Steine
Das sind nicht schweizerische Panzersperren und auch nicht Steine die uns jemand in den Weg gelegt hätte, sondern Zeugnisse meiner unermüdlichen künstlerischen Tätigkeit. Die Werke können an Ort besichtigt werden und sind auch verkäuflich (grosser Steinhaufen 4657.31 €, kleiner Steinhaufen 1377.56 €). Transport muss selber organisiert werden.
Hansueli Trachsel (hut)
Für mich gehört er zu Bern wie das Münster und das Bundeshaus. Seit Jahrzehnten fotografiert er in Rathaus und Bundeshaus, illustriert Geschichten aus Stadt und Kanton Bern. Er war dabei als Stephanie und ich 1986 gemeinsam in den Bernischen Grossen Rat gewählt wurden. Er machte die Aufnahmen auf der Bundeshausterasse für den „Bund“ als wir 2003 aus dem Nationalrat zurücktraten. Er illustrierte Bücher über den Berner Sandstein und das Dienstbotenheim Oeschberg. Er dokumentierte für den Berner „Bund“ Siegesfeiern und Niederlagen. Immer in Schwarz Weiss. Unaufgeregt. Manchmal überraschend. Nie verletzend oder voyeuristisch. Die Reportagen zusammen mit Walter Däpp im „Der Bund“ gehören für mich zum Besten was im Kanton Bern im Tagesjournalismus publiziert wurde.
An unserer Stubentüre hangen inzwischen 9 Jahreskalender von hut übereinander. Aufnahmen jedes Jahr zu einem bestimmten Thema, auch Fotos die seine Tochter Flavia gemacht hat. Schöne Bilder.
Essen wie Gott in Frankreich
Wir waren in Nîmes und haben getafelt wie Gott in Frankreich. Wer wissen will, was da so alles an Köstlichkeiten aufgetischt wurde, der kann hier nachschauen. Ein Gedicht!
Wir können das Restaurant „Le Darling“ vorbehaltlos weiterempfehlen. Vielen Dank allen die uns die guten Tips zukommen liessen!
Von Brücke zu Brücke
Vor Zwei Wochen haben wir unsere Reise in die Schweiz mit dem Besuch des Viaduc de Millau begonnen und auf unserer Rückfahrt können wir zum ersten Mal den Pont du Gard besichtigen. Zwei eindrückliche, schöne Bauwerke, nur dass eines 2000 Jahre älter ist als das andere….
Ob im Jahr 4007 beide noch stehen?
Ballenberg
Im Freilichtmuseum Ballenberg stehen Häuser aus unserer Umgebung. So hat beispielsweise die Gemeinde Rapperswil BE den „Alten Bären“ abgerissen, der nun im Freilichtmuseum steht. In Rapperswil selber steht jetzt an Stelle der alten Wirtschaft ein hässliches Post- und Bankgebäude!
Aus Detligen stammt das Bauernstöckli im Ballenberg, an dessen Stelle jetzt ein anderes landwirtschaftliches Wohngebäude steht. Urteile selber, was schöner ist?
In Ostermundigen wurde dieser wunderschöne Bauernhof abgerissen. An dessen Stelle ist nun ein Kinderspielplatz und zumindest die alte schöne Linde blieb stehen!
Ich meine: Denkmalpflege zur Erhaltung der schützenswerten Bauten ist nötiger denn je!
Besuch im Emmental
Über 500 Jahre ist es alt, das bekannte Würzbrunnechiuchli in Röthebach im Emmental. Schön gelegen in einer Waldlichtung, selbst bei schlechtem Wetter eine Reise wert. Höchste Holzbaukunst aus alten Zeiten….
Jeremias Gotthelf schrieb von Röthenbach:
„Ein schmales, aber liebliches Tälchen hat der Rötenbach sich ausgegraben. Schöne Heimwesen, Sägen, Mühlen liegen im schönen Talgrunde, doch auch ärmliche Häuschen, deren Bewohner aber dort an der Sonne behaglicher leben als viele Palastbewohner an der Schattseite. Das Tälchen scheint so friedlich, dass weder Menschen noch Natur hier den Frieden stören, dass man Unfrieden, Aufruhr hier nur träumen zu können scheint.“
Montpellier
Montpellier s’éveille. Morgens um acht in der südfranzösischen Universitätsstadt. Montpellier hat 260 000 Einwohner, aber nur 20 % davon sind hier geboren!
Brückenbauer
Darauf ist Frankreich zu recht sehr stolz… und ich auch ein wenig weil ich jetzt auch Français bin! Aber damit die Bäume (und Brücken) nicht in den Himmel wachsen haben wir an der Rugby-Welmeisterschaft prompt gegen Argentinien verloren…
Citroën
Man sieht sie nur noch selten, die legendären Traction avant, die schwarzen Citroën, inbegriff von Frankreich der 40er und 50er Jahre! Mein Grossvater war selber stolzer Besitzer dieses Kultautos, noch mit den richtigen „Zeigern“ links und rechts an Stelle von banalen Blinkern! Auf abgeernteten Getreidefeldern durfte ich als Dreikäsehoch die ersten Fahrversuche machen….
„Grossvater Röthlisberger interessierte sich sehr für alle technischen Neuerungen, die die bäuerliche Arbeit erleichtern konnten. Für die Getreideernte schaffte er schon früh eine Lieuse an, einen Bindemäher, lange vor allen anderen Bauern, die das Getreide immer noch von Hand mähten. Die Lieuse war ein technisches Wunderwerk: Messerbalken schnitten das Getreide, weit ausholende Holzarme legten die Halme auf Leinentuchrollen, auf denen sie mit hoher Geschwindigkeit transportiert, zu Bündeln gesammelt und schliesslich mit einer farbigen Schnur gebunden wurden, worauf die fertigen Garben über ein Seitenblech auf den Boden glitten. Allein der Schnurknüpfer war für die damalige Zeit eine technische Meisterleistung….“ Leseprobe aus „Bauernland“
















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