Striegeln
Wir sagen dieser mechanischen Unkrautbekämpfung auch „hatzenbichlern“, benannt nach dem österreichischen Konstrukteurs des Hackstriegels (Hatzenbichler)
Hier gestern in den Féveroles-Bohnen. Die Gramineen sind schon zu gross, um sie noch wirklich eliminieren zu können. Es ist ein heikles Abwägen zwischen Schäden an der Kulturpflanze und Unkrautkontrolle. Die Verunkrautung (Beikräuter!) ist eine grosse Herausforderung im grossflächigen Bio-Ackerbau!
Potager-Gemüsegarten-Pflanzplätz
Die Kartoffeln sind gesetzt…
… mit Stroh abgedeckt…
… und auf der Heuwiese blühen die ersten Orchideen!
Reben hacken
Man sagt, dass man bei den Zuckerrüben den Zucker in die Rüben hacken kann. Ob das bei Bioreben auch funktioniert….?
Im Märzen der Bauer…
Endlich sind die Felder nach den grossen Niederschlägen wieder befahrbar. Allerdings gibt es immer noch zahlreiche Nässen und für die mechanische Unkrautbekämpfung ist es in vielen Fällen ohnehin zu spät. Ich versuche mein Bestes, mit dem Hackstriegel die überhand nehmenden Unkräuter zu dezimieren…
Bauer werden für besseres Essen
Ein Berufskollege schreibt:
„Nach jedem Lebensmittelskandal ist die öffentliche Empörung groß. Von vielen Konsumenten wird das betroffene Produkt einige Wochen gemieden – und dann geht alles weiter wie gewohnt. Verbraucher die möchten, dass sich wirklich etwas ändert, können sich der Landwirtschaft zuwenden, als Kunden oder als Produzenten. Den zweiten Weg habe ich beschritten.
Vor zehn Jahren ging ich nach Frankreich und sammelte Erfahrungen in der Landwirtschaft…“
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Ich kann nur sagen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!
Bienensterben
Also doch: Insektizide gemäss EU (mit)verantwortlich für das beängstigende Bienensterben:
Solarenergie
Unsere Photovoltaique-Anlage (80 m2) hat im vergangenen Jahr wieder gut gearbeitet. Über 14’000 kWh haben wir ins Netz der EDF gespiesen und erhalten dafür 0.622 €/kWh (74 Rp.).
Energieholzgewinnung
Eichen sind in unserer Gegend die vorherrschende Baumart. Bäume mit einem Durchmesser von mehr als 40 cm werden dabei als Nutzholz, jüngere Bäume eher als Brennholz genutzt.
Wir beabsichtigen, eine Hecke wegen dem zunehmenden Schattenwurf zu verjüngen und haben vorerst den zu erwartenden Holzertrag gemessen bzw. abgeschätzt.
Dazu haben wir den Durchmesser von 173 Eichen auf Brusthöhe (ca.1.3m) gemessen um dann den Holzertrag mit folgender Formel zu berechnen:
Vrm = pi/4 x BHD x h x FBA x 1.4Rm
Vrm : Holzvorrat in Raummeter
pi: 3.14
BHD: Brusthöhedurchmesser in Meter
FBA: Faktor Baumart; Eichen = 0.5
h: Höhe des Baumes (durchschn. 20 m)
Rm: Umrechnungsfaktor: 1 Festmeter = 1.4 Raummeter bzw. Ster Brennholz
Resultat unserer Planung:
In der oben abgebildeten Hecke wartet ein Brennholzvorrat (173 Eichen zwischen 10 und 45 cm Brusthöhedurchmesser) von nicht weniger als 440 Ster!
Wenn wir den Ster Brennholz für 50 €uro verkaufen können, lösen wir dafür 22’000 €!
Allerdings bedeutet das vorerst wochenlange Knochenarbeit: Motorsägen, Holzschleppen, Spalten, Aufschichten, Zwischenlagern, Abtransportieren, Häckseln der Äste, Aufräumen…
Wegen den angrenzenden Kulturen können wir die Arbeiten erst in den schweisstreibenden Sommermonaten August, September in Angriff nehmen, sozusagen als Fitnessprogramm!
Die Energieholzgewinnung erfordert halt einen gewissen Arbeitseinsatz…
Leguminosen (Hülsenfrüchtler)
Dank dem relativ milden Winter gedeihen unsere Féveroles (Leguminosen) prächtig. Das gilt aber auch für die Unkräuter und -gräser (insbesondere Flughafer). Eigentlich möchte ich die 20 Hektaren schon lange striegeln, das ist aber wegen den reichlichen Niederschlägen zumindest in den nächsten zehn Tagen unmöglich.
Landwirtschaft ist wetterabhängig, Biolandbau ganz besonders!












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