Marktwert
Die Besucherzahlen (Visiteurs) auf meinem Auswandererblog bewegen sich seit Jahren so um die 1000 bis 1200 Besucher pro Tag. Etwa ein Drittel davon stammen aus der Schweiz.
Interessant ist, dass ein Artikel in der geschriebenen Presse zumindest kurzfristig die Besucherzahlen in die Höhe schnellen lässt. Insbesondere dann, wenn die Blogadresse mitpubliziert wird.
Das Porträt über „Die grünen Auswanderer“ im Migrosmagazin in dieser Woche schlägt sich sehr stark auf die Besucherstatistik nieder, wie auf der untenstehenden Grafik ersichtlich wird. Allerdings wird es schwierig sein, langfristig 1630 Besucher pro Tag für den Auswandererblog zu interessieren…
Rekord!
Der heisse und trockene April hat uns Rekorderträge beschert. Nicht auf den Feldern und den Heuwiesen, da ist es viel zu trocken, aber auf dem Dach: unsere Photovoltaik-Anlage lieferte im vergangenen Monat 1690 kWh Strom, also rund 56 kWh pro Tag mit Spitzenwerten bis zu 72 kWh/Tag. Die EDF zahlt uns für die Netzeinspeisung 0.6 €uro pro kWh.
So sehen die Erträge seit der Inbetriebnahme Mitte Juli letzten Jahres aus:
Die Erwartungen (graue Säulen) wurden auf der ganzen Linie übertroffen (gelbe Säulen)!
Wer nicht bald in Photovoltaik investiert ist selber schuld!
Flore de France
Thierry Arbault ist eigentlich von Beruf Informatiker. Aber daneben ist er ein leidenschaftlicher Orchideenexperte und ein profunder Kenner der Flora und Fauna von Frankreich. Schon seit 1998 arbeitet er an seiner phantastischen Site Flore de France, mit inzwischen nicht weniger als 25’000 grandiosen Aufnahmen. Ein einzigartiges Nachschlagewerk das laufend erweitert wird. Aber sehen Sie selbst, es lohnt sich!
„Non, ici je veux vous parler, et vous montrer, la „petite nature“, discrète et familière (familière, oui, encore, mais pour combien de temps ?), celle que vous pouvez trouver dès le fond du jardin, ou en tout cas à moins d’une heure de chez vous. La nature qui commence juste au bord de l’autoroute ou du parking et qui s’étend dans les prairies et dans les bois.“
Schäfchen zählen
Unser Nachbar François im Osten hat 300 Brebis. Von Zeit zu Zeit findet die Herde eine Lücke im Zaun und beehrt uns mit einem Besuch…
Schäfchen zählen soll ja gut sein fürs Einschlafen. Sie können es ja mal auf dem Föteli probieren…
Mit Schafen hat man viel zu tun. Im Blog Landleben wird es ausführlich beschrieben!
Zum grüene Aff
Velotour entlang dem Wasserfluss: Lyssbach, alte Aare, Aare in die Grenchner Witi…
…bis zur Storchensiedlung Altreu…
… daselbst Zwischenhalt im Speiserestaurant mit dem eigenwilligen Namen „Zum grüene Aff“ und dank Rückenwind (Bise!) zurück nach Büren an der Aare.
Feuersbrunst
Wir nutzen das schöne Frühlingswetter und steigen wieder mal auf den Chutzen-Aussichtsturm im Frienisbergwald.
Plötzlich steigt in der Ferne (Ammerzwil, Gemeinde Grossaffoltern, Distanz ca. 6 km)) eine schwarze Rauchsäule in den Himmel…
Als ehemaligem Feuerwehrmann war mir sofort klar, dass es sich um einen Hausbrand handeln musste. Und in der Tat, kaum eine Stunde später waren bereits die ersten Bilder auf dem Netz (Bieler Tagblatt).
Ein ehemaliges Bauernhaus stand in Vollbrand.
Die örtliche Feuerwehr musste sich darauf beschränken, die umliegenden Häuser zu schützen.
Gegen abend blieb nur noch eine rauchende Brandruine übrig. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
Drei-Seen-Fahrt
Wo die Schweiz am Schönsten ist: die Croisière des Trois-Lac ist ein unvergessliches Erlebnis. Zur Zeit hat es viel Platz auf den Schiffen, das Wetter ist traumhaft und die Kulisse grandios!
Das berühmte Ligerz-Chiuchli am linken Bielerseeufer…
… gegenüber ein majestätisches Alpenpanorama…
… weiter durch den ruhigen Zihlkanal (Thielle)…
… nach Neuchâtel…
… und durch den Broyekanal, Murtensee nach Morat. Dazu Geschichten von der St. Petersinsel, vom Naturschutzzentrum La Sauge, von der Juragewässerkorrektion und, und, und…
Auf was wartet ihr noch?
Fegefeuer
Sofi Oksanen, geboren 1977, Tochter einer estnischen Mutter und eine finnischen Vaters ist mit dem Roman Fegefeuer der grosse Wurf gelungen. International gefeiert und inzwischen in 25 Ländern erschienen ist diese Familientragödie aus dem zwischen den Grossmächten hin und her gerissenen Estland etwas das man unbedingt lesen sollte.
„Zwischen Sowjetbesatzung und den Realitäten eines neuen Europas dekonstruiert Oksanen virtuos die europäische Geschichte am Beispiel Estlands und zeigt damit auf, dass das Private auch immer politisch ist. Ihre mit großer psychologischer Sensibilität gezeichneten Figuren zeigen im Besonderen, was der Verlust der individuellen Freiheit aus der weiblichen Perspektive bedeuten kann.“
Stadt der Diebe
Weil er während der nächtlichen Ausgangssperre die Leiche eines deutschen Soldaten nach Essbarem durchsucht hat, wird der 17-jährige Lew sofort verhaftet – auf Plündern steht die Todesstrafe. Nach endlosen Stunden in einer kargen Gefängniszelle….
Leningrad, eine Woche im Winter 1942, während der deutschen Belagerung.
Der historische Roman Stadt der Diebe von David Benioff ist ein sehr spannendes Buch von einem aussergewöhnlichen Geschichtenerzähler. Eigentlich ist es die Geschichte seines Grossvaters, aufgewachsen in Sankt Petersburg, damals Leningrad, von den Einheimischen Piter genannt.
















leave a comment