AUSWANDERERBLOG

Dräck am Stäcke

Posted in Politik by ruedibaumann on Dezember 8, 2011

Nicht nur, dass die Wahlverliererin SVP grösste Mühe bekundete, zwei vermeintlich halbwegs valable Bundesratskandidaten zu finden, jetzt scheint selbst diese Nomination im Dräck stecken zu bleiben. Ihr eigenes Parteiblatt, die Weltwoche, wirft einem der Kandidaten vor, sich an einer Erbschaftssache bereichert zu haben (Zuppigers Erbsünde).
Schlechte Aussichten bei den Bundesratswahlen für eine Partei, die sonst immer Nulltoleranz predigt, und jeden ausschaffen will, der sich irgendeinmal auch nur das geringste zu Schulden lassen kommt.

Jetzt hat die SVP nur noch einen Verlegenheitskandidaten, der schon zweimal erfolglos als Bundesrat kandidiert hat und eben jämmerlich bei den Ständeratswahlen gescheitert ist.

Ich kann nur raten: liebe Ässvoupeeler, macht doch endlich ernst mit eurer „Drohung“ und begebt euch in die „Opposition“, zieht euren Armeeminister zurück und kämpft gegen alles Fremde, gegen die böse EU, gegen den Bundesrat und insbesondere gegen die Abzocker in den eigenen Reihen!
Die Auslandschweizer wären euch dankbar!

Als Geschäftsmann gelang ihm nicht sehr viel

Konfusion…

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  1. Avatar von Unbekannt Ueli said, on Dezember 8, 2011 at 7:33 pm

    Gut gesagt, aber wie schon oft, etwas polemisch. Das hilft in der direkten Demokratie letztlich auch nicht immer.Trotzdem, die Chancen der Wiederwahl von BR Widmer-Schlumpf steigen … und das freut mich.

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  2. Avatar von Sergio Sardella Sergio Sardella said, on Dezember 9, 2011 at 11:29 am

    …und darum machen wir Comedy und nicht Politik!Als Hofnarr darf und kann man viel mehr tun und sagen, als es viele Politiker gerne möchten.Wir Comedians dürfen offen, ehrlich und entlarvend den Finger in die Wunde tun, grübeln und Salz in die offenen Wunden streuen ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.Solche „Fisimatenzen“ sind für die Comediany und Kleinkünstler das Salz in der Programmsuppe und dafür sind wir immer dankbar.Für Politiker ist es jedoch unheimlich viel schwieriger, sich offenkundig und schadenfreudig über das Stolpern politischer Gegner zu erheitern…Denn Sprüche wie „…und werfe den ersten Stein, wer frei von Sünde ist“ oder „jeder hat seine „Leichen“ im Keller“ sollten die Politiker zur Vernunft und Zurückhaltung ermahnen.“Denn man sieht jene im Licht, die im Dunkeln sieht man nicht“ oder so…Gruss aus EmmenBRONX & „Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!“www.sergio-sardella.ch

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