AUSWANDERERBLOG

Liebe Pilzfreunde…

Posted in Bauernland by ruedibaumann on September 19, 2011

… aus nah und fern. Ich habe auf unserer Dauerweide acht Riesenpilze entdeckt (war ja auch nicht schwierig, die Dinger sehen von weitem aus fast wie liegende Burenziegen!).

Mit meinen rudimentären Pilzkenntnissen (ich kenne nur die Cèpe de Bordeaux..) schliesse ich auf Riesenbovist (?)

Was meinen Sie?

Sind die essbar?

Ansicht von unten (nach dem pflücken)

Fruchtfleisch schön weiss und gesund, 1.2 kg.
Kann man die auch konservieren? Einfrieren? Immerhin sind es acht Stück!

Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar!

Und hier noch das grösste Exemplar…

… bringt nicht weniger als 3,8 kg auf die Waage!

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  1. zer said, on September 19, 2011 at 10:54 am

    http://de.wikipedia.org/wiki/RiesenbovistIn Scheiben geschnitten als paniertes Schnitzel gebraten hatte ich den Schwumm gerade kürzlich mein erstes Mal genossen – sehr zu empfehlenfreundliche GrüsseChr

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  2. Kathrin said, on September 19, 2011 at 11:33 am

    Hab schon lange gedacht, dass das Bovisten sein könnten und man die doch essen kannn… so jung und fest wie der aussieht, schmeckt er sicher gut! Morgen als Vorspeise 🙂 ??

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  3. Stephanie said, on September 19, 2011 at 11:47 am

    @ Kathrin: Vorschlag angenommen 🙂

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  4. Sergio Sardella said, on September 19, 2011 at 2:03 pm

    Als Kind mochte ich diesen Pilz in Scheiben geschnitten in der Bratpfanne in heisser Butter geschwenkt, Pfeffer aus dem Mulino drauf und ein zwei Tropfen Zitronen und dann aus der Pfanne direkt aufs Weissbrot…Buonissimo & à vous bon apétit!Gruss aus EmmenBRONX & „Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!“www.sergio-sardella.ch

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  5. Jack said, on September 21, 2011 at 9:29 am

    Einen Riesenbovisten(oder besser:Stücke von demselben)kannst du wie Steaks in der Pfanne braten!Das schmeckt wunderbar!Auch etwas eingepinselt mit Öl,Knoblauch, etwas Kräutern ……..sehr lecker!Ein Gulasch aus Riesenbovist ist auch was feines,es darf nur nicht sehr lange schmoren:Mit etwas Rotwein, angeschwitzten Zwiebeln, Knoblauch, Paprika(edelsüß), evtl. Gemüse nach Geschmack(Zucchini, Paprika,Möhrechen und Kartoffeln,die aber vorgegart!!!) und Tomaten etwaszusammengeschwitzt:sehr lecker!Haltbarkeit gekühlt etwa wie Champignons….nicht zu lange, lieber zubereiten und essen!Aber zubereitet auch einzufrieren, das würde ich bevorzugen…(bei uns haben 2 kg Riesenbovist noch nie lange gehalten….. )Du kannst ihn auch grillen:In Scheiben, kurz(!) mariniert, oder einfach pur mit Kräuterbutter oder Knoblauchöl auf den Grill, undgenießen!!neidvolle GrüßeJackRiesenbovistaus Wikipedia, der freien EnzyklopädieDer Riesenbovist oder Riesenstäubling (Calvatia gigantea) ist ein unverwechselbarer Wiesenpilz mit einem außerordentlich großen Fruchtkörper. Früher zählte man ihn zur Klasse oder Unterklasse der Bauchpilze (Gastromycetes bzw. Gastromycetidae), welche nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen keine taxonomische Bedeutung mehr hat. Auch wenn es sich seltsam anhört, ist der Riesenbovist ein Hutpilz aus der Ordnung der Blätterpilze, obwohl er weder über Hut noch Lamellen (Blätter) verfügt.MerkmaleDer Riesenbovist wird im Durchmesser etwa 10–50 cm groß, ist rundlich und ohne Stiel. Die Haut ist glatt und lederartig. Die Farbe ist jung weißlich und wird später grau- bis dunkelbraun. Die Fruchtmasse ist anfangs ebenfalls weiß und wird während der Reifung olivbraun und pulverig. Jeder Fruchtkörper produziert über sieben Billionen Sporen, was ihn zum vielleicht fruchtbarsten aller Pilze macht. Außerdem enthält er das Antikrebsmittel Calvacin.VorkommenHexenring, 6 m im Durchmesser, aus 27 Riesenbovisten (1,5–5 kg) auf einer extensiv genutzten WeideRiesenboviste wachsen von Juni bis September vornehmlich auf Wiesen, Weiden und lichten Wäldern (aufgelockerte Kiefernwälder auf eher trockenen Standorten). Charakteristische Standorte sind vor allem alte Streuobstwiesen, wo schon Hexenringe von zehn oder mehr Metern Durchmesser beobachtet werden konnten.VerwechslungsmöglichkeitenDer Riesenbovist zählt zu den wenigen Pilzarten, die kaum verwechselt werden können. Im jungen Zustand, wenn die Fruchtkörper klein sind, können allenfalls Verwechslungen mit anderen, ebenfalls essbaren Stäublingen (Beutelstäubling, Hasenstäubling) vorkommen.VerwendbarkeitJunge, noch weiße Riesenboviste sind vorzügliche Speisepilze, die in Scheiben geschnitten ähnlich wie ein Wiener Schnitzel zubereitet werden können. Sie besitzen jedoch nur geringen Eigengeschmack. Reifere Pilze riechen unangenehm harnartig und sind ungenießbar.Früher wurden schwelende Exemplare in der Imkerei neben den Bienenstock gestellt, um die Bienen zu beruhigen. Außerdem fand der Pilz Verwendung als Zunder.Literatur• Helmut und Renate Grünert: Pilze (1988), Steinbach-Verlag• Nilsson, Persson, Mossberg: Praktische Pilzkunde, Band 1: Blätterlose Pilze beispielsweise Morcheln, Trüffel, BovisteStuttgart … Franckh’sche Verlagshandlung, (1978)• Brian Spooner: Pilze Mitteleuropas (1999), Orbis, ISBN 3-572-01405-0

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  6. RB said, on September 21, 2011 at 9:46 am

    @alleDanke für die guten Tips!Wir haben sie mit Genuss ausprobiert und ausgekostet und uns entschlossen, die verbleibenden 4 Boviste zu verschenken. Wer Zeit und Lust hat kann heute oder morgen bei uns in Suberg vorbeikommen. Es hat solange es hat.RB

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