Teneriffa zum achten…
… und letzten Mal.
Kakteenfrüchte sind für mich etwas Besonderes und in Teneriffa wachsen sie überall. Dass Kakteen Stachel haben wusste ich natürlich, aber dass die feinen „Härchen“ an der Kaktusfrucht so lästige Widerhaken haben und sich in der Haut nur mit Mühe wieder lösen lassen, das wusste ich leider nicht… Das nächste Mal nehme ich Handschuhe mit!
Hasta la vista Teneriffa!
Fliessgewässer
An Stelle eines Weihnachtsbaums ein Blick in ein Fliessgewässer. Schöne, abgeschliffene, jahrtausendalte Kieselsteine, Treibsand, stilles, klares Wasser, langsame aber stetige Veränderung, alles fliesst…
Wir wünschen erholsame, friedliche Festtage!
Südwärts
Die Wedele sind gemacht, die Widli geschnitten, der Schnee geschaufelt… wir fahren zurück in den Südwesten.
Letzte Impressionen aus der tief verschneiten Schweiz…
Inselmatt
Berner Seeland
Es ist kalt geworden…
Es ist kalt geworden in der Schweiz, insbesondere für Ausländer. Und das, obschon es weit und breit keine schwarzen Schafe gibt…
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“
Albert Einstein
Buchempfehlungen
Drei Romane. Der erste spielt in London und Arizona, der zweite in Rom und Paris und der dritte in Amour-sur-Belle im Perigord.
Der erste ist von Ian McEwan (1948), der zweite von Tom Rachman (1976) und der dritte von Julia Stuart.
Die Unperfekten von Tom Rachman
Der Liebeszauber des Monsieur Ladoucette
Lesen Sie wohl!
1501
Das ist mein tausendfünfhundertunderster (1501) Blogbeitrag auf dem Auswandererblog (wer’s nicht glaubt kann ja selber nachzählen). Wenn ich jetzt dafür nicht bald den Prix Goncourt oder den Schweizerischen Literaturpreis bekomme, dann höre ich auf. So kann es einfach nicht mehr weitergehen! Ausser meinem Blog ist ja bald nichts mehr gratis. Selbst das Tagesanzeigermagazin muss man jetzt wieder abonnieren und selber bezahlen. Die Göppelzeitung (Weltwoche) kann ich mir schon seit Jahren nicht mehr leisten und das ist doch wahnsinnig schade. Kein Wunder, dass inzwischen 3% der Reichen gleich viel Vermögen haben, wie die übrigen 97% der Bevölkerung und die das alles noch erarbeiten und bezahlen müssens.
Wenn jetzt auch noch das Internet stottert – in der Schweiz kürzlich einen ganzen halben Tag und hier in Frankreich jeden Tag die Hälfte – dann ist das einfach kein Schaffen mehr!
Also wundern Sie sich nicht, wenn künftig auch der Auswandererblog stottert… ich bin dann einfach anderswo am Geldverdienen.
Diplôme d’honneur aux anciens combattants
Der Gemeindepräsident (le maire) Jean-Michel Liares hat uns die Einladung zu der kleinen Feier letzten Sonntag höchst persönlich überbracht. Gute Gelegenheit, zusammen mit seiner Frau Maryline etwas zu plaudern, unseren Wein zu degustieren und etwas über Dorf- und Landespolitik zu diskutieren…
Heute, am Tag des Waffenstillstands des Ersten Weltkriegs (armistice) sind wir, die Bevölkerung von Traversères, der Einladung gefolgt…
… und lauschen der Rede des Gemeindepräsidenten zu Ehren von Gemeindebürger Jacques Gautier (1920)…
… der für seinen Einsatz als Offizier in der Französischen Armee im Zweiten Weltkrieg ein Ehrendiplom erhält. Wie mir Jacques erzählt, hatte er als Zwanzigjähriger 40 Leute zu kommandieren. Nach der Kapitulation Frankreichs hat er sich der Resistance im Norden Frankreichs angeschlossen. Wegen der geheimen Anlage von Waffenlagern wurde er mit anderen Resistancekämpfern von der Gestapo verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Im Gegensatz von einzelnen seiner Freunde hat er diese schwierige Zeit überlebt. Er ist zu bescheiden um seine Geschichte aufzuschreiben. „Das interessiert doch heute niemand mehr und es gibt doch tausende solcher Geschichten“ sagt er mir. Aber gefreut hat er sich trotzdem an der kleinen Feier.
Ehre wem Ehre gebührt!
5000 kWh
Seit hundert Tagen ist unsere Photovoltaiik-Anlage im Betrieb. Gestern haben wir die 5000er Kilowattstunden-Produktionsgrenze überschritten. Damit haben wir bereits soviel Strom produziert, wie wir im Laufe eines ganzen Jahres auf unserem Hof insgesamt benötigen. Gutes Gefühl!
Gemäss unserem Vertrag mit der Eléctricité de France sollten wir während zwanzig Jahren 0.6 €uro pro kWh erhalten. Für neue Anlagen wurden allerdings die Tarife wegen dem unglaublichen Solarenergieboom wieder gekürzt.
















leave a comment