Frauenstreiktag
Am 14. Juni ist in der Schweiz Frauenstreiktag. Landesweit sollen auf die immer noch anhaltenden Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen gegenüber den Frauen aufmerksam gemacht werden. Auch zwanzig Jahre nach dem ersten Frauenstreik ist man vom Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ immer noch meilenweit entfernt.
Erstaunlicherweise hat dieses Jahr auch der Schweizerische Bäuerinnen und Landfrauenverband unter der neuen Präsidentin Bühler beschlossen, am landesweiten Aktionstag teilzunehmen. Das ist diversen altgedienten konservativen Landwirtschaftsvertretern im Bundeshaus aber gehörig in den falschen Hals geraten.
Das gehöre sich nicht und Bäuerinnen sollten sich nicht mit rotgrünen Frauen zusammentun und überhaupt gehörten Landfrauen an den Herd, tönte es etwa von SVP-Vertretern.
Liebe Frau Christine Bühler, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Mut und ihrer Eigenständigkeit! Lassen Sie sich nicht von Bauernverbandsoberen, Ässvoupee-Bauern und von den Rückenschüssen konservativer Kantonalpräsidentinnen einschüchtern. Die Bäuerinnen und Landfrauen liessen sich lange genug am Gängelband der ewiggestrigen Landwirtschaftsvertretern halten. Wenn die Bauersfrau es will, steht jeder Landwirtschaftsbetrieb still!
Jawoll!
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Und hier noch das Rezept für die Männer, die am Frauenstreiktag selbst etwas kochen müssen:http://www.rezeptewiki.org/wiki/SpiegeleiGruss Koni Kreis
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..und gleich noch etwas, worauf man beim Spiegeleibraten achten sollte..:www.zer.ch/zzz/zmittag.htmlzer
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Die berechtigte Teilnahme der Bäuerinnen am Frauenstreiktag hat einen speziellen Grund:Die auf den meisten Bauernhöfen angespannte finanzielle Situation.Bäuerinnen können nur träumenvon „gleichem Lohn für gleiche Arbeit“.Die Arbeit der Bäuerinnen ist,wenn überhaupt,schlecht bezahlt.Daran schuld ist nicht die SVP oder die bäuerlichen Vertreter in Bern.Die Schuldige sind Migros, Coop, Aldi und Co mit ihrer blödsinnige Preisdrückerei und „Geiz ist geil“ Mentalität.Ich, auf jeden Fall,wünschte es mir wenn die Bauernhöfe einmal für einige Tage stillstehen würden.
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@ Heinz.Am Freitag war ich in Belp in der Landi.Zuerst Wein aus Kalifornien, dann Wein aus Australien, dann aus Südafrika.In Belp sitzt doch der Obertaliban Joder des berner Kalifats der SVP.Aber natürlich ist die Migros und weiss wer noch schuld, dass die Bauern arme Tröpfe sind.Den Bauern geht es wieder gut, wenn sie die Augen aufmachen und sehen was wirklich los ist.
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Stell dir vor, es gibt Migros, Coop, Aldi und Konsorten und keine/r geht hin!!!!!! DA liegt doch der Hund begraben!!“Schuld“ daran hat einzig und alleine König Kunde. Er/sie bestimmt wo eingekauft wird. Ich staune immer wieder welche Berge an Schrott und Unnötigem da eingekauft wird…. Es heisst ja so schön „Lebensmittel“ – diese braucht der Mensch zum leben.Wenn mehr frische und saisonale Grün- und Buntware (Gemüse, Früchte…..) möglichst auf dem Wochenmarkt oder beim Produzenten selbst gekauft wird, ändert sich einiges. Dazu vermehrt „Lebens – Mittel“, die ihren Namen auch wirklich verdienen – dann müssen besagte Supermärkte ihr Angebpt um 90% bereinigen und rausschmeissen. Was für eine Vision!!!Schönen Pfingstmontaggruss nach SW
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@ MattepuurJa ja die Landi mischt in diesem Kreis munter mit.Aber was hat das mit Joder zu tun?
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@ HeinzEin paar Fragen an Dich:Für welches Departement war Ueli Maurer bei Fenaco zuständig ?Was war das allererste Handelsgeschäft der neugegründeden VLG ?Wem gehörte die Weinhandlung, die an einem Bärzelistag das Jahresbilligkontigent Weissweinfusel für die ganze Schweiz einführte ?Wem gehörte die Weinhandlung, die im Amstgericht F. wegen nachgewissener Weinpanscherei gerichtlich belangt wurde ?
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Uebrigens:Ehret die Frauen,denn sie backen und trölen himmlische Kuchen für irdische Lölen!
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@ Heinz, essbaren Kuchen sah ich in der Landi keinen.Die Frau vor mir kaufte ein Voguhüsi (Kinderarbeit aus Burma ?)Die da vor hatte eine Flasche Gordon Wisky in der Hand.Das Mehl im Laden kam alles aus der Coopmühle mitten in Zürich.Auf meine Fragen willst Du wohl lieber keine Antworten. Hier wenigstens eine davon: Vor weit über 100 Jahren kaufte die VLG als erstes Geschäft 75 000 Liter algerischer Rotwein. Das war sozusagen der erste Schritt von der Käserei in der Vehfreud zum Fenacokonzern.
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