Gladiolen
… aus dem Garten

… aber noch schöner die wilden am Waldrand! https://auswandererblog.ch/?s=Gladiolen
Nostalgisches
Zwischen diesen beiden Bildern liegen rund 6o Jahre. Der Massey-Ferguson 35 läuft und läuft und läuft….
Fragt sich nur, wer besser gealtert ist? Der Traktor oder der Traktorführer?


Übrigens: der alte Traktor arbeitet auf dem Pro-spezie-rara-Nachbarhof: http://www.auplape.fr/blog/
Auswanderergeschichten
Einer meiner Urgrossväter (Friedrich Christen, Lehnmüller, geb. 1867) wurde über 90 Jahre alt, so dass ich ihn selber gekannt habe. Im „Schweizer Bauer“ Nr.83, Seite 3, 1947 wurde mein Urgrossvater anlässlich seines achtzigsten Geburtstages ausführlich porträtiert und seine Herkunft und seinen Werdegang beschrieben.
Demnach kam sein Grossvater (also mein Urururgrossvater…;-) Johann Jakob Christen anfangs 1800 als Pächter auf die Oele in Suberg. Vier seiner Brüder wanderten nach der USA aus und verliessen um die gleiche Zeit das Stammhaus der Christen im Spiegelberg zu Grasswil, welches mit Schindeln gedeckt, unter dem Namen Christenhaus, zumindest 1947 noch bestand.
Leider haben sich die Spuren der vier Auswanderer in die USA verloren. Ob sie verarmt und verschollen sind oder ob sie Erfolg gehabt haben und sich integriert haben, wir wissen es nicht.
Sicher ist, sie gehörten zu den Wirtschaftsflüchtlingen aus der damals armen Schweiz. Die Überlieferung sagt, die „Habschaft eines jeden der Ausgezogenen habe in einem kleinen Reisebatzen und einem Nasenlumpen bestanden. Dagegen strotzten die Ausziehenden vor Initiative und Arbeitsfreude“.
Seither ist viel Zeit vergangen. Immer wieder sind Leute aus meiner Verwandtschaft ausgewandert: nach den USA, nach Norwegen, nach Frankreich…
Die Welt ist ein Dorf geworden.

https://auswandererblog.ch/2007/01/26/wurzeln-racines-roots/
Tomaten setzen

…in allen Formen und Farben und genug für alle Besucher und das halbe Dorf!
Baumriesen
Wenn im Frühling die alten Eichen schon fast blitzartig ihr zartes Grün entfalten…
„Kommt die Eiche vor der Esche, hält der Sommer grosse Wäsche…“
„Kommt die Esche vor der Eiche, hält der Sommer grosse Bleiche…“


Ich weiss jetzt nicht wie der Sommer wird, wir haben hier keine Eschen….
La plus grande ferme de France
Heute um neun Uhr eröffnet Präsident Hollande in Paris den jährlich stattfindenden
Salon d’agriculture. Für französische Politiker offenbar ein sehr wichtiger Anlass, wird doch hier die Popularität bzw. Unpopularität der jeweils regierenden Equipen richtiggehend zelebriert. Für Hollande dürfte es dieses Jahr ein richtiggehendes Spiessrutenlaufen werden! Seit Wochen demonstrieren die Bauern mit mehr oder weniger originellen Aktionen gegen die herrschende Agrarpolitik. Vor Präfekturen und Regierungsgebäuden werden Misthaufen deponiert, Eier gegen Fassaden geworfen, Grossverteiler mit Traktoren und Protestfeuern abgeriegelt, Strassen und Autobahnen mit Traktorenkolonnen blockiert. Letzte Woche haben militante Bauern den Garten von Landwirtschaftsminister LeFoll besetzt.
Die Bauern beklagen die zu tiefen Milch- und Fleischpreise und die illoyale Konkurrenz aus dem Ausland. Industrielle Tierfabriken in Deutschland, Polen und Rumänien würden mit viel billigeren Arbeitskräften die bäuerliche französische Produktion zerstören. Wohlverstanden, Betriebe mit 60 Milchkühen gelten hierzulande als Kleinbetriebe die gegen ausländische Konkurrenz mit 1000 und mehr Kühen nicht mehr konkurrenzfähig sind.
Nach Umfragen stehen 80% der französischen Bevölkerung den handfesten Protesten der Bauernorganisationen positiv gegenüber.
Damit die imposanten Charolais-Stiere trotz allem einmal mehr am Salon d’agriculture die zahlreichen Besucher beeindrucken können, werden für jedes ausgestellte Tier 500€ in Aussicht gestellt… Ob das genügt, die aufgebrachten Paysans zu beruhigen wird sich zeigen.
https://www.salon-agriculture.com







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