Chambord
Ich beginne meine Galerie der Loire Schlösser gleich mit dem grössten, berühmtesten (und schönsten?) Königsschloss: Chambord, ein Luftschloss aus Stein. François I hat es nach einem Plan bauen lassen, den angeblich Leonardo da Vinci entworfen hat. Heute UNESCO-Weltkulturerbe und Touristenattraktion par Excellence!
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Arboretum les Barres
Für Naturliebhaber ist der nationale Forstgarten (Arboretum national des Barres) in Nogent sur Vernisson etwas Einzigartiges. Man findet etwa 8000 Einzelbäume, wie zum Beispiel:
– 109 Eichenarten (Quercus)
– 85 Ahornarten (Acer)
– 57 Fichtenarten (Picea)
– 54 Kiefernarten (Pinus)
– 44 Tannenarten (Abies)
– 92 Weissdornarten (Crataegus) usw.
Baumkuriositäten aus aller Welt machen diesen Wald zu einem unschätzbaren Genreservoir und bringen Förster zum Träumen.
„L’arbre est l’une des plus belles créatures qui soient. C’est un être vivant, il est silencieux mais il peut être aussi chantant. Il est une flûte pour le vent, il arbite les oiseaux, il peut être symbole d’une grande jubilation. Il peut exprimer la colère des éléments ce qui ne l’empêche pas d’être extrêmement subtil.“
Pierre Rabhi, Le chant de la Terre
Vocabulaires:
Tanne sapin
Fichte: sapin rouge
Kiefer: pin
Lärche: mélèze
Zeder: cédre
Zypresse: cyprès
Eiche: chêne
Buche: hêtre
Platane: platane
Weide: saule
Rosskastanie: marronier
Kastanienebaum: châtaignier
Linde: tilleul
Ulme: orme
Ahorn: érable
Pappel: peuplier
Lorbeer: laurier
Feigenbaum: figuier
Brombeerstrauch: ronce
Holunder: sureau
Birnbaum: poirier
Apfelbaum: pommier
Quitten: coing
Pfirsich: pêche
Schwarzdorn: prunellier
Pflaume: prune
Im Herzen Frankreichs
Wir sind, reich an Begegnungen und Eindrücken aus dem Herzen Frankreichs, zurück von unserem schönen Aufenthalt im Tal der Loire. Wir haben während einer Woche in der Region Centre, insbesondere im Departement Loiret, Land und Leute kennen gelernt. Unter kundiger Führung unserer französischen Freunde Jeannie (ehemals Gemeinderätin in Nogent) und Roger (ehem. Professeur an der Forstingenieurschule des Barres) haben wir die Wälder der Region durchstreift, die Baumriesen im Arboretum bewundert, den lokalen Wahlkampf der Municipales und Cantonales mitverfolgt, selber einen gut besuchten Diskussionsabend über den Bio-Landbau bestritten, Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe besucht und gastronomische Höhenflüge erlebt. Selbstverständlich standen auch diverse weltbekannte Loire-Schlösser und gemütliche Städchen auf unserem Programm.
Un grand Merci à nos guides!
Résistance
Unter dem Titel „La Résistance, ni rose ni noire“ werden auf France 2 und France 5/Arte in den nächsten Tagen und Wochen eine Reihe von Dokumentarfilmen über die Résistance in Frankreich während dem zweiten Weltkrieg ausgestrahlt. Willkommene Geschichtslektion für neue Landsleute, die in der Schweiz darüber eigentlich nicht viel mitbekommen haben…
Meine früheren Beiträge zu diesem Thema findest du hier.
Propriétés rurales
Wir haben gestern mit dem zuständigen Conseiller Foncier von der SAFER die zu Verkauf ausgeschriebene Liegenschaft besichtigt. Zusammen mit der Ackerfläche von rund 26 ha soll auch ein Hangar verkauft werden. Darin sind zwei Getreidesilos mit Beschickungsanlage eingebaut.
Diese Getreidesilos interessieren uns, weil wir bisher keine Lagermöglichkeit für unser Bio-Brotgetreide hatten und dieses jeweils sofort nach der Ernte an die Genossenschaft abliefern mussten. Da sich die Getreidepreise in Frankreich nach den Weltmarktpreisen richten und daher kurz nach der Ernte eher tief liegen, sind eigene Lagerungsmöglichkeiten wirtschaftlich interessant.
Der Hangar soll etwa 15 – 20’000 € kosten.
Wir haben unser Interesse schriftlich angemeldet. Affaire à suivre.
