Das Leben des Metzgers Hans Meister
„Er liebte die Tiere mehr als alles andere. Als die Mutter starb, holte er sich die Wärme beim Hofhund. Sein Traum war es, Tierarzt zu werden. Hans M. wurde Metzger, einer bis ins Mark.
Noch heute hört er den Kanonendonner, den der erste Weltkrieg vom Elsass bis ins Emmental trug. Und er erinnert sich an trommelnde Sozialisten, die kurz vor dem Landesstreik mit roten Fahnen am Miststock vorbeimarschierten. Der Bergbauernbub entging knapp einem Schicksal als Verdingkind. Und knapp entging er der Verzweiflung des Vaters. Das harte Leben im Krachen stählte seinen Willen. Er wollte vor allem eines: weg aus dem Tal. Weg vom Schinden, Hungern und Frieren. Eine Metzgerlehre war seine grosse Chance.“
Fleisch und Blut ist eine berührende Lebensgeschichte aus der bäuerlichen Schweiz. Ich schätze Bücher, die das reale (Handwerker-)Leben so realistisch und doch poetisch beschreiben. Ein Lesevergnügen!
Die Stimmen des Flusses
„Die Stimme des Flusses“ ist ein grandioser Roman über Liebe, Hass, Rache, Politik.. der ganz hier in der Nähe spielt, in dem katalanischen Berggebiet in den Pyrenäen. Die raffinierte Verschachtelung der verschiedenen Handlungstränge macht es einem nicht ganz einfach dem Lauf der Geschichte im Zeitraum 1936 bis 2002 zu folgen. Mich hat das Buch begeistert! Der Widerstand gegen den Faschismus, die Heuchelei der katholischen Kirche, die Schrecken des spanischen Bürgerkriegs… alles meisterhaft erzählt mit Witz und Ironie anhand einer kleinen Dorfgemeinschaft. Phantastisch!
Ferme solaire
Wie die Dépeche du midi berichtet werden im Ariège demnächst zwei ferme solaire in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von 24 ha werden ab nächstem Jahr über 100’000 Solarpanel Strom ins Netz liefern, genug für 4’900 BewohnerInnen.
An alle Atomfritze: die erneuerbaren Energien haben sogar im Atomstaat Frankreich den Durchbruch geschafft!
Ce parc, une fois terminé, s’étendra sur 24 ha et produira chaque année l’équivalent de la consommation domestique annuelle de 4 900 habitants. Sa mise en service est prévue pour février 2011 et son exploitation pour au moins vingt ans, soit la durée du bail signé entre les propriétaires des terres occupées et la société Juwy EnR.
« Mais, ajoute son directeur, on peut imaginer la prolonger 15 années de plus, techniquement ce sera possible. »
À noter qu’un deuxième projet, agri-solaire celui-là, est en cours à La Tour-du-Crieu : « Il se développera sur 7,5 ha, cinq réservés à un parc photovoltaïque et 2 à des cultures maraîchères avec comme objectif à terme l’installation d’un(e) jeune maraîcher(e). Ce projet est mené en partenariat avec le CFPPA Ariège Couserans ».
Des terres en friche qui ne présentaient pas d’enjeux agricoles
Pourquoi implanter ce parc photovoltaïque à Sabaranis ? « D’une part ce site en friche ne présentait pas d’enjeux notamment agricoles qui auraient pu générer un conflit d’intérêt ; d’autre part il est situé en Ariège, un des départements les plus ensoleillés de France ».
Nach Hause schwimmen
Rolf Lappert ist ein Schweizer Schriftsteller. Nach meinem Dafürhalten zur Zeit einer der Besten. Sein Roman „Nach Hause schwimmen“ wurde 2008 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Es geht um das Erwachsenwerden eines kleinen Jungen, grossartig erzählt, wuchtig, kraftvoll, kühn, traurig, herzzerreissend… ein Buch das fast süchtig macht. Unbedingt lesen!
Die Saat geht auf
Am 18. Oktober habe ich dieses Feld gesät. Schon sind die ersten Keimlinge sichtbar. Biobrotgetreide zur Ernährung der Welt. Was, wenn sich die Saatkörner einmal weigern würden zu wachsen? Das Pflanzenwachstum ist und bleibt ein Wunder der Natur!
Landbewirtschaftung IV
Die kleinbäuerlichen Strukturen in der Schweiz zeigen sich natürlich auch in der Landbewirtschaftung. In der Gemeinde Grossaffoltern (vgl. obenstehendes Bild) wurde in den letzten 20 Jahren eine Güterzusammenlegung durchgeführt. Die Kosten beliefen sich auf stolze 20’000 sfr. pro Hektare. Das ungenügende bäuerliche Boden- und Pachtrecht führt dazu, dass die (Wieder-) Parzellierung leider weitergeht.
Zum Vergleich: in Frankreich braucht es dank einem fortschrittlichen Bodenrecht praktisch keine Güterzusammenlegungen und trotzdem ist das Land viel weniger zersplittert und die Kulturlandpreise sind 10mal (!) tiefer als in der Schweiz! (gutes Ackerland F 8000sfr./ha, CH 100’000sfr./ha).











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