Geburi
Alles Gute zum Geburtstag!
Präsidentengalerie
Die Mairie in unserer kleinen Gemeinde Traversères (81 Einwohner) ist renoviert worden. Selbstverständlich darf das Porträt des aktuellen président de la répulique nicht fehlen. Daneben findet sich auch eine Galerie aller bisherigen Präsidenten.

An die 8 in Farbfotos dargestellten Präsidenten kann man sich noch gut erinnern, mit den anderen 17 seit 1792 hat man (zumindest als Neufranzose) schon mehr Mühe…. 😉
Eine Präsidentin gab es noch nie, und wenn ich an die letzten Wahlen denke, bin ich darüber gar nicht so unglücklich…
Alles Bio oder was…..
Erstaunlich wie sich der Biolandbau in unserem Departement in den letzten Jahren entwickelt hat! Vor bald zwanzig Jahren haben wir hier im Gers mit Bio-Landbau auf einem früher stillgelegten Betrieb begonnen. Weit und breit gab es noch kaum Biobauern und Bio-Absatzorganisationen. Seither hat sich viel geändert!

Jetzt sind es über 67 000 ha und damit mehr als 15 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche!
Die Umstellung auf den Bio-Landbau hat weniger mit unserem guten Beispiel zu tun 😉 … als vielmehr mit Umstellungsbeiträgen der öffentlichen Hand!
Jubiläum
30 Jahre Grüne Fraktion in der schweizerischen Bundesversammlung

Viel erreicht und noch viel zu tun!
Jakobsleiter von Ljudmila Ulitzkaja
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.10.2017
„Jakobsleiter“ erklärt Rezensent Hans-Peter Kunisch, ist einer dieser Romane, in die man sich hineinlesen muss, von deren Beginn man sich nicht täuschen und nicht abschrecken lassen darf, denn Spannung entwickelt sich erst in der zweiten Hälfte des Romans und erst dann versteht man auch, worum es im Kern geht, ermuntert der Rezensent: ein Mann und eine Frau, ein Ehepaar und ihr Konflikt, beide Opfer des Sowjetsystems, wenn auch auf verschiedene Weise: Er ist politisch, ideologisch und philosophisch ein unverrückbarer Intellektueller. Sie ist eine parteihörige, egozentrische „proletarisch-launische Bohèmienne“ und Verräterin ihres Ehemanns, wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt. Beide haben ihr Vorbild in den Großeltern Ulitzkajas, erfahren wir. Doch im großen Ganzen geht es der Autorin mehr um „literarische Wahrhaftigkeit“ als geschichtliche Realität. Ein spannendes, aufschlussreiches und nachdrückliches Buch, das nach und nach eine regelrechte „Panorama-Qualität“ entfaltet, so der überzeugte Rezensent.
Medien-Horror-Szenario
Auszüge aus einem Artikel von Christian Müller, Infosperber:
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Marc Gassmann, Verleger des Bieler Tagblatts, hat keinen familien-internen Nachfolger und ist im Gespräch mit Christoph Blocher. Ein Verkauf ist nicht auszuschliessen.
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Christoph Blocher, Multi-Milliardär und mittlerweile zehntreichster Schweizer, betreibt seine Medien perfekt nach dem Vorbild osteuropäischer Oligarchen: Es geht nicht um den Gewinn, es geht um die politische Macht. Stimmenfang mit medial inszeniertem Nationalismus und mit gekonnt geförderter Fremdenfeindlichkeit. Mehr Geld dank neoliberaler Politik auf allen Ebenen und in allen Bereichen: Sozialabbau, tiefe Unternehmenssteuern, Privatisierung statt Service public. Mediale Schwerpunkte in Basel, Biel und im Graubünden – und darüber hinaus Propaganda in den ganz unschuldig daherkommenden lokalen Anzeigern mit zusammen immerhin gut 800’000 Lesern, wenn es nicht auch in diesem Bereich mehr werden.
Der ganze Artikel: https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Schweiz-Medienkonzentration-Ringier-NZZ-Blocher-Tamedia-AZ
Eine kurze Geschichte der Menschheit
Die Geschichte der menschlichen Kulturen wurde von drei großen Revolutionen geprägt. Die kognitive Revolution vor etwa 70000 Jahren brachte die Geschichte überhaupt erst in Gang. Die landwirtschaftliche Revolution vor rund 12000 Jahren beschleunigte sie. Und die wissenschaftliche Revolution, die vor knapp 500 Jahren ihren Anfang nahm, könnte das Ende der Geschichte und der Beginn von etwas völlig Neuem sein.
Das Buch von Yuval Noah Harari erzählt, welche Konsequenzen diese drei Revolutionen für den Menschen und seine Mitlebewesen hatten und haben.
Warum liessen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Laufe der Jahrtausende glücklicher gemacht?

http://www.zeit.de/angebote/buchtipp/harari/index
Ein tolles Buch, lässig geschrieben, da wird viel Wissen mit einer Prise Humor verbreitet so dass man gerne weiter darüber nachdenkt!




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