AUSWANDERERBLOG

Sonntasspaziergang

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on Januar 6, 2013

Über dem Gers hängt zur Zeit eine dichte Nebeldecke. Grund genug, sich in das nahe gelegene Pyrenäen-Vorland zu flüchten…

Energieholzgewinnung

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 5, 2013

Eichen sind in unserer Gegend die vorherrschende Baumart. Bäume mit einem Durchmesser von mehr als 40 cm werden dabei als Nutzholz, jüngere Bäume eher als Brennholz genutzt.

Wir beabsichtigen, eine Hecke wegen dem zunehmenden Schattenwurf zu verjüngen und haben vorerst den zu erwartenden Holzertrag gemessen bzw. abgeschätzt.

Dazu haben wir den Durchmesser von 173 Eichen auf Brusthöhe (ca.1.3m) gemessen um dann den Holzertrag mit folgender Formel zu berechnen:

Vrm = pi/4 x BHD x h x FBA x 1.4Rm

Vrm : Holzvorrat in Raummeter
pi: 3.14
BHD: Brusthöhedurchmesser in Meter
FBA: Faktor Baumart; Eichen = 0.5
h: Höhe des Baumes (durchschn. 20 m)
Rm: Umrechnungsfaktor: 1 Festmeter = 1.4 Raummeter bzw. Ster Brennholz

Resultat unserer Planung:

In der oben abgebildeten Hecke wartet ein Brennholzvorrat (173 Eichen zwischen 10 und 45 cm Brusthöhedurchmesser) von nicht weniger als 440 Ster!

Wenn wir den Ster Brennholz für 50 €uro verkaufen können, lösen wir dafür 22’000 €!
Allerdings bedeutet das vorerst wochenlange Knochenarbeit: Motorsägen, Holzschleppen, Spalten, Aufschichten, Zwischenlagern, Abtransportieren, Häckseln der Äste, Aufräumen…

Wegen den angrenzenden Kulturen können wir die Arbeiten erst in den schweisstreibenden Sommermonaten August, September in Angriff nehmen, sozusagen als Fitnessprogramm!

Die Energieholzgewinnung erfordert halt einen gewissen Arbeitseinsatz…

Les OrchidĂ©es de Stephanie

Posted in Orchideen by ruedibaumann on Januar 4, 2013

Publikation in der Dezember-Ausgabe der französischen Orchideen-Zeitschrift „L’Orchidophile“
Ein Artikel mit 6 Tabellen über die Entwicklung der Blattrosetten bei wilden Orchideen:

Hier als Beispiel die „frühen“ Ophrys:

Und hier die später blühenden Ophrys:

Und hier die Blattrosetten einiger Orchis:

Nach dieser Herkulesarbeit wird François Holland nicht umhin kommen, Stephanie dafür mindesten den Légion d’Honneur-Orden der Französischen Nation zu verleihen… 😉

Leguminosen (HĂŒlsenfrĂŒchtler)

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 3, 2013

Dank dem relativ milden Winter gedeihen unsere Féveroles (Leguminosen) prächtig. Das gilt aber auch für die Unkräuter und -gräser (insbesondere Flughafer). Eigentlich möchte ich die 20 Hektaren schon lange striegeln, das ist aber wegen den reichlichen Niederschlägen zumindest in den nächsten zehn Tagen unmöglich.

Landwirtschaft ist wetterabhängig, Biolandbau ganz besonders!

Sturz der Titanen (Fall of Giants)

Posted in Literatur by ruedibaumann on Januar 2, 2013

Zugegeben, es braucht etwas Zeit, den tausendseitigen Wälzer von Ken Follett „Sturz der Titanen“ zu lesen. Aber wenn man an (Welt)Geschichte und Politik interessiert ist, geniesst man jede Seite.

Zum Inhalt:

„Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.“

Menschen und Schicksale im Schatten des Ersten Weltkriegs. Spannend erzählt. In diesem Roman treten eine Reihe historischer Persönlichkeiten auf, an historischen Stätten und mit nachweisbaren Äusserungen, und machen dadurch Geschichte für den Leser erlebbar. Man kommt nicht umhin, sich immer wieder zu fragen, wie haben meine Vorfahren/Grosseltern/Eltern jene Zeit erlebt.

