Auswandererblog
Es gibt im www nicht nur meinen Auswandererblog sondern auch einen www.auswanderer-blog.de aus Deutschland. Betrieben wird der deutsche Auswandererblog von Marcus Obermeier aus Pullach. Er ist zwar selber (noch) nicht ausgewandert aber er publiziert in seinem Blog wertvolle Tips und Hinweise, was zu beachten ist, wenn man auswandern will. Er präsentiert neben Länderinformationen über Aufenthaltsbewilligungen, wichtige Adressen, Beratungsinstitutionen, Jobs, Lebenshaltungskosten usw. auch Kontakte zu anderen Auswanderern.
Also, falls Sie auch auswandern wollen, unbedingt vorher den deutschen Auswandererblog konsultieren! Es lohnt sich!
Es muss doch Frühling werden…
Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.
Emmanuel Geibel 1815-1884
Der Streik der Techniker bei Radio France Inter ist vorbei, Heiligabend auch, der Mähdrescherunternehmer Ramouneda hat uns einen gemetzgeten Truthahn und die Société de chasse de Traversères ein halbes Reh gebracht. Der blaue Flieder vor dem Haus treibt schon die ersten Knospen aus und die Tage werden wieder länger!
Cheminée
In allen Bauernhäusern in der Region gibt es in der Regel diverse offene Feuerstellen. Die Cheminées sorgen für eine gemütliche Atmosphäre aber heizen relativ schlecht.
Wir haben mit einem Cheminéeeinsatz dafür gesorgt, dass die erwärmte Luft nicht nur durch das Kamin entweicht sondern durch einen kleinen Ventilator in den Wohnraum geblasen wird. Diese Investition hat sich unseres Erachtens in den letzten Jahren sehr bewährt, insbesondere auch, weil durch ein einfaches Umlenken des Luftstroms das Anfeuern sehr viel effizienter möglich ist.
Allerdings braucht die relativ grosse Feuerstelle viel Sauerstoff, so dass sich oft ein leiser Zug bemerkbar macht (vorne hat man schön warm, hinten eher kalt…).
Wir haben jetzt durch die über ein Meter dicke Aussenmauer ein Loch gebohrt, um die Luft für die Verbrennung direkt von aussen anzusaugen. Das sieht bisher noch nicht sehr schön aus aber scheint sich sehr zu bewähren. Jedenfalls verbringen wir jetzt viel Zeit vor dem knisternden Feuer.
Le goût de la mer
Schliesslich wohnen und leben wir hier entre les deux mers, so dass Meeresfrüchte öfters auf unseren Tisch kommen. Gestern haben wir als Delikatesse zur Vorspeise einige Austern (huîtres) geschlürft… Das essen lebender Tiere ist zwar nicht gerade nach jedermanns Geschmack und das öffnen der harten Schalen erfordert einige Übung…
Ä Guete!
Schnee in der Gascogne
Es schneit eher selten in unseren Breitengraden und der weisse Zauber hält sich in der Regel nicht lange…
… aber umso mehr freuen sich die Kinder an dem schulfreien Tag. 3 cm Neuschnee und alles steht still: keine Post, keine Schule, geschlossene Verwaltungsstellen und viele Autos in den Strassengräben…
Verunsicherte Schweiz
„Wir haben die stärkste populistische Partei Europas, mit einem Wähleranteil von 27 Prozent. Die SVP ist eine Regierungspartei – und benutzt Methoden, die in keinem EU-Land zulässig wären. Die Entwicklung in der Eidgenossenschaft, die einst für ihr Augenmaß bekannt war, ist besorgniserregend.“
Roger de Weck im Interview mit der taz
Und ich frage mich: Warum in aller Welt verteidigt die Schweiz französische Steuerbetrüger mit Händen und Füssen? Nur um möglichst bald wieder auf eine schwarze Liste zu kommen?
Sind gewisse Eidgenossen von allen guten Geistern verlassen?
Begegnungen auf dem Feld
Es sind nicht gerade wilde Bären, denen wir auf unseren Streifzügen begegnen, aber immerhin auch sehr schnusigen Tierchen…













leave a comment