Heu am Schärme
Das ist zwar nicht ganz richtig, weil hierzuland die Rundballen auf dem Feld bleiben. Im Gegensatz zu Quaderballen läuft der Regen schön ab ohne in das Heu einzudringen und die Gärung (Erhitzung!) lauft im Freien problemlos ab.
Ich erinnere mich, dass man früher im Bernbiet nach einem regnerischen Sommer den Heustock wegen drohender Selbstentzündung mit dem „Fiebermesser“ laufend kontrollieren musste.
Mehr als dreissig Tonnen schön trockenes Bioheu hat mir mein Nachbar am Sonntagnachmittag gepresst (65 Rundballen). Jetzt kann ich mit den zweifelhaften Wetteraussichten wiederum etwas gelassener umgehen…
Heu zu verkaufen!
Sonnenenergie
Endlich liefert die Photovoltaik-Anlage wieder Rekorderträge: 74 kWh pro Tag.
Höchste Zeit nach dem verregneten Monat Mai mit durchschnittlich nur 44 kWh pro Tag.
Die Solarpanels links im Bild erzeugen Warmwasser in Hülle und Fülle. Man sollte es für den Winter speichern können!
Schnapsidee?
Japanische Nefles sind hierzulande eher selten. Um Setzlinge anzuziehen hat mich ein leidenschaftlicher Hobbygärtner auf die Idee gebracht, es mit einer Plastikflasche zu versuchen:
Zu diesem Zweck wird die Rinde auf einem jungen gesunden Trieb auf etwa 5 cm Länge sauber weggeschnitten. Danach die Verletzung mit Honig (und ev. Pflanzenhormonen?) eingestrichen.
Eine aufgeschnittene Plastikflasche dient als neues „Erdreich“ wo sich die neuen Wurzeln bilden sollen. Dazu wir die Flasche fest mit feuchtem Moos (saures Milieu gegen Pilzbefall) vollgestopft. Die Flasche anschliessend gut zusammengeklebt, gegen Sonnenbrand mit Alufolie eingewickelt und schliesslich das Ganze mit einer Klarsichtfolie festgeklebt. Fertig.
In zwei bis drei Monaten sollte sich hier ein kräftiger Setzling mit entsprechendem Wurzelwerk gebildet haben. Keine Schnapsidee. Ich bin gespannt ob es funktioniert!
Bienenschwarm
So quasi über Nacht hat dieser Bienenschwarm hier an einem unserer Feigenbäume eine neue Behausung gebaut. Mal sehen ob dieses Bienenvolk hier bleibt, oder ob sie bald weiterreisen.
Wie muss man es anstellen um allenfalls an den Honigtopf zu kommen…?
Cuvée de garage
Ich bin auch Rebbauer. Na, sagen wir Amateur-Rebbauer. Aber noch nicht Oenologe.
Eigentlich habe ich den Ehrgeiz einen wirklichen Grand cru zu produzieren. Und das alles ohne jegliche Chemiezusätze. Ohne Kupfer im Rebberg (was hierzulande bisher gut gelungen ist) aber auch ohne Schwefel bei der Vinifizierung. Leider hat das bisher noch nicht so richtig geklappt…. Der Merlot hat einen leisen unangenehmen Geschmack, irgend etwas das nicht so ist wie es sein sollte.
Für den Jahrgang 2013 habe ich mir vorgenommen, bei der Kellerei gewisse Konzessionen in Richtung SO2 zu machen. Ich stütze mich dabei auf die Empfehlungen von Pierre-André Gianadda in seinem Buch „Tout savoir pour faire son propre vin“. Mal sehen ob es hilft(?)





















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