AUSWANDERERBLOG

Blogmigration

Posted in Diverses by ruedibaumann on Januar 11, 2014

Ich bin ein Auslandschweizer mit Doppelbürgerschaft. Oder ein französischer Paysan mit Migrationshintergrund.
Migrationsfragen spielen ja zur Zeit in der Schweiz wieder mal (wann nicht?) eine sehr grosse Rolle. Das heisst, es geht um die Volksabstimmung über die „Masseneinwanderung“ bezw. über die SVP-Abschottungsinitiative.
Glücklicherweise will die Mehrheit der SchweizerInnen nicht mehr zurück zur Barackenschweiz und zum unmenschlichen Saisonierstatut. Das Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit ist gerettet!

Persönlich macht mir eine ganz andere Migration Sorgen: mein Bloghoster (Herbergeur du blog) aus der Schweiz will das Bloggeschäft nicht mehr weiterführen. Das heisst, ich muss meinen lieben alten Auswandererblog (auf dem Netz seit 2006!) migrieren!

Zu WordPress zum Beispiel!

Frage: Wer hat Erfahrung mit Blog-Migration? Für gute Tips bin ich sehr dankbar!
Immerhin haben sich in der Zwischenzeit auf dem Auswandererblog 2434 Beiträge angehäuft.

Give me land, lots of land

Posted in Diverses by ruedibaumann on Dezember 16, 2013

Oh, give me land, lots of land under starry skies above,
Don’t fence me in.
Let me ride through the wide open country that I love,
Don’t fence me in.
Let me be by myself in the evenin‘ breeze,
And listen to the murmur of the cottonwood trees,
Send me off forever but I ask you please,
Don’t fence me in.

Just turn me loose, let me straddle my old saddle
Underneath the western skies.
On my Cayuse, let me wander over yonder
Till I see the mountains rise.

I want to ride to the ridge where the west commences
And gaze at the moon till I lose my senses
And I can’t look at hovels and I can’t stand fences
Don’t fence me in.

Oh, give me land, lots of land under starry skies,
Don’t fence me in.
Let me ride through the wide open country that I love,
Don’t fence me in.
Let me be by myself in the evenin‘ breeze
And listen to the murmur of the cottonwood trees
Send me off forever but I ask you please,
Don’t fence me in

Just turn me loose, let me straddle my old saddle
Underneath the western skies
On my Cayuse, let me wander over yonder
Till I see the mountains rise.
Ba boo ba ba boo.

I want to ride to the ridge where the west commences
And gaze at the moon till I lose my senses
And I can’t look at hobbles and I can’t stand fences
Don’t fence me in.
No.
Poppa, don’t you fence me in

Theaterkultur

Posted in Diverses by ruedibaumann on Dezember 10, 2013

Der bekannter Aufruf von Georg Büchner in seiner Zeitschrift „Der hessische Landbote“: „Freiheit den Hütten, Krieg den Palästen!“, hat mich immer fasziniert!
Wir haben die Gelegenheit wahrgenommen , das Schauspiel „Woyzek“ des gleichen Autors im „Kleinen Haus“ des staatlichen Schauspielhauses in Dresden zu besuchen.

Und wenn wir schon mal städtische Kultur konsumieren können, haben wir uns auch noch das Schauspiel von Christa Wolf, „Der geteilte Himmel“ angesehen.

Beides eindrückliche Aufführungen vor jeweils vollem Haus mit hervorragenden SchauspielerInnen! Deutsches Theater das uns hin und wieder in der französischen Provinz fehlt ….
Allerdings haben wir nun wirklich genug von den zahllosen Weihnachtsmärkten, Glühweinständen und Lebkuchenhäuschen…

„Keine Zukunft ohne Geschichte“

Posted in Diverses by ruedibaumann on November 27, 2013

Kommentar von Fred Zaugg im heutigen „Der Bund“

„Der 34-jährige Suberger Filmschaffende
Simon Baumann sagt, sein neuer Film sei
auch ein «Lebensprojekt». Ein Projekt weist
immer in die Zukunft. Und Zukunft ist auch ein
Hauptthema des Films, selbst wenn der Tod
des Grossvaters am Anfang steht. Wir bewegen
uns mit dem Filmautor auf der Strasse, im
Nebel zwar, aber doch auf einer geraden
Strasse im ebenen Lyssbachtal. Simon
Baumann bricht auf in sein Dorf Suberg und
zu sich selbst, zum Suberger in ihm, der noch
gar nicht genau weiss, was das ist. Aber er
wird es herausfinden.

