Begegnungen
Die Schweiz ist ein kleines Land. Während einem kleinen Stadtbummel in Bern trifft man auf Schritt und Tritt alte Bekannte:
Zufällig auf der Nydeggbrücke treffen wir Alt-Grossrat und SP-Gemeinderat von Lyss, Walter Liniger. Auf dem Kornhausplatz begegne ich Wili Gerber, Chef des bernischen Amtes für Landwirtschaft und Natur (LANAT), übrigens vor 25 Jahren mein Nachfolger als Direktionssekretär bei der bernischen Landwirtschaftsdirektion. Im Restaurant Diagonal studiert Herbert Karch, Geschäftsführer der Schweizerischen Kleinbauernvereinigung (VKMB) die Weltpresse und den „Schweizer Bauer“. Im kleinen Lebensmittelladen in der Gerechtigkeitsgasse stossen wir auf Elisabeth Zölch, ehemals Regierungsrätin (Volkswirtschaftsdirektorin) des Kanton Bern.
Es ist schön bei jedem Schweizaufenthalt alte Bekannte zu treffen, Erfahrungen auszutauschen, Erinnerungen aufzufrischen, auch wenn es manchmal nur kurze Begegnungen sind. Weisch no….
KulturKanton Bern
„KulturKanton Bern“: So heisst der Entwurf der neuen kantonalen Kulturstrategie, die der Regierungsrat zur breiten Konsultation verabschiedet hat. Er dient als Grundlage für eine breit angelegte Kulturdiskussion und eine spätere Revision des Kulturförderungsgesetzes. Die Kulturstrategie legt Ziele, Instrumente und Massnahmen für die Kulturförderung im Kanton Bern fest. Sie will Bildung und Kultur besser vernetzen, die Kulturvermittlung stärken, mit Förderprogrammen Akzente setzen und die Steuerung und Finanzierung der kulturellen Institutionen neu regeln. Das Engagement der Regierung im Kulturbereich entspricht den Richtlinien der Regierungspolitik. Zudem soll die Kulturstrategie den Kanton Bern als Wohnstandort und als Tourismusdestination stärken.
Im Centre Pasquart in Biel hat die Präsidentin der Gönnervereinigung Heidi Schwab einen interessanten und informativen Anlass organisiert. Der grüne Regierungsrat und Kulturminister Bernhard Pulver orientierte das zahlreiche Publikum über die Grundzüge des neuen Kulturförderungsgesetzes. Unter der kundigen Leitung von Ruedi Helfer wurde anschliessend zusammen mit dem Künstler Urs Dickerhof die Anliegen der Kulturschaffenden erläutert und mit dem Publikum diskutiert.
Dank der rotgrünen Mehrheit in der Regierung wird im Agrikulturkanton Bern endlich auch über Kulurförderung gesprochen und gestritten. Gut so! Aus naheliegenden Gründen würde ich im Kanton Bern das Filmschaffen viel stärker unterstützen!
Hier können Sie einen Anfang machen!
Good morning America!
Yes, we can! (of course!)
Endlich wird die USA entbuscht und man kann wieder ohne Gewissensbisse nach Amerika!
Vorgestern sind unsere Kinderlein nach Zentralamerika abgereist!
Have a good trip!
Helle Köpfe
Bundesrat Moritz Leuenberger wurde in der gestrigen Sonntagszeitung zu seinem Blog befragt. Unter anderem hat er dabei gemäss Sonntagszeitung folgendes gesagt:
„Welche Schweizer Blogs lesen Sie regelmässig und warum?
Keine. In diesem Sinne bin ich kein Vollblutblogger. Hin und wieder lese ich den «Stadtwanderer » oder den «Auswanderer». Es gibt verschiedene Umgangsmöglichkeiten. Das ist mit Zeitungen nicht anders: Die einen lesen mehrere, andere lesen eine einzige sehr gründlich, und wieder andere lesen nur gerade einen bestimmten Bund oder die Kolumne eines Lieblingsjournalisten. „
Da sind die Auswandererblog-Macher aber mächtig stolz!
Hier wohnen übrigens unsere Freunde und Nachbarn in der Schweiz!
Überblick
Sozialpolitik ist ein weites Feld. Hier auf unserem Küchentisch erhalten Sie Einblick in die Sozialpolitk der Schweiz. Stephanie hat ein Lehrmittel erarbeitet, damit Sie über AHV, Krankenkasse, Pensionskasse usw. den Durchblick nicht verlieren. Wenn das mit der realen Wirtschaft so weitergeht, dann ist der Ausblick eher trübe….
Wenn wir schon bei Lehrmitteln sind: Für die kommenden wirtschaftlich schwierigen Zeiten empfehle ich das Wirtschaftsbuch Schweiz, „Warum wir so reich sind“ von Rudolf H. Strahm:
„Das Fazit aus der bisherigen Bankengeschichte zeigt: Die Schweiz hat oft nicht aus eigener Kraft die Fähigkeit gefunden, die Steuerflucht zu bekämpfen und den Finanzplatz in Ordnung zu bringen. In der Wirtschaftsgeschichte hat sie die Finanzmarktregulierung oft auf Druck des Auslandes angepasst und mit anderen Finanzplätzen harmonisiert. Es ist realistisch, davon auszugehen, dass die Europäische Union und/oder andere Wirtschafts-Grossmächte auf die Dauer keine Kapitalfluchtinsel mitten im europäischen Kontinent dulden werden. Die Globalisierung der Finanzmärkte erzwingt auch eine Globalisierung der Spielregeln“.
Recht hat er, Ruedi Strahm, und im Gegensatz zu vielen Wirtschaftsprofessoren und Finanzmarkt-Journalisten warnt er nicht erst seit heute sondern seit 20 Jahren vor dem Klumpenrisiko der Schweizer Grossbanken!
Einen guten Überblick über die Leistungen unserer Generation gibt heute auch subergwest….
Flugverkehr
Erstaunlich was schon am frühen Morgen über unseren Köpfen abgeht…
… aber auch hier unten sieht und hört man Erstaunliches:
Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Unser Präsident hat nun in seiner grossen Rede zur Nation versprochen, dass es in Zukunft umgekehrt sein werde….
Immerhin hat er auch folgendes gesagt:“L’idée que les marchés ont toujours raison est une idée folle!“ Erstaunlich für einen Neoliberalen, nicht?
Herbstimpressionen
Sonenblumen, Hagebutten, Liguster, Tamier….. Spätsommer in der Gascogne:
Tamier auf französisch, oder auch Herbe aux femmes battues, lateinisch Tamus communis, deutsch Schmerwurz. Gibt es noch andere Namen für diese rot leuchtende, giftige Beere?
Mahlzeit
Karoffeln direkt vom Feld, Bohnen aus dem eigenen Garten, eingelegte Quitte aus der Naturhecke, Lammgigot vom Nachbarhof, Rosmarinzweig…..
Bon appétit et Santé (Merlot aus der Gascogne)!
Abendstimmung im Rebberg auf La Oueyte, Gers















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