Der „Sturz der Titanen“ ist der erste Roman einer Trilogie („Die Jahrhundert-Saga“). Den bereits publizierten zweiten Band „Winter der Welt“ werden wir uns beschaffen, sobald die Taschenbuchausgabe erhältlich ist. Ich freue mich schon jetzt darauf!

ÄS GUETS NÖIS!

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on Januar 1, 2013

JE VOUS SOUHAITE LE MEILLEUR POUR 2013!

ALLES GUTE FÜR 2013!

Schwarze SandstrÀnde

Posted in Diverses by ruedibaumann on Dezember 30, 2012

An der Westseite von Fuerteventura gibt es zahlreiche Steilküsten und schwarze Sandstrände.

Wir haben unsere erste AHV-Monatsrente (1400 €) aufgebraucht und fliegen zurück nach Toulouse.

Auf dem Meer…

Posted in Von Tag zu Tag by ruedibaumann on Dezember 29, 2012

… in Richtung Insel Lobos

Kitesurfer in Fuerteventura

Posted in Diverses by ruedibaumann on Dezember 28, 2012

Kitesurfen ist ganz einfach… wenn man weiss wie’s geht…

… leider weiss ich nicht wie’s geht 😉

Die Störchin Max ist tot

Posted in Diverses by ruedibaumann on Dezember 27, 2012

Storch Max ist tot!

„Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass die berühmte Störchin Max in Spanien im Alter von dreizehneinhalb Jahren ums Leben kam. Vor einigen Tagen stellten wir fest, dass der Vogel immer wieder an der genau gleichen Stelle geortet wurde. Zudem zeigten die internen Daten des Satellitensenders, dass es zu einem Temperaturabfall kam und dass sich der Sender nicht mehr bewegte. Dank guter Kontakte mit unseren spanischen Kollegen begaben sich Mitglieder der spanischen ornithologischen Gesellschaft SEO vor Ort und fanden die Reste des toten Storchs sowie den Sender, der nach wie vor funktioniert. Leider ist nicht bekannt, weshalb Max umkam, da der Kadaver bereits teils gefressen war.

Max war im Mai 1999 in Avenches (VD) geboren und wurde am 5. Juli 1999 mit einem Satellitensender ausgerüstet. Seine Zugwege konnten seither fast lückenlos studiert werden. Weltweit wurde kein anderes Tier solange mit Hilfe von Satelliten verfolgt. Während des Zuges legte Max pro Tag meist zwischen 100 und 300 km zurück, wobei es mit Hilfe von Rückenwind gelegentlich 400 km, ausnahmsweise sogar über 500 km waren. Insgesamt flog er in seinem Leben weit über 60’000 km. Die ersten acht Winter verbrachte er in Marokko. Danach überwinterte er jeweils in Spanien.
Im Jahr 2002, im Alter von drei Jahren, schritt er nördlich des Bodensees erstmals zur Brut. Seither zog er alljährlich erfolgreich Junge auf, insgesamt deren 31! Sein Bruterfolg von 2.8 Jungen pro Jahr lag wesentlich höher als der Mittelwert anderer schweizer Störche (1.7 Junge pro Jahr).
Mit dreizehneinhalb Jahren wurde Max sehr viel älter als die meisten seiner Artgenossen. In der Schweiz erreicht nur jeder fünfte Storch das geschlechtsreife Alter.
Max und sein Satellitensender lieferten unzählige interessante Informationen zum Storchenzug. So konnte z.B. für jedes Jahr ermittelt werden, wann der Storch den Zug begann, wo genau er durchzog, welche Tagesetappen er zurücklegte, wann er im Überwinterungsgebiet ankam, wann er jeweils den Frühjahrszug begann, wann er am Brutplatz ankam und ob er von Jahr zu Jahr unterschiedliche Zugstrategien anwendete.“
(Mitteilung des Naturhistorischen Museums Freiburg)

Tagesanzeiger

Hier findet sich alles, das ich im Lauf der Jahre zum Stichwort Max geschrieben habe. Sie ruhe in Frieden…