Von Beginn weg gehört für ihn der Rückblick
untrennbar zum Vorausschauen und
Entdecken. Es gibt keine Zukunft ohne Geschichte.
Es gehört neben dem ganz persönlichen
Auftreten und Zeugnisablegen zu den
herausragenden Qualitäten des Films, wie
Simon Baumann zum Familien- und Dorfarchäologen
wird. Er gräbt Fotoalben aus und
Filmdokumente des Onkels und des Schweizer
Fernsehens. Die Funde werden sparsam, aber
präzis und aussagekräftig eingesetzt. Dass er
eine ganz eigene Filmsprache der Begegnung
und Erkennung – oder: der Reportage und des
Interviews – zu entwickeln vermag, war schon
spürbar in seinem Film «Image Problem» (mit
Andreas Pfiffner). Hier ist es zu einem berührenden,
erschreckend bis heiteren, künstlerisch
hervorragenden filmischen Landschaftsbild,
einer Vedute Subergs und der heutigen
Welt geworden.“

Heute ausverkaufte «Bund»-Filmsoirée, ab
morgen im Kino Movie.

„Ihr habt die Büchse der Pandora geöffnet“

Posted in Diverses by ruedibaumann on November 25, 2013

Suberg ist ein Dorf wie viele andere: Seine Seele wurde der Mobilität geopfert. Wie konnte das passieren? Dies fragt sich Simon Baumann in seinem Film „Zum Beispiel Suberg“. Wir haben ihn und seine 68er-Eltern zum Familiengespräch gebeten. VON PEER TEUWSEN

Hier finden Sie das ganze Gespräch in „Die Zeit“

„Zum Beispiel Suberg“

Posted in Diverses by ruedibaumann on November 21, 2013

Heute in einer Woche, am Donnerstag 28. November startet der Dokumentarfilm von Simon Baumann „Zum Beispiel Suberg“ in den Kinos der deutschen Schweiz.

Man sagt, die Welt sei ein Dorf geworden. Nehmen wir an, dieses Dorf heisse zum Beispiel Suberg, dann kann man hier die ganze Welt sehen.

Wie viele andere Schweizer Orte, hat sich Suberg vom Bauerndorf zum Schlafdorf entwickelt. Es gibt keine Post, keinen Dorfladen und keine Landi mehr. Ausgehend von Simons Grossvater, der als SVP-Bauer noch ein starker Ring in der Kette der Dorfgemeinschaft war, über seine ausscherenden Eltern, bis hin zu seinem eigenen individualisierten Leben. Über drei Generationen hinweg zeigt der Film, wie dreissig Jahre Wachstum in der Schweizer Provinz alles verändert haben: Das Zusammenleben, die gemeinsamen Werte, die Landwirtschaft und nicht zuletzt das Dorfbild.

Zum Beispiel Suberg feierte vergangenen April in Nyon am Visions du Réel Premiere und wurde soeben mit dem Regiepreis des Kantons Bern ausgezeichnet.

Wir möchten Euch herzlich zu einem Kinobesuch einladen und wir würden uns freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht an einer Premiere oder einer Spezialvorführung zu sehen.

