AUSWANDERERBLOG

The End of Switzerland

Posted in Politik by ruedibaumann on Februar 23, 2010

Nicht gerade lustig, was Newsweek hier über unser Land verbreitet: Lesen Sie selbst!

Hand aufs Herz, eingebrockt hat uns das weltweit schlechte Image und das zunehmende Unverständnis der Völkergemeinschaft eine fremdenfeindliche Bundesratspartei mit ihrem hässlichen, milliardenschweren Oberpopulisten. Wer immer noch SVP wählt ist selber schuld!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…

Letzte Woche widmete uns auch die österreichische Tageszeitung «Kurier» eine Doppelseite mit dem martialischen Titel «Die Schweiz im Kreuzfeuer». Dort heisst es: «Schwere Zeiten: Minarett-Verbot, Ausländerfeindlichkeit, Schwarzgeldkonten – die Eidgenossen sorgen international für Unmut.» Das brutale Fazit: «Die Schweiz ist eine skurrile Insel, die mit einem grauslichen Bukett von Problemen kämpft und dessen Strahlemann-Image verblasst ist.» Der Autor wirft der Schweiz «Islamfeindlichkeit» vor. Im Artikel suchte man vergeblich nach etwas Positivem. (Der Bund)

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  1. Charlotte Egger said, on Februar 23, 2010 at 5:48 pm

    Traurig aber wahr.Und dass wir ohne (europäische) Freunde nirgends hinkommen, hat ja auch das Abenteuer Libyen soeben wieder mal bewiesen. Aber ein paar Ewiggestrige finden sicher auch da einen Grund, das als nichtig abzutun.

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  2. ueli said, on Februar 23, 2010 at 6:06 pm

    stand vor ca 2 wochen schon in der gedruckten ausgabe. nach einem ersten anflug von verärgerung habe ich die erinnerungen an die schreibe des engländers aus dem hirn geschlagen.recht hat mcshane, und das wissen die meisten schweizer eigentlich auch, wenn’s um die politik geht. betr ordnung braucht er uns keine vorhaltungen zu machen. schon gar nicht, wenn man die bilder sieht, die seine landsleute in unseren winterkurorten abgeben.weil wir schweizer (-banken ??!) uns in jüngster zeit – wider besseren wissens -dem anglikanismus „the winner takes it all“ unterworfen haben, sind seine anwürfe gewiss auch eine art spiegel dessen, was mcshane zu hause antrifft.

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  3. liza said, on Februar 23, 2010 at 9:54 pm

    Einverstanden – auch mir passt vieles an der (Opportunismus orientierten) Schweizer Politik ganz und gar. Sie wird m.E. zu sehr von Lobbyisten finanzstarker Interessegruppen beeinflusst. Trotzdem lebe ich gerne in der Schweiz und schätze die Regierungsform der direkten Demokratie – ich möchte mit keiner anderen tauschen. Entlarvend im Artikel von MacShane finde ich folgende Aussage:„Part of the problem is structural. Because of Switzerland’s unique form of direct democracy, any initiative by the Parliament in Bern or the seven-member Federal Council can be easily blocked by the threat of a referendum or by individual cantons, whose local politicians control Parliament’s second chamber. This system allows the Swiss people much more say in the workings of government than almost any other country’s citizens …“Haben Herr Shane und Sie etwas dagegen, dass die Bürger einfach in der Politik mitbestimmen können? Welche bessere Regierungsform könnten Sie (und MacShane) der Schweiz empfehlen?

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  4. RB said, on Februar 24, 2010 at 10:14 am

    @lizaIch würde die direkte Demokratie verteidigen, wenn auch in der Schweiz bei Wahl-und Abstimmungskämpfen die Finanzierung der Propaganda restlos offengelegt werden müsste, wie das in allen demokratischen Staaten zwingend ist. Gemäss gültiger schweizerischer Gesetzgebung lässt sich mit viel Geld jede Abstimmung und Wahl beliebig manipulieren (was auch zunehmend gemacht wird)! Ich bleibe dabei: parlamentarische Demokratien wie Frankreich oder Deutschland m i t Finanztransparenz sind demokratischer und besser regiert als eine direkte Demokratie o h n e Finanztransparenz!

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  5. feldwaldwiesenblogger said, on Februar 24, 2010 at 11:24 am

    Herr Baumann, kritische Töne sind immer gut. Aber jetzt übertreiben sie doch ziemlich. Welches Land hat schon ein wirklich gutes Image in einem anderen Land?Da gibt’s postives mit negativem abzuwägen.Zudem: Wenn ein Herr Blocher und „seine Partei“ angeblich so viel Macht und Einfluss in der Schweizer Politik hat, wo sind dann die anderen Parteien und Politiker? Schlafen die denn?Und auf die Meinung der Amerikaner würde ich nicht allzuviel Wert legen, eher dann schon auf diejenige der Österreicher.Herzliche Grüssefeldwaldwiesenblogger

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  6. RB said, on Februar 24, 2010 at 11:43 am

    @feldwaldwiesenbloggerMacht und Einfluss lassen sich leider in der Schweiz kaufen ohne dem dumben Volch Rechenschaft geben zu müssen! Wer kann denn Dutzende Millionen Franken in Abstimmungs- und Wahlpropaganda stecken? Meines Wissens weder die Grünen noch die SP….

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  7. Peter Müller said, on Februar 24, 2010 at 4:35 pm

    @RBRuedi Baumann outet sich mit diesem Kommentar auf erschreckende und beängstigende Weise:1) für ihn sind die Menschen dumm (das dumbe Volch)2) er ist neidisch, weil andere mehr Geld haben als er und damit etwas anfangen.Die Menschen als dumm zu betiteln ist arrogant und den anderen ihr Geld vorzuhalten ist Neid. Warum nur ist das Ruedi Baumanns Lebenseinstellung.

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  8. Pirmin Zurbriggen said, on Februar 24, 2010 at 5:05 pm

    @Peter MüllerA propos Neid: Du bist doch nur neidisch, dass ich dir seinerzeit den Olympiasieg weggeschnappt habe..

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