Quitten
Selbstversorgung wird bei uns gross geschrieben. Gestern haben wir einen Teil der reichen Quittenernte verarbeitet.
Wir haben vor zehn Jahren eine Reihe von Kern- und Steinobst-, Oliven-, Nuss- und Feigenbäumen gepflanzt. Die Quitten (coings) haben sich gleich als sehr ertragreich erwiesen.
Grüne Frauenpower
Heute wurde im Schweizer Parlament (Nationalrat) Maya Graf für ein Jahr zur Präsidentin und damit zur höchsten Schweizerin gewählt. Die grüne Biobäuerin ist seit 2001 im Nationalrat. Ich gratuliere herzlich!
Gestern hat die Stadberner Stimmbevölkerung Nationalrätin Franziska Teuscher in die Exekutive der Bundesstadt gewählt und damit die seit zwei Jahrzehnten bestehende rot-grüne Mehrheit in der schönsten Stadt der Welt bestätigt! Toutes nos félicitations!
Die Grüne Aline Trede , kann als eine der jüngsten Parlamentarierinnen in die grosse Kammer nachrücken. Ich wünsche viel Erfolg!
Ein Plötzlicher Todesfall
Ich kann nichts anfangen mit Fantasy-Geschichten und -Filmen. Darum habe ich keines der 30 millionenfach verkauften Harry Potter-Bücher gelesen.
Aber jetzt hat die inzwischen steinreiche Autorin J.K. Rowling www.jkrowling.com einen ersten Roman für Erwachsene geschrieben. Der Wälzer mit über 500 Seiten handelt von einer englischen Kleinstadt, von dem Krieg und den Intrigen in der Lokalpolitik, aber auch von dem Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern und zwischen Frauen und ihren Ehemännern. „Ein plötzlicher Todesfall“ bringt alles durcheinander.
Die Kritik hat das Buch zerrissen. Vorwurf: zu viel Sex, zu simpel, zu realitätsfern!
Ich habe das Buch trotzdem genossen. Ein spannender Roman über eine kleine Stadt von einer der erfolgreichsten ErzählerInnen der Welt. Aber urteilen Sie selbst (man braucht das Buch ja nicht auch noch selbst zu kaufen, man kann es ja auch ausleihen….).
Pilzgerichte
„Seit Mitte November (16. November genau) täglich ein Pilzgericht und noch immer ist nichts im Blog!“ sagt Stephanie. Tschuldigung.
Na also, es geht doch!
Herzliche Grüsse an alle Pilzfreunde in der Schweiz!
EU-Budet-Gipfel (vorerst) gescheitert
Die Gemeinsame Agrarpolitik (Politique Agraire Commune) belastet das EU-Budget mit 40%. Frankreich, bzw. seine Bauern (inklusive ich selber) gehören zu den Profiteuren der PAC. Kein Wunder, dass Frankreich zusammen mit Spanien, Irland, Rumänien, Oesterreich und Portugal die PAC mit Händen und Füssen verteidigen (so hoffe ich…).
England, Holland Schweden, Dänemark und Deutschland wollen die Zahlungen an die Landwirtschaft kürzen.
Offenbar hat man in diesem Streit (vorerst noch) keine Einigung gefunden.
Die Direktzahlungen an die Bauern aus diesem EU-Topf werden noch sehr ungleich verteilt. Ein Litauischer Bauer erhält durchschnittlich nur 114 € pro Hektare, während der europäische Durchschnitt sich auf 300 €/ha beläuft!
Wie wär’s mit 200 €/ha für alle?
Ich wäre dafür… ;-)… ich bekomme bisher schliesslich nur 141 €/ha… 😉
Die Bohnen keimen!
Kein Wunder bei diesem prächtigen Herbstwetter…
Doch, es ist immer wieder ein Wunder, jedenfalls für mich!
Holzen
Ich habe dieser Tage am Südhang neben unserem Wohnhaus geholzet. Projektiert sind Solarpanel für die Heizung und zur Warmwasser-Produktion. Zwei Eichen, zahlreiche Lorbeer-Stauden und einige Schwarzdorn- und Brombeerstauden mussten dran glauben, damit künftig kein Schatten auf die Panels fällt.
Die Holzerei im Steilhang ist kräfteraubend und schweisstreibend aber ersetzt das Fitnessstudio problemlos. Zudem fallen zwei Kubik Nutzholz und etwa sechs Ster Brennholz an!
Herbstpanorama
Auch wenn Frankreichs Kreditwürdigkeit (wieder mal) von selbsternannten Juroren herabgestuft wurde, bleibt der Herbst goldig und die Nebelschwaden werden sich wieder auflösen… 😉

















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