Pachtland
Angrenzend an unser Hofareal sollen 52 Hektaren Kulturland verpachtet werden. Im Gegensatz zur Schweiz wo Verpachtung und Verkauf alles „unter der Hand“, das heisst unter Ausschluss der Oeffentlichkeit geschieht, müssen hier im Interesse vernünftiger landwirtschaftlicher Strukturen vorgesehene Verkäufe oder Verpachtungen publiziert werden. Interessierte Selbstbewirtschafter (jeune agriculteurs, Anstösser) können sich so rechtzeitig um freiwerdende Kulturlandflächen bewerben. Bei mehreren Bewerbungen, was übrigens häufig vorkommt, entscheidet eine vielseitg zusammengesetzte Strukturkommission auf Departementsebene nach vorgegebenen Kriterien. Diese Regelung hat dazu geführt, dass französische Landwirtschaftsbetriebe viel besser strukturiert und weniger parzelliert sind als die zerstückelten Höfe in der Schweiz.
Wir werden uns ebenfalls um das zusätzliche Pachtland bemühen und ein entsprechendes Dossier einreichen. Ich bin gespannt, wie das Verfahren abläuft

Jetzt habe ich gerade erst diesen Blog entdeckt und freue mich sehr darüber.Wir sind 1986 nach Kanada, in die Provinz Québec ausgewandert. Hier gibt es kaum Pachtland, die meisten Bewirtschafter besitzen ihr Land.Ich wünsche euch viel Glück bei der Bewerbung!Liebe GrüsseFranziska
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Wie hoch sind denn die Pachtlandpreise, für Weideland, Ackerland, Spezialkulturen? Was wird für erstklassiges arrondiertes und ebenes Ackerland als Kaufpreis bezahlt?Und wer gilt in Frankreich als ‚jeune agriculteur‘?
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an Urs BernerDer Pachtzins für Ackerland hier im Südwesten beträgt etwa 150 €uro pro Hektare und ist jetzt natürlich stark von den DPU (europ. Direktzahlungen) abhängig. Weideland kann man vielfach unentgeltlich nutzen. Pachtzinse für bewässerbare Flächen mit entsprechenden Einrichtungen dürften über 200 € betragen.Kaufpreise für Ackerland plus minus 4000 €/haJeune Agriculteur ist man meines Wissens bis 40.
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