AUSWANDERERBLOG

Wer soll uns ernähren, die Bauern oder die Banken?

Posted in Politik by ruedibaumann on Dezember 16, 2011

„Die grösste Herausforderung für die Zukunft wird es sein, den galoppierenden Aufkauf von Wasser, Land, Saatgut und die Übernahme des Ernährungssektors durch Investoren und die Industrie zu stoppen. Vieles, was Jahrhundertlang Allgemeingut war, wird heute privatisiert. Es muss wieder ein Ernährungssystem entstehen, das nachhaltiger ist, ökologischer und näher bei den Menschen. Dafür werden wir weiterkämpfen.“

Interview mit Henk Hobbelink, Co-Gründer von GRAIN, zur fortschreitenden Privatisierung von öffentlichen Gütern, zur Macht der Banken und zur Wichtigkeit einer Nahrungsmittelproduktion, die wieder näher zum Menschen rückt.

Das ganze Interview

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  1. Avatar von Unbekannt irena Klein said, on Dezember 16, 2011 at 5:15 pm

    It takes two to tango!!Die Frage drängt sich auf, wie es kommt dass immer mehr Land, Wasser, Saatgut usw.verscherbelt wird? Ja, verscherbelt. Des Mammons wegen. Immer noch.Wieso zum Kuckuck verkauft Valser an Cola??? Der Beispiele gibt es unzählige. Dabei ist die Trendwende bereits eingetreten: „Less Is More“, oder wie der Titel des Buches von David Bosshart, Leiter des G. Duttweiler Instituts, lautet: „The Age Of Less“. Es ist absolut unverständlich dass weiterhin vergrössert, aufgekauft, expandiert, zusammengelegt wird….Stürmische Grüsse aus Nordwest-CH!

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  2. Avatar von Unbekannt irena Klein said, on Dezember 16, 2011 at 6:11 pm

    Der Wind, das himmlische Kind….. hat meine mails verweht…. excusez-moi svp!

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  3. Avatar von Unbekannt ueli said, on Dezember 16, 2011 at 6:32 pm

    derzeit in argentinien unterwegs fällt auf, dass weideland der rinderfarmen umgebrochen worden ist, um SOJA anzubauen. es heisst, wegen der argentinischen fiskalpolitik. sehr biologisch ist die produktion von gentech-soja nicht, aber marktgerecht. die nachfrage nach eiweisshaltigen nahrungs- und futtermittel ist ungebremst überwältigend.so ist es nur logisch, das verfügbare gelder nicht mehr in staatsanleihen maroder staaten investiert werden, sondern in ackerland. damit werden nicht nur die bauern – wie vor 10 jahren als käufer von gentech-saatgut aus high-biochem – sondern diesesmal ganze länder von der finanzwelt abhängig. auch nichts wirklich neues: rothschild hatte schon louis XIV gewinnbringend finanziert.

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