Fuerteventura
Wir verjubeln unsere erste AHV-Rente zusammen mit britischen Miners, französischen Frührentnern und deutschen Billigfliegern auf den Kanarischen Inseln. Das beste an Fuerteventura ist das Wetter (25°C unter Palmen), das zweitbeste die schönen Sandstrände und das drittbeste die fast nicht existente Flora…(nichts für Orchideenliebhaber…).
Bordelais
Die Region um Bordeaux, das Bordelais, ist weltweit die berühmteste und teuerste Weinregion der Welt.
Gar nicht so einfach, sich die Herkunft all‘ dieser bekannten Weine einzuprägen…
Hier eines der zahlreichen Châteaus in Saint-Émilion…
…und hier noch eine Liste möglicher Weihnachtsgeschenke… Wie wärs mit einem Petrus 1945 für 10’000 €uro?
(Es gibt sinnvollere Geschenke als (zu teure) alkoholische Getränke!)
Grand Théâtre
Schauspiel- und Theaterbesuche haben für uns in der französischen Provinz Seltenheitswert. Wenn wir aber schon mal in Bordeaux sind, versuchen auch wir Kulturbanausen vom Lande von dem grossen Angebot der Stadt zu profitieren. Ein Chorkonzert im Grand Théâtre ist nicht nur wegen der Musik sondern auch wegen der Architektur schon mal eine Reise wert!
Was mich in Frankreich immer wieder positiv überrascht: Kulturveranstaltungen sind meist restlos ausgebucht, die Leute stehen Schlange vor Museen und Besprechungen über kulturelle Anlässe sind ein wichtiger Teil der Medien.
Das war übrigens vorgestern auch so im Théâtre national de Bordeaux en Aquitaine wo die 800 Plätze bei den Vorstellungen „Hans was Heiri“ der schweizerischen Theatergruppe restlos ausverkauft waren.
Pont Jacques Chaban-Delmas
Wir sind wieder mal in Bordeaux. Das gehört zu unserer Stadtwanderung:
… aber auch das:
… oder das:

(hier entsteht übrigens ein neuer Stadtteil)
Aber ganz neu ist diese Brücke: Pont Chaban-Delmas die am Neujahrstag erstmals dem Publikum geöffnet wird. Sagt man dieser Wunderkonstruktion eigentlich immer noch Zugbrücke?
Die Brücke hat das Zeug zu einem neuen Wahrzeichen von Bordeaux zu werden. Ich bin begeistert!
Jacques Chaban-Delmas war Resistance-Kämpfer, fast fünfzig (!) Jahre lang Bürgermeister von Bordeaux und und einige Jahre Premierminister von Frankreich.
Kleine Gemeinden
Unsere Wohngemeinde Traversères zählt nur 80 Einwohner. Das ist aber nicht etwa die Ausnahme hier in der Gegend sondern viel eher Durchschnitt! Frankreich zählt nicht weniger als 36’000 communes, und darunter sind sehr viele Kleinstgemeinden.
Soweit ich das überblicke, sind Gemeindefusionen wie sie zur Zeit in der Schweiz stattfinden hier überhaupt kein Thema! Es mangelt hier auch nicht an KandidatInnen für die Gemeinde-Exekutive: bei der kürzlichen Ersatzwahl für einen Gemeinderat von Traversères kandidierten nicht weniger als 4 KandidatInnen und folglich waren zwei Majorz-Urnenwahlen erforderlich.
Wahlbeteiligung um die 90%!
Was machen die Franzosen besser, dass die Lokalpolitik so viel interessanter scheint als in der Schweiz? Ist es die Hochachtung die man dem örtlichen Gewählten (élus) und insbesondere dem Bürgermeister (Maire) nach wie vor entgegenbringt? Im Zentralstaat Frankreich sind ja die Kompetenzen der Lokal- oder Regionalbehörden bescheidener als beispielsweise in der Eidgenossenschaft.
Was macht Frankreich besser? Weiss es jemand?
Die 13 Mairies (Gemeindehäuser) in den Gemeinden unserer unmittelbaren Umgebung.





















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