AUSWANDERERBLOG

Kirschenernte

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juni 10, 2013

Die Kirschen reifen spät in diesem Jahr. Kein Wunder bei diesem wiederholten Regenwetter.

Lehmverputz

Posted in Patrimoine et architectures by ruedibaumann on Juni 7, 2013

Unsere Böden sind Lehm- und kalkreich (argilleux-calcaire) und eignen sich bestens als ockerfarbiger Mauerverputz. BesucherInnen die mit der Maurerkelle umgehen können beteiligen sich aktiv als Denkmalpfleger!

Sonnenenergie

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juni 6, 2013

Endlich liefert die Photovoltaik-Anlage wieder Rekorderträge: 74 kWh pro Tag.
Höchste Zeit nach dem verregneten Monat Mai mit durchschnittlich nur 44 kWh pro Tag.

Die Solarpanels links im Bild erzeugen Warmwasser in Hülle und Fülle. Man sollte es für den Winter speichern können!

Schnapsidee?

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juni 5, 2013

Japanische Nefles sind hierzulande eher selten. Um Setzlinge anzuziehen hat mich ein leidenschaftlicher Hobbygärtner auf die Idee gebracht, es mit einer Plastikflasche zu versuchen:
Zu diesem Zweck wird die Rinde auf einem jungen gesunden Trieb auf etwa 5 cm Länge sauber weggeschnitten. Danach die Verletzung mit Honig (und ev. Pflanzenhormonen?) eingestrichen.
Eine aufgeschnittene Plastikflasche dient als neues „Erdreich“ wo sich die neuen Wurzeln bilden sollen. Dazu wir die Flasche fest mit feuchtem Moos (saures Milieu gegen Pilzbefall) vollgestopft. Die Flasche anschliessend gut zusammengeklebt, gegen Sonnenbrand mit Alufolie eingewickelt und schliesslich das Ganze mit einer Klarsichtfolie festgeklebt. Fertig.

In zwei bis drei Monaten sollte sich hier ein kräftiger Setzling mit entsprechendem Wurzelwerk gebildet haben. Keine Schnapsidee. Ich bin gespannt ob es funktioniert!

Lug und Trug

Posted in Politik by ruedibaumann on Juni 4, 2013

Das Geschäftsmodell der schweizer Banken basiert auf Lug und Trug. Erinnern Sie sich: Geschäfte mit Nazigold, mit Raubgold, nachrichtenlose Vermögen von ermordeten Juden die man still und heimlich eingesackt hat, Geschäfte mit Diktatoren und Schlächtern der Dritten Welt die ihr eigenes Land ausbeuten, Geschäfte mit dem Apartheid Regime in Südafrika und so weiter und so fort.
Nachdem das eine oder andere Verbrechen aufgedeckt wurde, versprach man treu und heilig, sich künftig zu bessern. Der Beschiss ging weiter.
Das Bankgeheimnis wurde jahrzehntelang dazu missbraucht, im In- und Ausland superreichen Steuerbetrügern zu helfen, ihre Einkünfte und Vermögen vor dem Fiskus zu verstecken.
Und immer gelang es den Banken, der bürgerlichen Mehrheit der Schweiz weis zu machen, ihr Tun und Lassen liege im Landesinteresse. Blochers willfährige SVP wollte das Bankgehimnis sogar in der Bundesverfassung verankern!
Nachdem die UBS vor zwei Jahren wegen ihrer kriminellen Praktiken in den USA nur noch mit Hilfe der Steuerzahler vor dem drohenden Konkurs (to big to fail) gerettet werden konnte, glaubte man landauf landab, jetzt sei nun wirklich dem letzten Bankster klar geworden, dass man sich in der internationalen Geschäftswelt an geltende Gesetze halten muss.
Weit gefehlt, der Beschiss ging weiter. 12 Privatbanken und sogar Kantonalbanken übernahmen schwupp die wupp die sogenannten Abschleicher, Steuersünder die bei einem aufgeflogenen Bankinstitut für ihre Millionen ein neues Versteck suchten.