Erste Pressestimmen:

«Punktgenaues Porträt eines Ortes im Seeland»

Berner Zeitung, Hans Jürg Zinsli

«Eine witzige, ehrliche und unprätentiöse Suche nach
dem eigenen Ursprung, die berührt, nachdenklich stimmt und inspiriert»

Ensuite, Sonja Wenger

«Eine differenzierte und persönliche Dorfchronik»

SRF, Kulturplatz

«Ein scharfsichtiger Blick auf das Landleben»

Cineman, Urs Arnold

«Neben der sorgfältig komponierten Bildsprache begeistert vor allem auch der präzise Off-Kommentar»

Filmbulletin, Sarah Sartorius

«Eine schweizerische Dorfchronik und ein differenziertes Dokument des Strukturwandels»

NZZ, Geri Krebs

«Ein wichtiger Film über das verloren gegangene Zusammenleben»

OutNow

«Der Filmemacher ist kritisch, aber liebevoll; der Film melancholisch mit Humor… die Bilder von aussagekräftiger Präzision»

Bieler Tagblatt, Tobias Graden

«Ohne Bauern stirbt ein Dorf»

Bauernzeitung, Franziska Schwab

Schweiz in Europa

Posted in Diverses by ruedibaumann on November 14, 2013

Wer gestern den satirischen Dokumentarfilm „Image Problem“ verpasst hat, kann das hier nachholen.

Für Leute ausserhalb der Schweiz ist das allerdings nur hier möglich!

Viel Vergnügen!

Projektidee

Posted in Diverses by ruedibaumann on November 9, 2013

Meine Maschinenhalle ist unpraktisch. Ein langer schlauchförmiger Raum, der verhindert, dass man jede Anbaumaschine ohne umständliches umstellen der übrigen Geräte an den Traktor ankoppeln kann.

Um dem abzuhelfen und einen leichten Direktzugang zu allen Anbaugeräten zu schaffen, müsste ich allerdings ziemlich umfangreiche Terrainaufschüttungen vornehmen…

… ca. 600 m3 Erde, Kies und Steine müsste ich zu diesem Zweck hier auffüllen und möglichst in unmittelbarer Umgebung ohne Landschaden abbauen. Mal sehen was sich machen lässt.

Zum Beispiel Suberg

Posted in Diverses by ruedibaumann on Oktober 31, 2013

Morgen feiert der Film „Zum Bespiel Suberg“ am DOK-Filmfestival in Leipzig Première in Deutschland. Ab 28. November ist er dann in den Schweizer Kinos zu sehen!

Hier schon mal den Trailer des preisgekrönten Dokumentarfilms:

Ein typisches Stück Schweiz

Critique du film „zum Beispiel Suberg“

Posted in Diverses by ruedibaumann on Oktober 22, 2013

Zum Beispiel Suberg

Simon Baumann s’interroge sur l’abandon de l’agriculture et de la vie sociale dans le village de son enfance.

Suberg, 612 habitants au milieu du plateau suisse, entre Bienne et Berne. De parents soixante-huitards, fermiers bio politiquement engagés pour l’agriculture à taille humaine, le jeune cinéaste Baumann y est né mais ne s’y est jamais intéressé. L’héritage, il y a 4 ans, d’une vieille maison à côté de leur ferme a changé la donne. Il veut faire la connaissance de ses concitoyens mais constate vite qu’au village, les lieux de rencontre ont disparu. La faute au passage à niveau qui le coupe en 2 plus de 150 fois par jour ? Baumann mène une enquête approfondie avec intelligence et humour mais aussi un engagement sincère. Il s’inscrit même à la chorale des hommes qui peine à trouver la relève. Mais il ne se fait, de loin, pas bien recevoir partout. Honte au malotru qui sort sa pétoire !

A Suberg, comme un peu partout au monde (et c’est en ce qu’il le montre que le film est excellent), l’adoption de l’individualisme comme valeur suprême a entraîné la dégradation de l’agriculture et de la vie sociale. Même s’il n’a pas été voulu, c’est le résultat du combat pour la liberté mené par la génération précédente. Aujourd’hui, seuls les critères de rentabilité régissent la vie agricole et dominent l’économie en général. Pour renaître en tant que tel, le village a besoin de l’action commune de ses habitants, lesquels n’ont pas d’autre choix que de renouer les liens sociaux.

www.cineman.ch