Förderung Photovoltaik in Frankreich
Ich weiss, 70% der französischen Elektrizitätsversorgung basiert auf Atomstrom und Macron befürwortet den Bau weiterer (kleineren) Atomkraftwerke. Und trotzdem, die Photovoltaik beispielsweise wird viel stärker gefördert als in der Schweiz. Als Bauer staunt man über all‘ die Inserate, in denen landwirtschaftliche Oekonomiebauten gratis und franko angeboten werden. Die Ersteller wollen einfach den Energieertrag der Hallendachflächen während 20/30 Jahren nutzen.
Warum ist das nicht auch in der Schweizer Landwirtschaft möglich?


Vor 15 Millionen Jahren…
Unsere Wohngemeinde hat am Sonntag für die Bevölkerung einen interessanten Rundgang unter kundiger Führung veranstaltet. Auf dem inzwischen weit herum bekannten Sentier paléontologique in Sansan haben wir 15 Millionen Jahre zurückgeschaut…

Ich habe bereits am 29. Oktober 2018 über diese berühmten Fossilien berichtet. Interessanterweise findet man diese alten Skelette nur zu oberst auf den Anhöhen (allerdings in etwa 8 m Tiefe), weil darunter im Laufe der Jahrmillionen alles wegerodiert wurde.

Die verschneiten Pyrenäen im Hintergrund.

Beim anschliessenden mehrgängigen repas, wurde u. a. darüber gerätselt, wie unsere Umgebung nach weiteren 15 Millionen Jahren aussehen wird…?
Ortsplanung

Die Gemeinde Traversères zählt rund 80 Einwohner* . Der Zonenplan zeigt, dass auch in Zukunft keine grosse Bautätigkeit vorgesehen ist. Man will, dass die schöne Kulturlandschaft intakt bleibt und nicht durch einzelne, weit herum sichtbare Bauten verunstaltet wird. http://www.traverseres.fr
Das Ende des Plenterwaldes
Ein Plenterwald ist ein im Plenterbetrieb bewirtschafteter Hochwald. Er ist ein sich stetig verjüngender Dauerwald, in dem Bäume aller Dimensionen kleinstflächig bis einzelstammweise vermischt sind. Im Plenterbetrieb werden einzelne Bäume gefällt und so ein permanenter Hochwald geschaffen. Trotz des vermeintlich urwaldähnlichen Charakters ist der Plenterwald ein bewirtschafteter Forst (Wikipedia).
Wir haben diese schonende Bewirtschaftungsweise des Waldes in den 70er-Jahren an der ETH gelernt. Der schweizerische Plenterwald war damals so berühmt, dass Studenten aus aller Welt diese forstliche Bewirtschaftungsmethode in der Schweiz studierten (u.a. ein guter Freund aus dem damaligen Persien).
Heute scheint sich leider auch in der Schweiz vermehrt die Kahlschlag-Methode durchzusetzen. So hat beispielsweise der Kanton Bern im Hardwald in der Gemeinde Schüpfen ein grosse Waldfläche rigoros abgeholzt.
Der Kahlschlag im Staatsforst mag aus oekonomischen Gründen angezeigt sein. Die Fläche verliert aber während mindestens einer ganzen Generation ihren Erholungswert, auch wenn hier wieder aufgeforstet wird. Auch aus Gründen der Biodiversität würde ich ein grosses Fragezeichen setzen. Muss der Staat in Sachen Kahlschlag wirklich vorangehen?


Saint-Bertrand-de-Comminges Valcabrère
Französische Orts- und Strassenbezeichnungen haben es in sich! Vielfach ist schon die Ausprache oder der Navi-Eintrag eine echte Herausforderung. Hier stand zu römischen Zeiten ein Stadt mit 10’000 BewohnerInnen. Jetzt ist es eine kleine Gemeinde im Département Haute-Garonne am Fusse der Pyrenäen. Aber eine der Grands Site Occitanie!


























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