Wenn man zur Zeit die Diskussionen in den eidgenössischen Räten verfolgt, bekommt man den Eindruck, die Bösen sind die Amis, die unsere harmlosen, rechtschaffenen, lieben Banken bedrohen. Oder die Böse ist Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf, die zuwenig hart mit den Amerikanern verhandelt hat um die „Schweizer Interessen“ zu verteidigen.

Einmal mehr geht vergessen, dass die wahren Schuldigen in den Verwaltungsräten und Teppichetagen der Banken sitzen. Es sind die hemmungslosen Abzocker mit ihren Millionensalären und ihren gradlinigen Verbindungen zu den rechten Parteien die das Debakel verursacht haben. Wetten, dass die reichlichen Schmiergelder der Bankiers an SVP und FDP auch diesmal dazu führen, dass keiner dieser Strategieexperten auch nur einen halben Tag hinter Gittern kommt.

Der Beschiss geht weiter!

Das Spiel ist aus

Les orchidées du Gers

Posted in Orchideen by ruedibaumann on Juni 2, 2013

Und sie blühen doch, die Orchideen im Gers! Trotz grauem Himmel und Überschwemmungen!

Sowohl die Orchidee von Traversères:

wie auch die Ophrys du Gers/Ophrys aegirtica = „verwandt“ mit der Hummelragwurz in der Schweiz:

Und diese Wiese hier mit Tausenden von Pyramidenorchis (Anacamptis pyramidalis) und Pflugschar-Zungenstendel (Serapias vomeracea) werde ich allerfrühestens in einem Monat mähen dürfen……

…… wenn alle Orchideen verblüht und die spärlichen Gräser dazwischen total vertrocknet sein werden. Strenge Sitten herrschen auf einem Bio-Orchideen-Bauernhof!!!

Zum Vergrössern jeweils auf Foto klicken!

Bienenschwarm

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Juni 1, 2013

So quasi über Nacht hat dieser Bienenschwarm hier an einem unserer Feigenbäume eine neue Behausung gebaut. Mal sehen ob dieses Bienenvolk hier bleibt, oder ob sie bald weiterreisen.

Wie muss man es anstellen um allenfalls an den Honigtopf zu kommen…?

andere Bienenvölker

Überschwemmung

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on Mai 31, 2013

Die hohen Niederschläge der letzten Tage haben dazu geführt, dass einzelne Flüsse im Gers über die Ufer getreten sind.

Der Arrats überschwemmt die Felder …

… wen wunderts? Die Messtation in Orbessan am Gers zeigt, dass der Wasserstand von 2 auf 4.5m angestiegen ist.

Hundewetter

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on Mai 30, 2013

Bei diesem Sch….wetter schickt man wahrlich keinen Hund hinaus!

Cuvée de garage

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Mai 28, 2013

Ich bin auch Rebbauer. Na, sagen wir Amateur-Rebbauer. Aber noch nicht Oenologe.
Eigentlich habe ich den Ehrgeiz einen wirklichen Grand cru zu produzieren. Und das alles ohne jegliche Chemiezusätze. Ohne Kupfer im Rebberg (was hierzulande bisher gut gelungen ist) aber auch ohne Schwefel bei der Vinifizierung. Leider hat das bisher noch nicht so richtig geklappt…. Der Merlot hat einen leisen unangenehmen Geschmack, irgend etwas das nicht so ist wie es sein sollte.

Für den Jahrgang 2013 habe ich mir vorgenommen, bei der Kellerei gewisse Konzessionen in Richtung SO2 zu machen. Ich stütze mich dabei auf die Empfehlungen von Pierre-André Gianadda in seinem Buch „Tout savoir pour faire son propre vin“. Mal sehen ob es hilft(?)

Rebberg