Hochwasserschäden reparieren…
Jedes Hochwasser verursacht Schäden und damit viel unentgeltliche Arbeit um die Schleuse, die Britsche und den Fischpass wieder instand zu stellen! Die Klimakrise lässt grüssen… Eigentlich sollten die Klimaskeptiker und -leugner der SVP dafür bezahlen!





Die Überschwemmungen häufen sich!
Ich bin am Lyssbach aufgewachsen, unser Hof „Inselmatt“ liegt zwischen Lyssbach und Gewerbekanal. Seit fünf Generationen sind einige Überschwemmungen und Dramen aktenkundig. Die Millionenschäden in Lyss haben den Gemeindeverband bewogen, durch den Bau eines Entlastungsstollens (Kosten 60 Mio Franken) Lyss vor weiteren Hochwasserschäden zu bewahren. Allerdings sind damit die Probleme mit den zahlreichen Zuflüssen südlich von Lyss noch nicht behoben. Der Klimawandel und die damit einhergehenden sintflutartigen Regenfällen werden zunehmend grosse Infrastrukturschäden verursachen. Vorsorgen wäre sinnvoller!




Widli schneiden
Ich fördere damit die Biodiversität am Gewerbekanal, auch wenn sich der der machttrunkene Antibiologie-Agrarlobby-General und Raubritter im Nationalrat mit aller Gewalt gegen eine naturnahe Landwirtschaft stemmt…

Panaschierkönig im berner Seeland…
„… ist der wiedergewählte Grüne-Nationalrat und Biobauer Kilian Baumann: Sein Name war fast 29 000-mal auf anderen Listen zu finden. Das sind mehr als die Hälfte aller Stimmen, die er erhielt. Die meisten davon sind auf Listen der SP und der Grünliberalen zu finden, jedoch hat er auch 1760 Stimmen aus dem bürgerlichen Lager erhalten. Baumann ist damit der Seeländer Panaschierkönig; kantonsweit hat er am fünftmeisten Panaschierstimmen erhalten“ (Bieler Tagblatt)


Wir freuen uns, gratulieren und danken allen Unterstützer*innen. Gut gemacht! Nach den Wahlen ist vor den Wahlen!
Agrardiktatur
Grünem Nationalrat droht Rauswurf
Der Berner Grünen-Nationalrat Kilian Baumann ist Biobauer – und mit seinen Forderungen für eine nachhaltige Landwirtschaft den konservativen Kreisen ein Dorn im Auge. Ritter (der Bauernverbandspräsident) signalisiert denn auch klar, dass er Baumann nicht mehr zur Konferenz (der bäuerlichen Parlamentarier) einladen will. «Wenn jemand nicht viel mit unseren Positionen anfangen kann, macht es keinen Sinn, ihn in der Konferenz zu haben», sagt Ritter. (–)
Baumann zeigt sich auf Anfrage erstaunt über den drohenden Rauswurf. Als Landwirtschaftsvertreter mit starkem ökologischem Fokus repräsentiere er eine wichtige Strömung innerhalb der Landwirtschaft. Baumann will deshalb in der KBP weiter mitwirken. «Es braucht im Lager der Bauern vielfältige Stimmen.»
Baumann hat die Wiederwahl geschafft und im Kanton Bern von allen grünen Kandidaten sogar das beste Resultat erzielt. In Bauernkreisen hatte er sich früher aber auch Feinde gemacht, unter anderem weil er die Trinkwasser- und die Pestizidinitiative befürwortet hatte. Nun aber hat Baumann auf dem Land vergleichsweise viele Stimmen geholt – und dies trotz eines Inserats in der «Bauernzeitung», das auf seine Abwahl zielte. Für Baumann ist das ein Zeichen, dass er in Bauernkreisen punkten kann und seine Arbeit in den nächsten vier Jahren «umso wichtiger» ist.
Illusionen macht er sich aber nicht. Ökologische Anliegen hätten es in der Landwirtschaft schon in den letzten vier Jahren nicht einfach gehabt. «Mit dem nach rechts gerutschten Parlament wird sich das nun akzentuieren.» Baumann denkt etwa an Massnahmen im Bereich des Klima- und des Artenschutzes, deren Chancen wohl sinken werden. Zudem wurde eine gewichtige grüne Stimme für eine ökologische Landwirtschaft, die Zürcherin Meret Schneider, abgewählt.
(Artikel verkürzt zitiert aus dem heutigen „Der Bund“)

Ich (Vater von Kilian) empfehle den umweltbewussten Bäuerinnen und Bauern aus dem Bauernverband auszutreten.
Ihre Interessen werden in der Kleinbauernvereinigung besser wahrgenommen.
Übrigens: Im Internet auf der Kommentarseite des Bund/BZ/Tagesanzeiger hat es inzwischen 250 Kommentare gegen den „machtbesoffenen (Raub-)Ritter der Agrarlobby…
Wahlen 23

Die politische Großwetterlage hat den Grünen empfindliche Verluste beschert, obschon sehr viele hart gearbeitet haben um den Rechtsrutsch zu verhindern. Gratulation den Gewählten und herzlichen Dank allen Aktivist*innen! Die Arbeit geht weiter: Grün gewinnt!






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