Naturpark Gantrisch
Es ist lange her, seit wir das letzte Mal im Schwarzenburgerland waren. Ich glaube es war in den 90er Jahren, als wir jeweils mit unseren Buben im Sensegraben gebadet haben…
Also höchste Zeit, wieder mal die Gantrisch-Region zu durchwandern!
Wir sind beeindruckt, wie sich die Region heute präsentiert: Der Naturpark Gantrisch hat die frühere Militärpräsenz und Truppenübungsplätze abgelöst und lässt keine Wünsche mehr offen! Entdecken, erforschen, erleben von Naturschönheiten, Kulturdenkmäler, einheimische Produkte, sportliche Aktivitäten…
Hut ab vor den Leuten die in den letzten zehn Jahren diesen Naturpark kreiert haben! Wir sind begeistert!
Die Aussicht vom Selibüel (1750m) ist überwältigend!
Mekong-Dreh
„Hallo zäme
Hier noch kurz zum ungefähren Ablauf am Sonntag:
10.00 Treffen in Suberg
10.30 Mein Bruder kommt mit Traktor um die Sandsäcke und Heli-Wrack zum Bach rüber zu transportieren
11.00 Bau Gefechtsstellung (Sandsäcke installieren, Tarnnetz spannen)
12.00 Heli-Wrack installieren, Leiche installieren.
13.00 Andi und Chris Steadi zusammenbauen
13.00 Strom-Generator, Rauch-Maschine und Rauchpulver installieren.
15.00 Erste Tests fahren. Wie sehen die Installationen aus? Wie verhält sich der Rauch?
bis 18.00 optimieren und ausprobieren
18.00-20.00 Dreh mit hoffentlich schönem Abendlicht
20.00 Aufräumen
21.00 Firabe-BierSimon und Kathrin“
Und so sah das gestern etwa aus:
Helikopterwrack, GI-Leiche, Gefechtsstellung im Lyssbach…
Kameramann Andi mit schwerer Steadi-Kamera in Aktion…
Rauch, Abendsonne…
Brandnester, Explosionen…
Agent Orange-Einsatz…. alles wie einst in Vietnam.
(Alb-)Traumszene im Dokufilm Zum Beispiel Suberg
Alles das und noch viel mehr Überraschendes können Sie in etwa einem Jahr in einem Kinofilm sehen…
Massenauswanderung
Wir sind dieser Tage auf Schweiz-Besuch. Der Empfang war herzlich. Praktisch an jeder SBB-Station prangt in grossen Lettern: „Masseneinwanderung stoppen!“ Dazu im Stil der Nazipropaganda schwarze Stiefel die auf das Schweizerkreuz treten. „Kosovare schlitzt Schweizer auf!“ Hetzpropaganda auf Schritt und Tritt. Jetzt fehlt nur noch der Judenstern und Parolen „Juden raus!“ und man wähnt sich in Deutschland der dreissiger Jahre.
Was ist mit diesem Land los? Ist der starke Franken gewissen Leuten in den Kopf gestiegen?
Die grösste Partei der Schweiz, die sich rühmt allein das Volch zu vertreten greift zum Zweihänder und der Motorsäge und diffamiert alles was nicht urschweizerisch ist.
Da hilft nur noch eines: Massenauswanderung oder den Wink mit dem Wahlzettel: „So nicht!“ Als Tourist wird man dieses Land solange meiden müssen, bis wieder ein gewisser Anstand eingekehrt ist.
Büschelibirnen
Die Büschelibirne in der Mundart auch «Botzi» genannt, wurde vor drei bis vier Jahrhunderten von freiburgischen Söldnern aus der Region von Neapel in die Schweiz gebracht und hat sich hier dank günstigen Klimas in den Voralpen rasch verbreitet. Es handelt sich um eine süsse kleine Birne, die ihren Namen erhalten hat, weil aus einer Knospe jeweils ein Büschel von drei bis fünf Birnen wachsen.
Zur Zeit erhältlich (es hat solange es hat) direkt vom Baum auf dem Biohof Inselmatt
L’Isle sur la Sorgue
Es gibt sie noch, die typischen französischen Beizen. Zum Beispiel das Gartenrestaurant vom Cafe de France in L’Isle-sur-la- Sorgue in der Provence. Man könnte tagelang unter den schattenspendenden Platanen sitzen, an einem petit café oder einem Bierchen nippen, mit Freunden plaudern oder die „Le Monde“ lesen… leben wie Gott in Frankreich!
Algues vertes – Grünalgen
Seit Jahren wird die Badesaison an der bretonischen Atlantikküste durch einen immer dichter werdenden Algenteppich beeiträchtigt bzw. verunmöglicht. Die intensive Tierhaltung in der Bretagne führt dazu, dass die Oberflächengewässer mit Nitrat und Posphor überlastet sind und im Küstenbereich die Grünalgen so spriessen lassen, dass von uneingeschränktem Badevergnügen keine Rede mehr sein kann. Längst sind einzelne Gemeinden in der Bretagne und neuerdings auch in der Normandie dazu übergegangen, die Algenteppiche jeden Tag maschinell abzutragen.
Perfiderweise können durch die Zersetzung der Grünalgen bei Sonneneinstrahlung giftige Dämpfe entstehen (Schwefelwasserstoff) die für Mensch und Tier gefährlich, ja tödlich wirken können!
Dramatischer Höhepunkt des Umweltdesasters in diesem Sommer waren über dreissig tote Wildschweine am algenbedeckten Sandstrand.
Die Politik spricht seit Jahren von eingeleiteten wirksamen Massnahmen gegen die das Algenwachstum bewirkenden zu hohen Düngerfrachten. Allein, bisher ohne messbaren Erfolg!
Die Bauern der Region sind frustriert und wehren sich mit untauglichen Argumenten dagegen, allein für die Umweltverschmutzung verantwortlich zu sein. Kürzlich haben sie sogar einen Fussballmatch auf einem gesperrten Sandstrand ausgetragen, nur um zu beweisen, dass die Algen ungefährlich seien….!!
Wenn man bedenkt, dass allein die Hälfte der französischen Schweineproduktion in der Bretagne stattfindet, dann wird offensichtlich, dass nur massive Umstrukturierungen, sprich Schliessung von Tierfabriken, die Umwelt wieder gesunden lassen können.
Aber Sarkozy und seine Leute werden sich hüten, die Grossbauern vor den nächsten Wahlen mit harten Massnahmen zu verstimmen! C’est la politique!
So sehen es die Tourismusverantwortlichen: algues vertes


















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