AUSWANDERERBLOG

Zurück in die EU

Posted in Karikaturen by ruedibaumann on Februar 23, 2014

Wir beenden unsere Visite in der Schweiz und fahren zurück in die böse EU! Vielleicht ist das ja der Beginn einer zunehmenden Massenauswanderung…?

Aber getrost, wir haben in der Zwischenzeit gelernt, dass nicht alle Eidgenossen Deppen sind (nur eine ganz knappe Mehrheit).

Ob sie für eine Schweiz-Reise nun ein Visum brauchen , haben uns unsere französischen Freunde gefragt. Ich glaube nicht, schliesslich wird die Schweizer Grenze ja nicht so gut bewacht (nur während den Bürozeiten).

Die Schweizer sind einfach gut, hat er gesagt, unser Selbstverteidigungsminister. Besser als alle anderen. Sicher.

4 Antworten

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  1. Martin said, on Februar 24, 2014 at 11:19 am

    Seltsam, der hitzigen Debatte nach zu urteilen scheinen sich nun Gegner wie Befürworter für das Wahlergebnis zu schämen … die einen vor den Schweizern, die anderen vor den EU-Ausländern.
    Zumindest das Schämen vor den Ausländern ist überflüssig. Die haben genug daran sich ihrer Herkunftsländer zu schämen und es leicht sich dabei eine hohe Meinung von der Schweiz zu erhalten. Letztere hat wenigstens so etwas wie Demokratie – davon können andere Staaten nur träumen, in denen nur alle 4 Jahre Wahlen sind und die Gewählten sich danach nicht im geringsten an ihre Wahlversprechen erinnern. Siehe z.B. Genmais 1507 oder das Freihandelsabkommen. 80% der Deutschen sind dagegen, Merkel ist’s egal (Enthaltung bei 1507 = Durchwinken).
    Mir scheint EU-Staaten sind automatisch Spielbälle der USA ohne Mitspracherecht.

    • ruedibaumann said, on Februar 25, 2014 at 8:08 am

      Es ist ein wenig voreilig, zu meinen, die direkte Demokratie bringe in jedem Fall bessere Ergebnisse als die parlamentarische Demokratie. In der Schweiz spielen die Geldflüsse für die Propaganda eine entscheidende Rolle. Das sog. Volk stimmt dann schlussendlich über etwas ab, das gar nicht in dem Verfassungstext steht, weil die Werbemillionen etwas anderes suggerieren.
      „Wahlversprechen“ können nur beinhalten. dass sich ein Parlamentskandidat f ü r etwas einsetzt, dass er dafür auch eine Mehrheit gewinnt, kann er nicht verprechen. Das wir von den WählerInnen oft falsch verstanden.
      LG über den Hügel

      • Martin said, on Februar 25, 2014 at 9:12 am

        Die deutsche Politik wird in allen wesentlichen Punkten von Konzernen gesteuert (gekauft). Wie sonst ist folgendes zu erklären?:
        Bis zum Schluss stand der Satz als umstritten gekennzeichnet im Entwurf des Koalitionsvertrags: „Wir lehnen … den Anbau, die Freisetzung und die Zulassung gentechnisch veränderter Sorten in Deutschland und Europa im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ab“. Dann setzte sich Angela Merkel gegen Horst Seehofer und Sigmar Gabriel durch. Der Satz verschwand. Übrig blieb in der endgültigen Fassung des Koalitionsvertrags: „Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an. Wir treten für eine EU-Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, ein. An der Nulltoleranz gegenüber nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Bestandteilen in Lebensmitteln halten wir fest – ebenso wie an der Saatgutreinheit.“

        „Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an“. Wäre das wahr, müsste gegen den Anbau gestimmt werden. Und was tun die Drückeberger? Wohlwissend, das das einer Zustimmung gleichkommt enthalten sie sich.
        Und Friedrich, Landwirtschaftsminister und Kasperle vom Dienst will anschliessend den Anbau in Deutschland doch verhindern – sagte er, bevor er ganz weg war ….

        Und das Freihandelsabkommen? Darüber wird kaum informiert. Ich wette, 3/4 aller deutschen haben noch nie davon gehört. Das wird im geheimen beschlossen.
        Und die NSA-Affäre? Wie kann man überhaupt mit einem ‚Partner‘, von dem man weiss, dass er einen belauscht und über jeden Gedanken schon vorher bescheid weis, über irgendetwas verhandeln?

        Nein, leider ist die europäische Union nichts weiter als ein US-Amerikanisches Absatzmarktprojekt. Ist ja auch mühsam mit jedem einzelnen Staat Vereinbarungen zu treffen. Viel leichter geht das mit ein paar, nicht demokratisch gewählten (!), Marionetten in Brüssel.
        Tut mir leid. Ich wäre begeistert von einem geeinten Europa, doch nicht um jeden Preis. Nach ‚Europa‘ müsste ich eigentlich erznationalistische Vertreter wählen, in der Hoffnung diese würden die Übernahme Europas durch aussereuropäische Wirtschaftsinteressen verhinden. Eine wage Hoffnung. Mit nationalistischem Denken geht andererseits das Risiko innereuropäsischer Spaltung einher. Also werde ich mich wohl auch ‚enthalten‘. Es gibt niemanden, weder in der deutschen noch der europäischen Politik, der meine Interessen vertreten würde. Schade und bitter.
        In einer anderen Diskussion fiel jüngst der Satz: „Wer nicht direkt gewaltbereit ist, kann nichts verändern“. Wenn das Konsens wird …

        Frustrierte, und liebe Grüße auch
        von ennet des Hügels

  2. ruedibaumann said, on Februar 25, 2014 at 9:28 am

    In der Schweiz würde man dem was in den deutschen Koalitionsverhandlungen geschieht, „gut eidgenössischer Kompromiss sagen“…
    Im übrigen kann ich nur wiederholen: Wer an Europa zweifelt, sollte wieder mal die Soldatenfriedhöfe besichtigen!


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