herbst
Bunt gemischte Farbpaletten
auf den Hängen weit und breit.
Mischwald auf den Hügelketten,
Herbstbild der Besonderheit.
© Ingo Baumgartner
Liebe Pilzfreunde…
… aus nah und fern. Ich habe auf unserer Dauerweide acht Riesenpilze entdeckt (war ja auch nicht schwierig, die Dinger sehen von weitem aus fast wie liegende Burenziegen!).
Mit meinen rudimentären Pilzkenntnissen (ich kenne nur die Cèpe de Bordeaux..) schliesse ich auf Riesenbovist (?)
Was meinen Sie?
Sind die essbar?
Ansicht von unten (nach dem pflücken)
Fruchtfleisch schön weiss und gesund, 1.2 kg.
Kann man die auch konservieren? Einfrieren? Immerhin sind es acht Stück!
Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar!
Und hier noch das grösste Exemplar…
… bringt nicht weniger als 3,8 kg auf die Waage!
Realteilung
Die seit Jahrhunderten praktizierte Realteilung bei der Nachfolgeregelung für landwirtschaftlichen Heimwesen hat im Wallis zu einer Parzellierung und Zerstückelung der bewirtschaftbaren Flächen geführt, die heutzutage ein auch nur halbwegs rationelles Arbeiten völlig verunmöglicht. Landwirtschaftsbetriebe mit 150 bis 200 (Kleinst-)Parzellen sind im Val d’Hérens keine Seltenheit! Güterzusammenlegungen oder zumindest Pachtlandzusammenlegungen wären dringend, sind aber offensichtlich wegen den sich widersprechenden Einzelinteressen chancenlos.
Die meisten Heuschober auf den verschiedenen Höhenstufen sind inzwischen verkauft und zu Ferienhäusern umgebaut. Der Kanton Wallis hat bei der Bewilligungspraxis offensichtlich das eidgenössische Raumplanungsgesetz sehr grosszügig interpretiert!
Man munkelt, dass reiche Aus- und Inländer gut und gerne eine halbe Million Schweizerfranken für eine schön gelegene Heuschoberruine auf den Tisch legen…
Frömmigkeit, Heimatliebe, Eigensinnigkeit, Freiheitsliebe, Schlitzohrigkeit… alles und noch viel mehr, eingebettet in eine grandiose Bergkulisse: das Wallis, le Valais!






























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