AUSWANDERERBLOG

La plus grande ferme de France

Posted in Bauernland, Uncategorized by ruedibaumann on Februar 27, 2016

Heute um neun Uhr eröffnet Präsident Hollande in Paris den jährlich stattfindenden

Salon d’agriculture. Für französische Politiker offenbar ein sehr wichtiger Anlass,  wird doch hier die Popularität bzw. Unpopularität der jeweils regierenden Equipen richtiggehend zelebriert. Für Hollande dürfte es dieses Jahr ein richtiggehendes Spiessrutenlaufen werden! Seit Wochen demonstrieren die Bauern  mit mehr oder weniger originellen Aktionen gegen die herrschende Agrarpolitik. Vor Präfekturen und Regierungsgebäuden werden Misthaufen deponiert, Eier gegen Fassaden geworfen, Grossverteiler mit Traktoren und Protestfeuern abgeriegelt, Strassen und Autobahnen mit Traktorenkolonnen blockiert. Letzte Woche haben militante Bauern den Garten von Landwirtschaftsminister LeFoll besetzt.

Die Bauern beklagen die zu tiefen Milch- und Fleischpreise und die illoyale Konkurrenz aus dem Ausland. Industrielle Tierfabriken in Deutschland, Polen und Rumänien würden mit viel billigeren Arbeitskräften die bäuerliche französische Produktion zerstören. Wohlverstanden, Betriebe mit 60 Milchkühen gelten hierzulande als Kleinbetriebe die gegen ausländische Konkurrenz mit 1000 und mehr Kühen nicht mehr konkurrenzfähig sind.

Nach Umfragen stehen 80% der französischen Bevölkerung den handfesten Protesten der Bauernorganisationen positiv gegenüber.

Damit die imposanten Charolais-Stiere trotz allem einmal mehr am Salon d’agriculture die zahlreichen Besucher beeindrucken können, werden für jedes ausgestellte Tier 500€ in Aussicht gestellt… Ob das genügt, die aufgebrachten Paysans zu beruhigen wird sich zeigen.

https://www.salon-agriculture.com

LA DÉPÉCHE DU MIDI

 

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Schwesterbetrieb in der Schweiz

Posted in Agrikultur, Bauernland by ruedibaumann on Februar 14, 2016

Biohof Inselmatt, Suberg

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Treten Sie ein: www.suberg.ch

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Besucher aus der Nachbarschaft

Posted in Bauernland, Uncategorized by ruedibaumann on Dezember 14, 2015

Marc und Lotti wohnen und arbeiten mit ihren jungen Töchtern seit mehr als 15 Jahren in unserer Nachbarschaft auf einem Hof ohne Stromanschluss, ohne Motoren, ohne Telefon und TV usw. als Selbstversorger und produzieren erfolgreich Biokräuter, Gemüse und Obst für den lokalen Markt.

Einen schönen, 30-minütigen Film über ihr Wirken habe ich schon früher mal auf meinen Blog gepostet: https://auswandererblog.ch/2014/06/30/marc-et-lotti/

Natürlich kommen die Besucher per Velo und, um abzukürzen, querfeldein zu Fuss.

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Gelebter Umweltschutz und gelebte Nachhaltigkeit: Chapeau!

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Kinder und Kühe hüten in der Schweiz

Posted in Bauernland by ruedibaumann on November 13, 2015

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Steinharte Arbeit für den Filmemacher

Posted in Bauernland by ruedibaumann on November 4, 2015

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Die Saat ist im Boden…

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Oktober 17, 2015

… und ich bin erleichtert! Von mir aus darf es jetzt ein Rägeli gäh… 😉

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Ackerbauer

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Oktober 16, 2015

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Hofgeschichten: Bauernhof Inselmatt im Laufe der Zeit

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Oktober 13, 2015

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1929

Meine Grosseltern Otto und Lina Röthlisberger-Hauser bewirtschaften den vielseitigen Hof mit einem oder zwei Angestellten.

Milchwirtschaft und Schweine und Hühnerhaltung, vielseitiger Ackerbau, schöne Hostet, Milchsammelstelle für die übrigen 15 (!) Bauern in Suberg. In den 30er Jahren erster Hürlimann-Traktor auf dem Hof.

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1937

Keine grossen Veränderungen, um die SBB-Station entstehen die ersten Arbeiterhäuser.

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1946

Während und nach dem 2. Weltkrieg helfen internierte Polen auf dem Hof mit. 1946 übernimmt der Schwiegersohn Rudolf Baumann-Röthlisberger zusammen mit seiner Frau Lina (meine Eltern) den Betrieb in Pacht. In der Regel arbeiten ein Lehrling aus dem Welschland, die Grosseltern und wir drei Kinder  auf dem Betrieb mit. Die Obstgärten sind schon ausgedünnt.

Zupacht von weiteren Landwirtschaftsflächen.

Weiterhin Milchwirtschaft und vielseitiger Ackerbau (Zuckerrüben, Kartoffeln, Getreide, Drescherbsen, Obstbau)

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1976

Nach dem frühen Tod meines Vaters kaufen Stephanie und ich den Hof Inselmatt von meiner Mutter (1975).

Umstellung vorübergehend auf viehlosen Ackerbau, Biolandbau. 1983 beginnen wir mit der Mutterkuhhaltung und der Direktvermarktung von Natura-Beef. Umfassende Gebäuderenovationen, Einbau einer zweiten Wohnung im Obergeschoss.

Ennet der Bahnlinie breiten sich die Einfamilienhausquartiere weiter aus. Wir führen eine umfassende Güterzusammenlegung durch (1978-1998 Gesamtmelioration Grossaffoltern)

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2004

Nach 25 Jahren bauern auf der Inselmatt verkaufen wir den Hof an unseren jüngeren Sohn Kilian. Seither wird die Inselmatt von Kilian und Bettina bewirtschaftet (www.suberg.ch). Sie sind inzwischen die letzten von ehemals 15 Bauern in Suberg. Die Direktvermarktung von Freiland-Weidefleisch (Angus und Aubrac) ist jetzt das wichtigste Standbein. Daneben pflanzt Kilian die alte Hostet neu: alte Apfel- und Zwetschgensorten, Nussbäume, Buntbrachen

Wir wandern in den Südwesten von Frankreich aus und beginnen noch mal von vorne… (2001) 😉

Merci Simon für das Aussuchen der Flugaufnahmen bei swisstopo!

Nüsse zu knacken…

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Oktober 13, 2015

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Jungbauer

Posted in Bauernland by ruedibaumann on Oktober 9, 2015

Jungbauern an der Arbeit…

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