Es wird gebaut…
Heute haben wir die Terasse zur Fixierung der Solarpanels betoniert…
.. alles bereit für die Energiewende…
… am Montag sollten die Panels geliefert werden!
Erneuerbare Energie
Auch in Frankreich wird in erneuerbare Energie investiert. Unsere Photovoltaikanlage liefert mehr Strom ins Netz als wir je erwartet haben.
Jetzt bin ich an Erdarbeiten um 16 m2 Solarpanels zur Warmwasserproduktion und Heizungsunterstützung an den Südhang neben unserem Wohnhaus zu platzieren.
Baggerlen ist sowieso eine meiner Lieblingsbeschäftigungen…
Bordelais
Die Region um Bordeaux, das Bordelais, ist weltweit die berühmteste und teuerste Weinregion der Welt.
Gar nicht so einfach, sich die Herkunft all‘ dieser bekannten Weine einzuprägen…
Hier eines der zahlreichen Châteaus in Saint-Émilion…
…und hier noch eine Liste möglicher Weihnachtsgeschenke… Wie wärs mit einem Petrus 1945 für 10’000 €uro?
(Es gibt sinnvollere Geschenke als (zu teure) alkoholische Getränke!)
Pont Jacques Chaban-Delmas
Wir sind wieder mal in Bordeaux. Das gehört zu unserer Stadtwanderung:
… aber auch das:
… oder das:

(hier entsteht übrigens ein neuer Stadtteil)
Aber ganz neu ist diese Brücke: Pont Chaban-Delmas die am Neujahrstag erstmals dem Publikum geöffnet wird. Sagt man dieser Wunderkonstruktion eigentlich immer noch Zugbrücke?
Die Brücke hat das Zeug zu einem neuen Wahrzeichen von Bordeaux zu werden. Ich bin begeistert!
Jacques Chaban-Delmas war Resistance-Kämpfer, fast fünfzig (!) Jahre lang Bürgermeister von Bordeaux und und einige Jahre Premierminister von Frankreich.
My home is my castle
Das gilt nicht nur für Engländer. Hier hat sich ein Franzose eigenhändig seine kleine Burg gebaut…
… und hier dient ein ehemaliger Pigeonnier bald als Eigenheim.
Alles, und noch viel mehr, zu entdecken auf einer kleinen Herbstwanderung in der Gascogne!
Mort pour la France
Es gibt in Frankreich etwa 36’000 Gemeinden. Alle haben auf ihrem Dorf- oder Stadtplatz ein „Monument aux Morts“, ein Denkmal auf dem die Toten der letzten beiden Weltkriege namentlich aufgeführt sind. Daneben stehen auch noch die Namen derer, die im Indochina- oder Algerienkrieg gefallen sind. Ich habe mir sagen lassen, dass es in ganz Frankreich nur etwa zwanzig (kleinste) Gemeinden gibt, die kein Monument aux Morts haben.
Jedes Jahr, am 11. November wird in einer schlichten Zeremonie der jungen Leute gedacht, die für Frankreich gestorben sind. Der elfte November 1918 war der Tag, an dem der Waffenstillstand nach dem verlustreichen 1. Weltkrieg beschlossen wurde.
Auch in unserer kleinen Gemeinde Traversères wird heute in einer kleinen Feier der Toten gedacht. Der Maire wird eine kleine Ansprache halten und es wir ein „vin d’honneur“ zu Ehren der Toten ausgeschenkt.
Neun Millionen junge Männer und Frauen sind in den letzten hundert Jahren für Frankreich gestorben. Neun Millionen nicht gelebte Leben. Neun Millionen sinnlos dahingerafft, weil die Politik nicht fähig war, Konflikte friedlich zu lösen oder machthungrige Hetzer rechtzeitig zu stoppen!
Man kann es nicht genug wiederholen: „Nie wieder!“























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