Léon und Louise
Alex Capus erzählt in seinem Roman Léon und Louise von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege. Und wie er das tut: originell, überzeugend, komisch! Unbedingt lesen!
WAUUHH!!!
Von der Weltwoche verrissen zu werden – das ist so ungefähr die höchste Weihe, die man in Helvetien erreichen kann!
Die blocherfinanzierte Weltwoche kaufen muss man sich deswegen noch lange nicht, denn es steht wie üblich nicht viel Brauchbares drin. Aber den Film „Image Problem“ ansehen sollte man sich unbedingt! Ab 20. September im Kino!
Highlights Filmfestival von Locarno (SF)
Sie werden es wohl schon gehört haben: Die Leopardenspiele waren in diesem Jahr fest in den Krallen von „grauen Panthern“ wie Harry Belafonte, Charlotte Rampling oder Alain Delon. Spötter sprachen wegen der Flut an Ehrenpreisen gar von einem „Rentnerfestival“. Doch das Programm der dritten Ausgabe unter Olivier Pères Leitung war durchaus erfrischend. Wir zeigen in unserem Rückblick die besten, kontroversesten und zuschauerträchtigsten Filme.
Der Gewinner des Goldenen Leoparden:
«La fille de nulle part» (F 2012)
Regie: Jean-Claude Brisseau
Unser Favorit auf der Piazza Grande:
«No» (CHI 2012)
Regie: Pablo Larraín
Der meistdiskutierte Film im Wettbewerb:
«Image Problem» (CH 2012)
Regie: Simon Baumann & Andreas Pfiffner
Der zuschauerträchtigste Schweizer Film:
«Das Missen Massaker» (CH 2012)
Regie: Michael Steiner
Autor: Selim Petersen
BOX Office SF2 heute um 21:50 Uhr
Ringelnatter
Es kommt eher selten vor, dass wir auf unserem Hof lebende Schlangen beobachten können.
Und wenn schon, dann nur so kurz, dass das fotografieren nicht gelingt.
Immerhin, heute hat es wieder mal geklappt…. Kunststück, die Ringelnatter lag tot in einer Giesskanne…
Schade um das schöne Tier. Ich frage mich immer wieder, warum man sich gegenüber den scheuen und meist harmlosen Schlangen irgendwie fürchtet? Unkenntnis? Dabei sind viele vom Aussterben bedroht.
Try to remember
Try to remember the kind of September
When life was slow and oh
so mellow.
Try to remember the kind of September
When grass was green and grain was yellow.
Try to remember the kind of September
When you were a tender and callow fellow.
Try to remember and if you remember
then follow
follow.
Try to remember when life was so tender
When no one wept except the willow.
Try to remember when life was so tender
When dreams were kept beside your pillow.
Try to remember when life was so tender
When love was an ember about to billow.
Try to remember and if you remember
then follow
follow.
Deep in December it’s nice to remember
Although you know the snow will follow.
Deep in December it’s nice to remember
Without a hurt the heart will hollow.
Deep in December
it’s nice to remember
The fire of September that made you mellow.
Deep in December our hearts should remember and follow
follow.
Tomaten, Pomme d’oro, Paradiesapfel…
Bei uns ist die Zeit der grosse Tomatenernte. Stephanie verarbeitet gegenwärtig Tomaten von früh bis spät!
Dank eigenem Saatgut und Setzlingen sind unsere biologischen Paradiesäpfel viel chüschtiger als was man in aller Regel im Restaurant oder beim Grossverteiler erhält.
Erstaunlicherweise sind die Freilandtomaten hier aus unserem Potager viel weniger krankheitsanfällig als seinerzeit in der Schweiz.
Frischsalate, getrocknet, eingemacht, zu diversen Saucen verarbeitet… unsere Tomaten schmecken köstlich!
Ganz ander ist das laut Le Monde Magazin mit dem heutigen Tomatenangebot im Handel: Qui a volé le goût de la Tomate? frägt die Zeitung provokativ. Die grossen Saatgutfirmen hätten während Jahrzehnten nur noch auf Ertrag und Haltbarkeit gezüchtet und den Goût der Tomaten völlig aus den Augen bzw. Gaumen verloren. Wer kennt das nicht: die vom Aussehen her makellosen Hybridsorten schmecken nach gar nichts mehr und vermiesen jedes Essen!
Die Moral der Geschichte: Die Saatgutproduktion darf nicht industrialisiert werden. Rettet les semences fermier und deren biologische Vielfalt! Bringt die geschmacklosen Tomaten dem Grossverteiler zurück!
Goldener Leopard
Grosses Lob aus Russland: Wenn es nach der russischen Pravda gegangen wäre, dann hätte „Image Problem“ („der meistdiskutierte Film am Filmfestival von Locarno“) den goldenen Leoparden gewonnen! Die Pravda hält „Image Problem“ als den Höhepunkt des Filmfestivals von Locarno und bezeichnet die schweizerische Dokusatire als „irresistible“ (unwiderstehlich)!
Wie wär’s demnächst mit einer Dokusatire über Putin?
Uebrigens: Der goldene Leopard ging an den französischen lowbudget Gruselfilm: «La Fille de Nulle part» («Das Mädchen von Nirgendwo») von Jean-Claude Brisseau
Wahrscheinlich kein Publikumsrenner.
An die beiden Schweizer Produktionen gingen Nebenpreise: Peter Mettlers „The End of Time“ und „Image Problem“ von Simon Baumann und Andreas Pfiffner erhielten Umweltpreis respektive Special Mention der Jugendjury.
Le Bouche à Oreille
Le Bouche a Oreille ist ein sympathisches, kleines Restaurant am Dorfplatz von Simorre.
Diese Tage findet wieder wieder unter freiem Himmel das familiäre Festival de chanson statt. Unter dem schattenspendene Lindenbaum versammeln sich schon am frühen Abend die zahlreichen Zuschauer. Es wird getrunken und gegessen, auf der kleinen Bühne treten Sänger und Sängerinnen auf, ein Drehorgelspieler überbrückt die Pausen.
Gestern Abend waren es unter anderen Gilles und August die mit ihren poesievollen Geschichten und leiser Musik das Publikum entzückten.
La France wie anno dazumal…











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