Nicht alle Bäume wachsen in den Himmel…
Vor einem Jahr habe ich zwei Eichen verpflanzt. Natürlich habe ich gewusst, dass es schwierig ist, Eichen zu verpflanzen.
Die Pfahlwurzeln gehen tief und mussten irgendwie gekappt werden und natürlich habe ich die beiden Eichen anschliessend gut und wiederholt gewässert…
Ein Jahr später: es hat alles nichts genützt, die Eichen wollten nicht weiter wachsen…
Experiment gescheitert… (es ist nicht das erste und auch nicht das letzte….)
Ich versuche es jetzt bescheiden mit kleineren Bäumchen….
Steinreich…
Nicht zum ersten Mal in diesem Blog…. https://auswandererblog.ch/?s=steinreich
Aussaat
Alles bereit zur Aussaat. Das Saatbett ist bereit. Das Bio-Saatgut (Févéroles und Blé tendre) bereit in Bigbags.
Die Leguminosen (Févéroles-Bohnen) sind wichtig als Stickstofflieferanten auch für die nachfolgenden Kulturen.
Rund 30 Hektaren werde ich in den nächsten Tagen bestellen, wenn alles gut geht… 😉
Fest der Schwalben
Beim mähen von Oekoheu werden offenbar soviel Insekten aufgescheucht, dass die Schwalben fast ausflippen!
Stau vor dem Melkroboter
Es ist schon ziemlich lange her, dass ich selber Kühe gemolken habe. Als Jugendlicher von Hand, später mit der Melkmaschine. Ich gebe zu, ich habe das nicht besonders gerne gemacht. Es war ein Krampf, Müh‘ mit de Chüeh…
Bei Wasems in Wattenwil geht das jetzt viel ringer: Ein Melkroboter melkt ruhig und unermüdlich die schöne Herde von über 50 Kühen! Dabei wird die Milchleistung jeder Kuh fein säuberlich aufgezeichnet und auf das Smartphone des Melkers übertragen! Die Kühe wählen ihre Melkzeiten und Intervalle selber. Am Halsband haben sie kleine Computer (statt Glocken und Treicheln) und melden dem Melkroboter, ob sie in vernünftigen Abständen zum Melken vorbeikommen (in der Regel so etwa dreimal pro 24 Stunden).
Das über 200 000 Franken teure Gerät arbeitet mit 3D Kameras, Lichtschranken, Laserstrahlen und sorgt dafür, dass vor jedem Melkgang das Euter und die vier Zitzen fein säuberlich und schonend gereinigt werden, bevor sich die Melkbecher ansaugen. Wahrlich ein technisches Wunderwerk!
Aber nicht nur das Melken wird bei Wasems vollautomatisiert, auch die Fütterung (und natürlich die Entmistung) geschieht vollautomatisch. Der Fütterungsroboter kontrolliert mittels einem Scanner alle 30 Minuten, ob noch genügend Futter in der Krüpfe ist. Wenn nicht, stellt er selbständig die programmierte Futtermischung aus Silage, Heu, Rübenschnitzel, Maissilage usw. her und mischt diese um sie vor die Kühe zu verteilen.
Und hier noch die Hauptakteure im Cleantech-Stall: die Kühe!
Es ist offensichtlich: den Kühen (und natürlich dem engagierten Milchbauer) gefällst! Mir auch!
Betriebsbesuch
Betriebsbesuch bei Christine und Robert Zollinger in Les Evouettes. Beeindruckende Produktionsstätte für Bio-Samen! https://www.zollinger-samen.ch/de/about
Wenn jetzt…
… nicht noch ein Hagelwetter, ein Vogelschwarm, eine Wespeninvasion, ein Mehltaubefall, ein Wildschweinangriff oder eine Dummheit des Winzers die Ernte zerstört, dann gibt es einen guten Merlot-Jahrgang 2015!























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