Die Korrekturen
Ich habe in den letzten Tagen den 780 Seiten umfassende Roman „Die Korrekturen“ von Jonathan Franzen mit grossem Vergnügen gelesen. Jonathan Franzen ist ein Meisterwerk gelungen: Familien- und Gesellschaftsgeschichte in einem. Der SPIEGEL schreibt: „Eine Sensation“ und DIE WELT meint: „Ein Wunder. Und kein geringes.“ Ich kann dem nur beipflichten!
„The Corrections, von 2001 (dt.: Die Korrekturen), erzählt die Geschichte der Familie Lambert aus einer Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. Nach 50 Jahren als Ehefrau und Mutter hat Enid Lambert den Wunsch, ein letztes Weihnachtsfest mit ihrem schwer an Parkinson erkrankten Mann Alfred und den drei Kindern zu verbringen. Gary, Chip und Denise führen jedoch längst ihre eigenen Leben, in denen es einige Probleme und Krisen zu bewältigen gibt.
Der älteste Sohn Gary ist ein erfolgreicher Banker in Philadelphia. Allerdings steckt seine Ehe in einer tiefen Krise. Zudem leidet Gary unter Depressionen, die er vehement leugnet. Chip verliert seine Stelle als Literaturdozent, nachdem eine Affäre mit einer Studentin bekannt wird. Als er auch als Drehbuchautor scheitert, zieht es ihn unter dubiosen Umständen nach Litauen. Dort wird er in einen groß angelegten Internetbetrug verwickelt. Denise, die jüngste der drei Geschwister, verliert aufgrund einer Affäre mit ihrem Chef und dessen Frau ihren Job als Gourmetköchin.
Das Scheitern der Figuren steht im Mittelpunkt des Romans. Die Kinder versuchen dabei jedoch die Lebensmodelle der Eltern zu „korrigieren“, um eigenen Krisen vorzubeugen bzw. aus dem Weg zu gehen. Ein Bemühen, das letztlich jedoch nicht gelingt. Am Ende bleibt ein bewegendes Bild einer Familie zurück, das nicht nur geprägt ist durch die Schicksale der einzelnen Mitglieder, sondern auch durch deren vielschichtige Beziehungen zueinander.“ (Wikipedia)
Rückblick
Heute ist der 20/01/2010, ein ganz gewöhnlicher Tag. Es regnet, Erika hat Geburtstag, der Bundesrat hat Peter Hasler zum neuen Postchef ernannt, die französischen Sozialisten streiten darüber, ob demnächst das Rentenalter von 60 auf 61 oder gar 62 angehoben werden müsse und das himmeltraurige Erdbeben von Haiti ist täglich in den Schlagzeilen.
Mit der Suchfunktion auf meinem Blog kann ich (oder Sie) nachschauen, was vor genau einem Jahr, nämlich am 20/01/2009 war, bzw. was mir in meinem Alltag erwähnenswert schien…
oder vor zwei Jahren am 20/01/2008 …
oder am 20/01/2007 …
oder am 20/01/2006 … nein da habe ich noch nicht gebloggt. Mein erster Beitrag stammt vom 07/06/2006 .
Wie doch die Zeit vergeht!
Retour en France
Wir sind zurück in Frankreich und jetzt wird wieder in die Hände gespuckt… Der Kran vor dem Haus steht bereits und soll mithelfen, Ziegeldach und Dachstuhl des alten Stalles für die Solarpanel vorzubereiten. Es wartet viel Arbeit…
Es muss doch Frühling werden…
Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.
Emmanuel Geibel 1815-1884
Der Streik der Techniker bei Radio France Inter ist vorbei, Heiligabend auch, der Mähdrescherunternehmer Ramouneda hat uns einen gemetzgeten Truthahn und die Société de chasse de Traversères ein halbes Reh gebracht. Der blaue Flieder vor dem Haus treibt schon die ersten Knospen aus und die Tage werden wieder länger!











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