Kaminfeuer
Es ist für hiesige Verhältnisse empfindlich kalt. Ich geniesse das Kaminfeuer, entsorge die letzten Reste des Blocher-Prinzips und übe die schweizerische Nationalhymne…
Wird es Ihnen nicht auch warm ums Herz?
Liberté, Egalité, Fraternité, Laicitée
Wer den Auswandererblog regelmässig liest, weiss, dass wir seit August diesen Jahres Française et Français sind. Gestern abend wurden nun noch alle neu Eingebürgerten für eine kleine Feier in die Prefecture du Gers in Auch eingeladen. Etwa dreissig, vierzig Leuten, jungen und alten, aus allen Kontinenten stammend, wurde in einer sympathischen Feier vom Prefet die décrets de naturalisation ausgehändigt.
Beim anschliessenden Apéro erfahren wir vom Prefet, dass er schweizerische Vorfahren hat, ein neu eingebürgerter Amerikaner erkundigt sich nach den fremdenfeindlichen Schafplakaten in der Schweiz (!) und mit einem Marokkaner stossen wir auf unsere neue Staatsbürgerschaft an.
Wir sind stolz, nun fille und fils de la République zu sein. Damit sind wir endlich auch Mitglied der europäischen Union mit den Grundrechten in 27 europäischen Staaten.
Française et Français
Ludovic Maillard fotografiert Tag für Tag mes compatriotes….
Freunde treffen
Ich habe in den letzten zwei Wochen hier in der alten Heimat viele Freunde und Bekannte getroffen. Nachbarn aus unserer früheren Wohngemeinde, Bauern und Bäuerinnen, MitstreiterInnen aus der Zeit im kantonalen und nationalen Parlament, aktive Gemeinde-, Gross-, Regierungs-, National- und Ständeräte, junge Alte und alte Junge, Wahlsieger und -verlierer, Funktionäre aus Verwaltung und Nichtregierungsorganisationen, Partei- und Umweltaktivisten, Journalisten und Lobbyisten…
Die Schweiz ist klein und Bern ein Mikrokosmos. Viele habe ich Jahre oder gar Jahrzehnte nicht mehr gesehen. Einzelne traf ich zu einem Bier oder Nachtessen, andere zufällig unterwegs.
So auch gestern abend kurz vor Pintenschluss unter den Lauben den bernischen Urgrünen Luzius Theiler, für viele der Verhinderer vom Dienst, immer noch aktiv, immer noch EU-Gegner, der Schreck aller Grossinvestoren und Baulöwen.
Und immer wieder die Frage, wie gehts den Auslandschweizern in der France profonde?
Danke, sehr gut! Wie schnell doch die Zeit vergeht.
Übermorgen fahren wir nach vielen schönen und interessanten Begegnungen zurück in die Gascogne.
Skypen
„Hi
habt ihr Zeit zum skypen? Seid ihr grad am compi?
Gruss
Simon“
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Schon erstaunlich, dass wir mit unseren Kinderlein jederzeit und überall auf der Welt mit dem Internet-Fernseh-Telefon Skype gratis und unbeschränkt plaudern können. Zur Zeit live aus New Orleans!
Vor 13 Jahren erhielt ich in den USA die ersten Visitenkarten mit diesen komischen Internetadressen und wusste nichts damit anzufangen…
Hut ab vor all‘ den klugen Köpfen, die dieses Kommunikationswunderwerk in so kurzer Zeit entwickelt haben!
Weisch no….
Klassenztusammenkunft im Kreuz in Ammerzwil. Jahrgang 1947. Primarschule Grossaffoltern. 13 nicht mehr ganz junge Frauen und Männer sind gekommen. Einzelne sind schon pensioniert. Andere freuen sich auf den Ruhestand. Alle mehr oder weniger gezeichnet durch den Berufsalltag, durch das gelebte Leben. Weisch no….
Bloggerchinesisch für Anfänger
Ich blogge seit 16 Monaten und habe inzwischen über 500 Beiträge im Netz, aber gehöre technisch eigentlich immer noch zu den Bloggeranalphabeten. Ich weiss beispielsweise immer noch nicht, ob man sich in der Blogsphäre nun duzt oder nicht?
Ich beginne langsam zu verstehen, was man unter Web 2.0 versteht und schon spricht man von Web 3.0.
Ich habe erste Gehversuche mit You tube Filmchen gemacht oder weiss inzwischen was flickr ist und benutze wikipedia fast täglich.
Aber wie man mit Technorati umgeht ist mir nach wie vor ein Rätsel und alle reden von Tagging, Pings und Trackback und ich verstehe nur Bahnhof.
Aber halt, auch dazu habe ich jetzt etwas gefunden:
„Im Sinne des neuen Netzverständnisses macht man ein Weblog zum Weblog 2.0 durch das Teilen der Inhalte, also durch das Verschlagworten und der Weitergabe dieser Schlagworte (Tags), wie etwa an Technorati. Und natürlich durch Kommentare, Pings und Trackbacks. Oder einfach ausgedrückt: Man bricht seine Insellösung Homepage auf und lässt andere mitmachen und bringt sich und seine Inhalte selbst in die große Netzgemeinde ein. Teilweise eben durch eigenes Tun/Engagement (Kommentare, Trackbacks), teilweise durch die Technik (Pings und Tagging). Blogsoftware wie WordPress erledigen da die Arbeit.
In der Praxis sieht das dann folgendermaßen aus. Man schreibt einen Artikel, versieht ihn mit Schlagworten und veröffentliche ihn. Soweit Links darin enthalten sind, wird das Linkziel automatisiert verständigt. Besonders themenaffine und zitierte Artikel Dritter werden mit Trackbacks vom Autoren selbst verknüpft. Über die ausgesandten Tags/Schlagworte können User, die sonst nie auf das Blog gestoßen wären und es auch nicht regelmäßig lesen, in Blogsuchmaschinen wie Technorati den Artikel finden. Auch RSS und Feeds gehören dazu. So kann der Nutzer die Informationen auch für sich verwerten.“
Das habe ich bei Dr. Web Weblog gelesen. Nicht verzagen, im Netz nachfragen! (Wie man es ganz genau macht habe ich zwar immer noch nicht begriffen…)






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