Für künftige Schweizer-Auswandererer gibt es auf der Homepage der SAFER 887 weitere propriétés rurales die zum Verkauf anstehen…
Centre de Photographie de Lectoure
Im Centre de Photographie de Lectoure ist zur Zeit eine Ausstellung von William Egglestone. Er gilt als eigentlicher „Inventeur de la photographie couleur moderne“. Mich haben seine Bilder nicht überzeugt. Aber wahrscheinlich verstehe ich zuwenig davon.
Visitenkarten
Bahnhofplätze sind so etwas wie eine Visitenkarte einer Stadt. Jedenfalls vermitteln sie dem zugfahrenden Besucher einen ersten (bleibenden?) Eindruck.
In Bern wird gebaut! Ich bin gespannt darauf, wie sich die Hauptsadt bei meinem nächsten Besuch in der Schweiz präsentiert. Der neugestaltete Bundesplatz hat mich schon bei meinem vorletzten Besuch überzeugt…… aber der Berner Bahnhof war in den letzten Jahrzehnten so etwa das Trostloseste, was sich ein bahnreisender City-Tourist vorstellen kann: Drinnen finster wie in einer Kuh und draussen scheussliche Fassade und ein unübersichtlicher, orientierungsloser Vorplatz. Ins Innere des Gebäudes wurde beim letzten Umbau schon mal ein wenig Licht gebracht, jetzt ist der Vorplatz dran. Zum Vergleich je ein Bild von 1902 und 2006 (wobei beide Fotos etwas geschönt sind: wo waren denn 2006 all die Autos?).
Es kann also nur besser werden: Baldachin
Bern wurde bisher in Europa nur von Brüssel übertroffen (auch dieses Bild ist geschönt: man sieht nicht die vielen Autos, die Enge, die Unübersichtlichkeit, die sich dem ankommenden Bahnreisenden präsentieren)
Viel schöner sieht es beispielsweise in Nîmes aus…
Ein andermal mehr…
Emme-Birne
Eine kleine Velotour entlang der Emme ist fast so erholsam wie eine Fahrt entlang dem Canal du midi. Insbesondere die Renaturierung durch die so genannte „Emme-Birne“hat Gewässer und Landschaft stark aufgewertet.
Mit der Emme-Bire wurde die Sohlenerosion gestoppt und die neuen Kiesablagerungen erinnern an den ursprünglichen Flusslauf.
Galmwald
Der Galmwald im Kanton Freiburg umfasst unter anderem ein eigentliches Eichenreservat mit zahlreichen über 300jährigen Eichen.
Eichenätti
Baumart : Quercus petraea, Traubeneiche
Höhe : 44 m
Durchmesser : 146 cm
Kronenschirmfläche : 180 m2
Koordinaten : 579’640 / 195’835
Höhe über Meer : 587 m
Gemeinde : Galmwald
Landeskarte 1: 25’000 : Nr. 1165, Murten
„Der Eichenätti überragt stolz einen Jungwald mit Buchen und Eichen, und ist sichtbar von vielen verschiedenen Wegen im Galmwald. Statten Sie ihm einen Besuch ab! Kleine einladende Pfade führen zu diesem alten Zeitzeugen, der seit über dreihundert Jahren mit allen verbleibenden Kräften immer noch dem Wind und Wetter trotzt. Seinem Stamm entlang zieht sich eine dicke, nach unten breiter werdende Narbe, welche von einem Blitzeinschlag in einen heute abgestorbenen Ast stammt. Sein moosiger Stammfuss bietet einigen Pilzen behagliche Unterkunft. Der Patriarch ist zwar hochbetagt, aber noch von einer erstaunlichen Resistenz.
Der Galmwald ist ein wunderschöner Ort zum Verweilen und zum Flanieren, er ist durchzogen von abwechslungsreichen Wegen und Pfaden. Ein Wanderweg, der Murten mit Laupen und Flamatt verbindet, führt am Waldrand vorbei, zum Parkplatz am Waldeingang Galmguet. Wenn Sie von hier aus etwa 200 m der Strasse entlang gehen, treffen Sie auf den imposanten „Alten“.“
westside
Das ist zur Zeit die grösste private Baustelle in der Schweiz. Nach den Plänen des Stararchitekten Daniel Liebeskind entsteht in Brünnen, am westlichen Stadtrand von Bern eine riesige Überbauung. Einkaufen, wohnen, arbeiten, erholen… alles soll in diesem neuen Stadtquartier möglich sein. Eröffnung 10. Oktober 2008!
Bauherrin ist die Migros und das sind die Baumeister…
Eindrückliche Skyline, aber ob das wirklich ein architektonisches Meisterwerk wird…?

















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