Min Jehann
Wunderschönes, tränenrührendes Lied, vorgetragen von Jochen Wiegandt an der Gedenkfeier für Helmut Schmidt
Ick wull, wi weern noch lütt, Jehann,
Dor weer de Welt so groot
Wi seeten op den Steen, Jehann,
Weest noch, bi Naver’s Soot?
An Heben seil de stille Maan, Wi segen wo he leep
Un snacken, wo de Heben hoch
Un wo de Soot wull deep.
Weest noch wo still dat weer Jehann,
Dor röhr keen Blatt an’n Boom
So is dat nu nich mehr, Jehann
As höchstens noch in’n Droom
Och nee, wenn dor de Schäper süng
Alleen in’t wiede Feld
Ni wohr, Jehann, dat weer een Ton
De eenzig op de Welt.
Mitünner in de Schummertied
Dor ward mi so to Moth
Denn löppt mi’t langs de Rügg so hitt,
As dormols bi den Soot
Denn dreih ick mi so hastig üm
As weer ick nich alleen
Doch allens, wat ick finn, Jehann,
Text auf hochdeutsch:
Mein Johann
Ich wollte wir wären noch klein Johann
da war die Welt so groß
wir saßen auf dem Stein Johann
weißt du noch bei Nachbars Brunnen
am Himmel stand der stille Mond
wir sahen wo er lief
fragten uns wie hoch der Himmel
und wie tief der Brunnen wohl ist
weißt du noch wie still es war Johann
da rührte sich kein Blatt am Baum
so ist das nun nicht mehr Johann
höchstens noch im Traum
oh nein wenn da der Schäfer sang
allein ins weite Feld
nicht wahr Johann das war ein Ton
der einzige auf der Welt
ab und zu in der Dämmerung
da wird mir so zumute
da läuft es mir heiß den Rücken runter
wie damals an dem Brunnen
dann dreh ich mich ganz hastig um
als wäre ich nicht allein
aber alles was ich finde Johann
das ist ich steh und wein‘
Ohne Stadt sterben die Bauern
Sehr richtig! Müsste in grossen Lettern im Schweizer Bauer und in der Bauernzeitung stehen!
Immer wieder und neulich auch auf diesem Kanal ertönt der Ruf nach Landdienst für agrarrenitente JournalistInnen und andere meinungspolitisch aktive Gruppierungen. Heute will ich den Griffel einmal umdrehen. Als ich kürzlich mit einem guten Freund (selber gelernter Landwirt, aber nicht mehr praktizierend) zu Tisch sass und wir wie öfters über Landwirtschaftspolitik diskutierten, brachte er die Innovation Stadtdienst auf den Plan. Wir waren uns sofort einig, dass dies nicht nur eine Superidee ist, sondern für das Landvolk zum Beispiel in der Ausbildung zum Pflichtstoff gehören müsste. Wieso?
Wenn die Bauern längerfristig überleben wollen, müssen sie anfangen, sich für ihre Kundschaft zu interessieren. Und diese sitzt nun mal in den Zentren: Die Schweiz wird ja gerne verklärt als ländliches Idyll, aber unterdessen wohnen 75 Prozent der Bevölkerung in Städten und Agglomerationen, und dieser Trend wird sich noch verstärken.
Für viele Bäuerinnen und Bauern ist die Stadt Hort von allem, das man am liebsten von sich fernhält. Allenfalls gönnt man sich…
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Kalter Entzug
Seit dem 1. Januar 2016 haben wir jetzt keinen Internetempfang mehr auf La Oueyte…
Eigentlich soll das Netz im ganzen Gers auf 20 Mega ausgebaut werden. Aber warum zuerst die bestehenden Konnexionen während mehr als einem Monat einfach gekappt wurden (nicht überall… aber jedenfalls bei uns!) das wissen die Götter und die sagen es nicht! Alle Interventionen auf verschiedenen Ebenen haben bisher nicht gefruchtet. Midi-Pyrenée baut die besten Airbus-Flugzeuge aber ist offenbar nicht imstande, die Internetdienste flächendeckend aufrecht zu erhalten… aber lassen wir das. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vorderhand einfach nur Kurzberichte aus dem 20 Kilometer entfernten Hotspot Carrefour…
Die gute Meldung: der Dieselpreis für unser Hybridauto ist erstmals unter einen Euro gefallen!

Bernhard Matinée
Als Matinée am späten Sonntagvormittag moderiert Moritz Leuenberger dieses neue Format als kulturelle, literarische, philosophische, politische und vor allem unterhaltende Gesprächsrunde zu einem Thema oder einer Persönlichkeit. Natürlich durchwirkt mit musikalischen, komödiantischen und aktuellen Gästen.
Gestern Sonntag waren es folgende Gäste:
- die amtierende Miss Schweiz, Lauriane Sallin. Die junge Frau macht nicht vor allem mit ihrer Schönheit auf sich aufmerksam, sondern mit ihren Interessen an Themen wie Anarchie, Katholizismus, griechische Literatur, Tod und Lebensglück.
- der Kabarettist, Schauspieler und Verleger Patrick Frey.
- die Schweizer Triathletin, mehrfache Ironman Weltmeisterin und Sportlerin des Jahres 2015.
- die 2 Filmkritiker, Wolfram Knorr und Alex Oberholzer.
- das Trio „Three for the blues“ mit Greg Galli am Piano, Nicola Galli am Cajon und Ralph Zöbeli am Bass und Sax, und als Überraschung die Sängerin Janet Dawkins.
Wir haben im Berthard Theater in Zürich einen witzigen, unterhaltsamen, lustigen, geistreichen Vormittag erlebt und freuen uns schon auf die nächste Ausgabe!
http://www.bernhard-theater.ch/programm/bernhard-matinee/

Filmabend im Sibirien der Schweiz

Ganz so kalt war es gestern nicht…, aber immerhin vorgestern -26°C quand-même!


Übrigens: der Filmabend, perfekt organisiert durch CinéVallée, war ein voller Erfolg!
Weit über hundert Personen sahen sich in https://de.wikipedia.org/wiki/Le_Cerneux-Péquignot „Zum Beispiel Suberg“ an! Die anschliessenden Diskussionen bei vorzüglichen Regionalprodukten dauerten bis nach Mitternacht!
Merci beaucoup Francine, Charles-Henri et toute l’équipe!
http://www.image-magie.ch/10cineclub/cineclubcasino2010cinevallee_5.html
La Brévine

Cerneux-Péquignot lieg im Vallée de la Brévine, im Neuenburger Jura. La Brévine https://de.wikipedia.org/wiki/La_Brévine ist auch bekannt als das Sibirien der Schweiz.

Nächsten Freitag, am 22. Januar wird in Cerneux-Péquinot der Subergfilm (mit französischen Untertiteln) gezeigt. Ich freue mich auf den Anlass! Inzwischen ist schliesslich auch in Suberg der Winter angekommen!

Oberdiessbach
Am nächsten Freitag den 15. Januar 2016 um 20 00 Uhr wird im Buumehus in Oberdiessbach der preisgekrönte Dokumentarfilm „Zum Beispiel Suberg“ von Simon Baumann/Kathrin Gschwend gezeigt.
Nach der Filmvorführung stehen die Eltern des Regisseurs Red‘ und Antwort.
http://www.zumbeispielsuberg.ch




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